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Rolls-Royce unterstützt Power-to-X-Initiative in Brandenburg
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Forschung

Rolls-Royce unterstützt Power-to-X-Initiative in Brandenburg

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Dr. Petar Pelemis (links) von Rolls-Royce übergab zusammen mit Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (zweiter von rechts) eine Absichtserklärung zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe mit Hilfe erneuerbarer Energiequellen an Bundesumweltministerin Svenja Schulze (rechts). Foto: Rolls-Royce.

Rolls-Royce mit Sitz in Friedrichshafen unterstützt die Erforschung von grünen Kraftstoffen in der ostdeutschen Region Lausitz.

Rolls-Royce wird die Erforschung von grünen Kraftstoffen in der ostdeutschen Region Lausitz zusammen mit dem Land Brandenburg, der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus sowie weiteren industriellen Partnern unterstützen. Das haben die Beteiligten in einer Absichtserklärung (Letter of Intent) vereinbart.

Das ist vorgesehen

Diese wurde seitens Rolls-Royce von Andreas Schell, dem Vorstandsvorsitzenden von Rolls-Royce Power Systems, unterschrieben. Der Letter of Intent wurde von Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke am 16. August in Cottbus vorgestellt. Vorgesehen seien die Einrichtung eines Power-to-X-Kompetenzzentrums an der Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und der Aufbau einer Demonstrationsanlage zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe sowie chemischer Stoffe mit Hilfe von elektrischer Energie aus Photovoltaik und Windkraftanlagen.

Wieso Lausitz als Region nütlich für das Projekt ist

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Die Region Lausitz hat als bisherige Kohle- und Chemieregion große Kompetenzen, die für den Aufbau eines Power-to-X-Kompetenzzentrums nützlich sind. „Bei der Energiewende und der Nutzung erneuerbarer Energien spielen synthetische Kraftstoffe eine entscheidende Rolle. Sie sind ein wesentliches Element in der dringend notwendigen Sektorkopplung, also der engen Verzahnung einzelner Teile des Energiesystems, beispielsweise Elektrizität, Mobilität sowie Wärme und Kälte. Wir elektrifizieren das Gesamtsystem für Antrieb und Energie inklusive des Kraftstoffs, indem wir ihn mit erneuerbaren Energien klimaneutral herstellen“, sagt Schell.

Das können Power-To-X-Kraftstoffe

Dr. Petar Pelemis, Leiter des Bereichs Strategie und Produktmanagement beim Geschäftsbereich Power Systems von Rolls-Royce, betont: „Power-To-X-Kraftstoffe ersetzen nicht nur fossile Brennstoffe, sondern sie können problemlos gelagert und transportiert werden. Mit ihnen können uns Antrieb und Energieerzeugung CO2-neutral gelingen, wie wir es in unserem Greenund Hightech-Programm unter dem Stichwort Dekarbonisierung skizziert haben.“

Daran ist Rolls-Royce interessiert

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Rolls-Royce sei zum einen interessiert am Einsatz der synthetischen Kraftstoffe in Gas- und Dieselmotoren sowie in Flugzeugturbinen und will zum anderen auch seine Erfahrungen und Kompetenzen als Anbieter von Komplettlösungen zur Energieversorgung in das Projekt einbringen. Im laufenden Betrieb einer künftigen Powerto-X-Demonstrationsanlage lassen sich Erkenntnisse gewinnen zum Einsatz synthetischer Kraftstoffe für Mobilität zu Lande, zu Wasser und in der Luft sowie zur Wärme- und Stromerzeugung und wie sich die CO2-Bilanz eines solchen Verfahrens gestaltet.

Weitere Unterzeichner

Zu den weiteren Unterzeichnern der Absichtserklärung gehören das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR), das Chemieunternehmen BASF, die Lufthansa-Group sowie der Elektrolysespezialist Sunfire.Brandenburg und Rolls-Royce verbindet eine langjährige Partnerschaft.

Weiteres Forschungsprojekt von Rolls-Royce in Brandenburg

Erst im Juli hatte Rolls-Royce Deutschland mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus Senftenberg eine Zusammenarbeit zur Erforschung und Entwicklung hybridelektrischer Energie- und Antriebssysteme für die Luftfahrt vorgestellt.

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