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Rolls-Royce bereitet wieder zehn Flüchtlinge auf eine Ausbildung vor
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Projekt wird fortgeführt

Rolls-Royce bereitet wieder zehn Flüchtlinge auf eine Ausbildung vor

Martin Stocker (l.), Marcus A. Wassenberg (m.), Bernd Staege (r.) mit den Teilnehmern 2018. Foto: Rolls-Royce Power Systems
Martin Stocker (l.), Marcus A. Wassenberg (m.), Bernd Staege (r.) mit den Teilnehmern 2018. Foto: Rolls-Royce Power Systems

Das 2017 gestartete Projekt zur Integration von Flüchtlingen in die Arbeitswelt geht nun in die zweite Runde. Auch 2018 möchte Rolls-Royce zusammen mit Partner-Unternehmen am Bodensee zehn Geflüchtete auf eine Ausbildung in der Metallverarbeitung vorbereiten.

Die Bilanz der ersten beruflichen Einstiegsqualifizierung von Rolls-Royce Power Systems fällt positiv aus: Zehn Flüchtlinge sind mittlerweile gut im Arbeitsleben integriert. Nun setzt das Unternehmen das Projekt fort und bietet erneut zehn Flüchtlingen die Chance, sich sprachlich und fachlich auf eine Ausbildung vorzubereiten. Die Teilnehmer sind Anfang Januar bei MTU Friedrichshafen, der Tochtergesellschaft von Rolls-Royce Power Systems, gestartet.

„Grundlage für eine erfolgreiche Integration“

„Ich freue mich sehr, dass wir dieses Projekt fortführen und erneut zehn geflüchteten Menschen die Chance geben, sich eine Perspektive in Deutschland aufzubauen“, erklärte Marcus A. Wassenberg, Personalvorstand und Arbeitsdirektor bei Rolls-Royce Power Systems. „Sie auf das Arbeitsleben vorzubereiten und ihre Deutschkenntnisse zu verbessern, ist ein wichtiger Grundstein für eine erfolgreiche Integration.“ Das Auswahlverfahren fand bereits im vergangenen Herbst statt. Bei einem Praktikum vorab lernten sich Unternehmen und Teilnehmer kennen.

Chancen zur Übernahme sollen erhört werden

Das Programm sieht vor, dass die Flüchtlinge zwei Tagen pro Wochen Theorieunterricht an der Claude-Dornier-Schule besuchen. Drei Tage erlernen sie bei MTU mithilfe eines extra freigestellten Ausbilders die Grundkenntnisse der Metallverarbeitung. Bei MTU Friedrichshafen sind zwei der Teilnehmer angestellt, die anderen acht bei Partnerunternehmen aus dem Umkreis. So haben sie gute Chancen, dass ihre Betriebe sie anschließend in ein Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis übernehmen. „Anders als im vergangenen Jahr haben die Teilnehmer von Anfang an Kontakt zu Unternehmen der Region“, so Martin Stocker, Ausbildungsleiter bei Rolls-Royce Power Systems.

Positive Erfahrungen aus 2017

Von Januar bis Juli 2017 bot Rolls-Royce Power Systems zum ersten Mal zehn Flüchtlingen eine berufliche Einstiegsqualifizierung an. „Sie waren alle sehr motiviert und fleißig bei der Sache. Es hat großen Spaß gemacht, mit ihnen zu arbeiten“, berichtete Stocker weiter. Mittlerweile haben alle ein Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis bekommen. Zwei davon wurden in eine Ausbildung als Fachkraft für Metalltechnik bei MTU Friedrichshafen übernommen. „Die Zusammenarbeit mit den beiden klappt sehr gut. Wir haben zwei sehr fähige, talentierte und wissbegierige Auszubildende bekommen“, ergänzt Stocker.

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