/ 
B4B Nachrichten  / 
Rolls-Royce Stromaggregate für HVO-Kraftstoffe freigegeben
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Innovation

Rolls-Royce Stromaggregate für HVO-Kraftstoffe freigegeben

 Rolls-Royce-Power-Systems_Friedrichshafen_Werk-1_Jean-Raebel-Haus
Der Sitz von Rolls-Royce PowerSystems in Friedrichshafen. Foto: Rolls-Royce
Michael Ermark B4B Wirtschaftsleben Schwaben vmm Wirtschaftsverlag
Von Michael Ermark

Damit möchte das Unternehmen einen weiteren Schritt in Richtung Klimaneutralität setzen. Welche Rolle die Freigabe für HVO-Kraftstoffe dabei genau spielt.

Rolls-Royce geht mit der Zulassung der mtu-Dieselmotoren zweier Baureihen für den Einsatz mit nachhaltigen Kraftstoffen in der Energieversorgung jetzt einen wichtigen Schritt voran, um die 2021 gesetzten Ziele auf dem Weg Richtung Klimaneutralität zu erreichen. Nach erfolgreichen Tests auf dem Prüfstand und im Feld hat der Geschäftsbereich Power Systems von Rolls-Royce seine Stromaggregate zweier Baureihen für die synthetischen Diesel-Kraftstoffe der Norm EN15940 freigegeben. Zu diesen Kraftstoffen gehören außer GtL (Gas to Liquid) und CtL (Coal to Liquid) die nachhaltigen Kraftstoffe BtL (Biomass to Liquid), HVO (Hydrotreated Vegetable Oil) und PtL (Power to Liquid) wie E-Diesel. Sie alle können herkömmlichen Dieselkraftstoff ersetzen, der aus fossilem Erdöl hergestellt ist.


So funktioniert der HVO-Kraftstoff

„Insbesondere an HVO besteht jetzt bereits großes Interesse bei vielen Kunden in der Energiewirtschaft und bei Rechenzentren, die ihren CO2-Fußabdruck verbessern wollen“, erklärt Tobias Ostermaier, President der Geschäftseinheit Stationary Power Solutions bei Rolls-Royce Power Systems. „Die Ergebnisse der Pilotkunden zeigen eine deutliche Reduzierung der Treibhausgase, der Stickstoffoxid- und Partikel-Emissionen durch die Verwendung von HVO anstatt fossilem Diesel in ihren Stromaggregaten“.

Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Für HVO können als Basismaterial Abfälle von pflanzlichen und tierischen Fetten und gebrauchte Pflanzenöle verwendet werden, die mittels katalytischer Reaktion unter Zugabe von Wasserstoff in Kohlenwasserstoffe umgewandelt werden. Durch diesen Prozess werden die Fette und Pflanzenöle in ihren Eigenschaften an Dieselkraftstoff angepasst und können ihn als Beimischung ergänzen oder vollständig ersetzen. Da HVO-Kraftstoff aus nachwachsenden Rohstoffen produziert wird, entstehen durch seine Produktion, seinen Transport und seine Verbrennung nur etwa so viele Treibhausgase, wie beim Wachstum der Biomasse durch die Pflanzen aufgenommen wurde, heißt es aus dem Unternehmen.

Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform


Das ist das Ergebnis der Testphase

Die Tests bestätigten laut einer Mitteilung, dass mtu-Motoren bei Verwendung von HVO im Vergleich zu Diesel eine ebenso gute Performance zeigen – bei maximaler Leistung, Lastannahme und beim Kraftstoffverbrauch. HVO ist ein Drop-in-Kraftstoff, das heißt, für seinen Einsatz kann die bisherige Infrastruktur der Dieselanlage unverändert genutzt werden, es sind keinerlei Motor Hard- oder Softwareanpassungen nötig. Dieser synthetische Kraftstoff ist deutlich länger haltbar als Biodiesel, was es noch interessanter für Notstromanlagen-Betreiber macht.

Rolls-Royce hatte Mitte des Jahres 2021 im Rahmen seines Nachhaltigkeitsprogramms bekannt gegeben, das Produktportfolio neu auszurichten, sodass bis 2030 mit neuen Kraftstoffen und mtu-Technologien 35 Prozent Treibhausgas-Emissionen im Vergleich zu 2019 eingespart werden können.  

Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Artikel zum gleichen Thema