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von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion
Am 27. Oktober 2016 feierte Rolls-Royce mit einer festlichen Zeremonie den neuen MTU-Standort in Südafrika. Dort werden MTU-Mitarbeiter insgesamt rund 200 MTU-Motoren zusammenbauen, testen, lackieren und in Betrieb nehmen. Dafür wurde das Personal für zwei Monate zu Lehrgängen nach Friedrichshafen geladen.
MTU geht wichtigen strategischen Schritt
„Afrika ist für uns ein hochinteressanter Markt, für den wir großes Wachstumspotenzial sehen. Die Erweiterung unseres Standorts in Kapstadt sehen wir als wichtigen strategischen Schritt, um unsere Partnerschaft mit Kunden in Afrika zu vertiefen“, so Bernd Krüper, Vice President Industrial Business bei MTU. Andrea Nono, Geschäftsführerin von MTU Südafrika, ergänzt: „Unser Ziel ist es, unseren afrikanischen Kunden und Partnern Weltklasse-Produkte zu liefern. Die neuen Einrichtungen und unser geschultes Personal erlauben es uns, dies nun auch mit lokal produzierten Motoren zu schaffen.“
Großauftrag in Afrika: TFR setzt auf MTU-Motoren
Die dort entstehenden Motoren werden in Güterlokomotiven für das südafrikanische Güterverkehrs-Unternehmen Transnet Freight Rail (TFR) zum Einsatz kommen. Rolls-Royce liefert insgesamt 232 der mit 3.300 Kilowatt stärksten MTU-Bahnmotoren an die China Railway Rolling Stock Corporation (CRRC). Die CRRC ist der größte Schienenfahrzeug-Hersteller der Welt. Die Lokomotiven werden wiederum an TFR geliefert. Weitere gemeinsame MTU-Projekte mit TFR sind bereits in Planung. Durch den erweiterten Standort in Kapstadt ergeben sich hier besondere Möglichkeiten für MTU.
Standort entspricht Rolls-Royce und MTU Standards
Der MTU-Standort erhielt unter anderem eine neue, hochmoderne Lackieranlage, in der umweltfreundliche Lacke verwendet werden können. Auch der Prüfstand und der Montage- und Logistikbereiche wurden modernisiert. MTU installierte daneben neue Deckenlaufkräne und richtete ein neues Trainingscenter ein. Dabei wurden afrikanische Lieferanten berücksichtigt. Alle neuen Einrichtungen entsprechen den Standards von Rolls-Royce und MTU. „Wir sehen uns als aktiver Partner bei der Weiterentwicklung der Industrie Südafrikas“, erklärt Andrea Nono.