Politisches Dach der Bodenseeregion

Internationale Bodensee Konferenz wird neu ausgerichtet

Symbolbild. Die IBK vertritt die Interessen der Bodenseeregion. Foto: Rainer Sturm/pixelio.de
Die Regierungsvertreter der zehn Länder und Kantone der Internationalen Bodensee-Konferenz trafen sich am 27. April 2018 in Neuhausen am Rheinfall. Im Fokus der Gespräche stand auch die organisatorische Weiterentwicklung.

Bereits im Dezember 2017 haben die Regierungschefs ein neues „Leitbild der IBK für die Bodenseeregion“ und strategische Stoßrichtungen für die kommenden fünf Jahre beschlossen. Nun wurden im Rahmen eines erneuten Treffens im Kanton Schaffhausen auch eine organisatorische Neuausrichtung der IBK vorgenommen. Grundlage für die Beschlüsse war ein umfangreiches Strategieprozess, mit dem die längerfristigen Potenziale der Bodenseeregion über die Grenzen hinweg durchleuchtet. Dabei wurden auch die künftige Rolle der IBK und das Zusammenspiel mit weiteren regionalen Akteuren betrachtet.

IBK als politisches Dach der Bodenseeregion 

Mit den jüngsten Beschlüssen festigt die IBK ihr Selbstverständnis als politisches Dach für die Zusammenarbeit der Länder und Kantone im Bodenseeraum. „Als politischen Spitzen der Region werden wir künftig gezielter strategische Fragen vertiefen und durch Projektbeschlüsse vorantreiben“, erzählte Regierungspräsident und IBK-Vorsitzender Christian Amsler vom Kanton Schaffhausen. Zur besseren Umsetzung der Strategien wird der Ständige Ausschuss als Koordinationsgremium gestärkt und kann operative Beschlüsse nun eigenständig fällen. Die Kommissionen, Arbeits- und Projektgruppen der IBK werden als „Herzstück“ der Zusammenarbeit neuformulierte Aufträge erhalten. Ein wichtiges Anliegen der IBK ist es, das Zusammenspiel aller Partner rund um den Bodensee zu verbessern.

Digitalisierung in der Bildung

In seinem Vorsitzjahr will der Kanton Schaffhausen einen zusätzlichen Beitrag im Bereich der Digitalisierung leisten. Unter dem Motto "Digitalisierung in der Bildung: auf Spurensuche rund um den Bodensee" wird der Frage nachgegangen, wie der nächsten Generation digitale Kompetenzen vermittelt werden können, die sie zu einer Berufskarriere und zum lebenslangen Lernen befähigen. In einer regen Diskussion mit Prof. Dr. Sabine Seufert, Direktorin des Instituts für Wirtschaftspädagogik der Universität St. Gallen tauschten sich die Regierungschefs über Herausforderungen und gute Beispiele aus.

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