Wohnraum

Lindauer Stadtrat beschließt Satzung für Vierlinden-Quartier

Der Projektentwickler und Grundeigentümer i+R entwickelt ein früheres Industrieareal in Lindau zu sozialgerechtem Lebensraum mit über 400 Wohnungen. Was für das Quartier außerdem geplant ist.

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Mit dem Vierlinden-Quartier soll in den nächsten Jahren ein neues Zentrum im Stadtteil Lindau-Reutin entstehen, heißt es in einer Pressemeldung Ende April: Auf dem 33.000 Quadratmeter großen früheren Industrieareal beim Lindaupark plant Projektentwickler und Grundeigentümer i+R 414 Wohnungen, davon ein Drittel geförderte. Eine Kita, Geschäfte, öffentliche Flächen und eine Anbindung ans Naherholungsgebiet Grünzug Ach sollen ebenfalls vor Ort entstehen. Den Bebauungsplan bewilligte der Lindauer Stadtrat nahezu einstimmig.

Grünes Licht für Nachnutzungskonzept

Die 33.000 Quadratmeter große, an den Lindaupark grenzende Industriebrache ist ihrer künftigen Bestimmung einen Schritt näher gerückt: Mit 30 zu einer Stimme beschloss der Lindauer Stadtrat am Dienstag die Satzung für den Bebauungsplan für das ehemalige Fabriksgelände der Firma Engie Refrigeration an der Kemptener Straße. Damit gibt es grünes Licht für das Nachnutzungskonzept des Projektentwicklers und Grundeigentümers i+R Wohnbau.

Verpflichtung zu gefördertem Wohnraum

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Durch die Umwidmung von Gewerbe- in Wohngebiet greift die „SoBoN“-Regelung der Stadt Lindau („Sozialgerechte Bodennutzung“): Damit verpflichtet sich i+R zur Schaffung von gefördertem Wohnraum, einer Kinderbetreuungseinrichtung und öffentlichen Flächen. „Als Spezialisten für Projektentwicklung ist das Vierlinden-Quartier eines unserer Vorzeigeprojekte“, verdeutlichen die Eigentümer der i+R Gruppe, Joachim Alge und Reinhard Schertler.

Wandel zum sozialgerechten Wohngebiet

Das Vierlinden-Quartier umfasst 14 neue Gebäude mit drei Höfen, angeordnet um einen zentralen, öffentlichen Quartiersplatz. Von 414 Wohnungen entfällt ein Drittel auf geförderten Wohnraum. Das Gebäude an der Kemptener Straße soll Wohnungen mit Loftcharakter, Dienstleistungen, Handel und Gastronomie beherbergen. Im zentral gelegenen Gebäude am Quartiersplatz soll i+R auf knapp 900 Quadratmetern eine KITA mit 36 Kinderkrippen- und 50 Kindergartenplätzen einrichten.

Hälfte der Fläche bleibt unbebaut

Fast die Hälfte der Gesamtfläche bleibt unbebaut. Sie gliedert sich in private und öffentliche Grünflächen sowie barrierefreie Fuß- und Radwege. Dazu kommt ein etwa 1.100 Quadratmeter großer Spielplatz. Alle Erdgeschoss-Wohnungen verfügen über einen Gartenanteil. Parallel zur Kemptener Straße verläuft ein Fuß- und Radweg mit Verbindung zum Naherholungsgebiet Grünzug Ach. Geheizt wird mit Erdwärme.

Unternehmen bereitet Bauantrag vor

Im Dezember 2014 hatte i+R Wohnbau Lindau das Grundstück vom früheren Eigentümer Engie Refrigeration (ehemals Cofely) erworben. Um eine bestmögliche Lösung für die Nachnutzung zu erzielen, initiierte i+R 2016 einen städtebaulichen Wettbewerb, den die Lindauer Architekten-ARGE Feuerstein Hammer Pfeiffer für sich entschied. Bis 2019 brach i+R die Fabriksgebäude ab und kümmert sich auch um die Altlastensanierung. Nach der Bewilligung des Bebauungsplans bereitet das Unternehmen nun den Bauantrag vor.

Auch in Bad Wörishofen startet derzeit der Bau einer neuen Wohnanlage.

 

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Grünes Licht für Nachnutzungskonzept

Die 33.000 Quadratmeter große, an den Lindaupark grenzende Industriebrache ist ihrer künftigen Bestimmung einen Schritt näher gerückt: Mit 30 zu einer Stimme beschloss der Lindauer Stadtrat am Dienstag die Satzung für den Bebauungsplan für das ehemalige Fabriksgelände der Firma Engie Refrigeration an der Kemptener Straße. Damit gibt es grünes Licht für das Nachnutzungskonzept des Projektentwicklers und Grundeigentümers i+R Wohnbau.

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Das Vierlinden-Quartier umfasst 14 neue Gebäude mit drei Höfen, angeordnet um einen zentralen, öffentlichen Quartiersplatz. Von 414 Wohnungen entfällt ein Drittel auf geförderten Wohnraum. Das Gebäude an der Kemptener Straße soll Wohnungen mit Loftcharakter, Dienstleistungen, Handel und Gastronomie beherbergen. Im zentral gelegenen Gebäude am Quartiersplatz soll i+R auf knapp 900 Quadratmetern eine KITA mit 36 Kinderkrippen- und 50 Kindergartenplätzen einrichten.

Hälfte der Fläche bleibt unbebaut

Fast die Hälfte der Gesamtfläche bleibt unbebaut. Sie gliedert sich in private und öffentliche Grünflächen sowie barrierefreie Fuß- und Radwege. Dazu kommt ein etwa 1.100 Quadratmeter großer Spielplatz. Alle Erdgeschoss-Wohnungen verfügen über einen Gartenanteil. Parallel zur Kemptener Straße verläuft ein Fuß- und Radweg mit Verbindung zum Naherholungsgebiet Grünzug Ach. Geheizt wird mit Erdwärme.

Unternehmen bereitet Bauantrag vor

Im Dezember 2014 hatte i+R Wohnbau Lindau das Grundstück vom früheren Eigentümer Engie Refrigeration (ehemals Cofely) erworben. Um eine bestmögliche Lösung für die Nachnutzung zu erzielen, initiierte i+R 2016 einen städtebaulichen Wettbewerb, den die Lindauer Architekten-ARGE Feuerstein Hammer Pfeiffer für sich entschied. Bis 2019 brach i+R die Fabriksgebäude ab und kümmert sich auch um die Altlastensanierung. Nach der Bewilligung des Bebauungsplans bereitet das Unternehmen nun den Bauantrag vor.

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