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IHK-Umfrage: Am Konjunkturhimmel scheint die Sonne
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IHK Bodensee-Oberschwaben

IHK-Umfrage: Am Konjunkturhimmel scheint die Sonne

 Laut IHK-Umfrage ist der Konjunkturhimmel wieder etwas freundlicher. Foto: uschi dreiucker / pixelio.de

Die Konjunkturumfrage der IHK Bodensee-Oberschwaben bringt erfreuliche Nachrichten für 2015: Der Konjunkturhimmel ist wieder freundlicher.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Im Herbst wirkten sich die Sanktionen gegen Russland negativ auf die regionale Wirtschaft aus. Auch die anhaltende Wirtschaftsschwäche im Euroraum verschlechterte die Lage. Das neue Jahr startete hingegen etwas freundlicher. 54 Prozent der Unternehmen beurteilen ihre Geschäftslage als gut. Im Herbst waren es drei Prozentpunkte weniger. Doch es bleiben Risiken bestehen. Die Unternehmen schätzen ihre Geschäftserwartungen daher vorsichtig ein. Der IHK-Konjunkturklimaindex steht somit unverändert bei 128 Punkten dar.

Laut IHK-Umfrage geht es 54 Prozent der Unternehmen gut

 „Angesichts der Konjunkturrisiken freue ich mich, dass sich die Geschäftslage der Unternehmen in Summe nicht weiter verschlechtert, sondern sogar wieder leicht verbessert hat. 54 Prozent der Unternehmen beurteilen ihre Geschäftslage als gut, 40 Prozent sind zufrieden, 6 Prozent beurteilen ihre Lage als schlecht. Diese Werte können sich sehen lassen“, so Heinrich Grieshaber. Grieshaber ist Präsident der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben.

IHK: Industrie profitiert vom niedrigen Ölpreis und dem schwachen Euro

Laut IHK gibt es verschiedene Gründe für die leichte Erholung der Konjunktur. Unter anderem profitieren die Unternehmen vom niedrigen Ölpreis. Außerdem ist der Euro weiterhin schwach, während die Märkte in den USA stark bleiben. „Wieder ist der Export unsere Stütze und das bekommt insbesondere die Industrie zu spüren. Sie hat bei den Auslandsumsätzen im Vergleich zum Herbst aufgeholt“, so Grieshaber. Insgesamt ist die Auftragslage nach oben gegangen. Laut IHK-Umfrage erwarten 23 Prozent der regionalen Betriebe, dass sich ihre Geschäfte in den nächsten Monaten verbessern. Weitere 64 Prozent gehen von gleichbleibenden Verhältnissen aus. 13 Prozent befürchten hingegen eine Abwärtsentwicklung.

IHK: Wirtschaftspolitik sorgt für Sorgenfalten bei vielen Unternehmern

Trotzdem bleiben die Unternehmen bei der Einschätzung ihrer Geschäftsentwicklung vorsichtig. Als Risiko sehen die Unternehmen vor allem die schwache Inlandsnachfrage. Auch der Fachkräftemangel macht ihnen zu schaffen. Hinzu kommen die hohen Arbeitskosten. Auch die allgemeine Wirtschaftspolitik macht ihnen Sorgen. Hier stehen vor allem die Folgen jüngster politischer Entscheidungen im Fokus: Durch das Mindestlohngesetz fallen seit Januar 2015 ein höherer Bürokratieaufwand und damit steigende Kosten an. Zusätzlich bekommen viele Unternehmen den Fachkräftemangel immer mehr zu spüren. Das Gesetz zur Rente mit 63 verschärft diese Notlage erheblich.

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Viele Unternehmen denken laut IHK über Personalabbau nach

Die Zukunftssorgen der Unternehmer schlagen sich auch auf ihre Beschäftigungsabsichten nieder. Die Zahl der Unternehmen, die Personal suchen, ist um 5 Punkte auf 24 Prozent gestiegen. Immerhin 15 Prozent denken jedoch auch über eine Reduzierung von Personal nach. Das ist ein Anstieg um ganze 7 Prozentpunkte. Insgesamt zeigt sich der Arbeitsmarkt aber als robust: Die IHK rechnet auch 2015 mit einem Anstieg der Beschäftigungszahlen.

IHK: wirtschaftliches Wachstum kann es nur geben, wenn der politische Rahmen stimmt

Vielfach beklagt wird derzeit der Investitionsstau in Deutschland. Dabei wird die Wirtschaft aufgefordert, ihre Aktivitäten auszubauen. Doch die aktuelle IHK-Umfrage zeigt Beunruhigendes: Die Unternehmen schrauben ihre Investitionspläne seit Monaten langsam, aber stetig zurück. „Nachhaltiges Wachstum wird es erst geben, wenn die wirtschaftlichen, aber auch politischen Rahmenbedingungen stimmen. Bei anhaltenden Unsicherheiten werden Investitionen aber zurückgehalten“, mahnt IHK-Präsident Grieshaber in Richtung Politik. 

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