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Ham Radio-Messe lockt weltweites Publikum nach Friedrichshafen
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63 Nationen

Ham Radio-Messe lockt weltweites Publikum nach Friedrichshafen

 Gäste aus 63 Nationen kamen auf die Ham Radio 2018. Foto: Messe Friedrichshafen

Die Freude an Technik und Selbstbau sowie neue Kontakte standen im Fokus der jüngsten Ham Radio-Messe in Friedrichshafen. Funkamateure, Pfadfinder und Tüftler kamen dafür aus aller Welt an den Messestandort.

Insgesamt zog es 15.460 Besucher auf die internationale Amateurfunkausstellung und die Gastveranstaltung Maker Faire Bodensee. Im vergangenen Jahr zählte die Messe noch 17.110 Besucher. „Die Ham Radio hat ihre Position als führende Amateurfunk-Ausstellung bestätigt. Sie erwies sich erneut als Mekka der Funkamateure aus aller Welt, auf der der Ham Spirit lebt. In diesem Jahr lag der Termin aufgrund einiger Parallelveranstaltungen nicht optimal, die Besucherzahlen sind dadurch erwartungsgemäß etwas gesunken. Dennoch zeigten sich viele Aussteller und Verbände mit dem Messeverlauf sehr zufrieden“, resümieren Messe-Chef Klaus Wellmann und Projektleiterin Petra Rathgeber.

„Es macht jedes Jahr Spaß, hierher nach Friedrichshafen zu kommen“

Rund 180 Aussteller und Verbände aus 32 Ländern präsentierten sich auf der Messe. Die Besucher kamen sogar aus insgesamt 63 Ländern angereist. Der Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC) als ideeller Träger der internationalen Amateurfunk-Ausstellung gestaltete zum Motto „Radioscouting – Abenteuer Jugendamateurfunk“ ein fachliches Vortrags- und Rahmenprogramm. „Es macht jedes Jahr Spaß, hierher nach Friedrichshafen zu kommen, um Bekannte und Freunde zu treffen sowie neue Kontakte zu knüpfen. Wir hatten seit Jahren Gespräche mit den Pfadfindern, um sie hier groß präsentieren zu können und dieses Jahr hat es tatsächlich geklappt. Die Besucher waren sehr an diesem Thema interessiert, vor allem auch die Jugendlichen“, freut sich Steffen Schöppe, Vorsitzender des DARC. 

Trotz sinkender Besucherzahl zufriedene Aussteller

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Viele der Aussteller zeigten sich in Gesprächen mit dem Messeverlauf zufrieden: Alfred Krämer von Difona betont: „Obwohl wir dieses Jahr weniger Besucher wahrgenommen haben, waren unsere neuen Produkte am Freitagabend ausverkauft und ich musste per Express Nachschub ordern. Für unser Unternehmen ist die Ham Radio ein Muss.“ Frank Dathe, Funktechnik Dathe berichtet: „Dies ist die vierte Ham Radio und für uns die bisher beste Messe. Kunden, die wir sonst nie sehen, erreichen wir hier. Wir sind sehr zufrieden und werden auch in Zukunft nach Friedrichshafen kommen.“ 

Große Bedeutung für weltweite Verbände

Raffaelo Minuzzi von Spiderbeam bekräftigt: „Erwartungsgemäß haben wir viel negatives Feedback zum diesjährigen Termin erhalten. Wir haben allerdings eine große Stammkundschaft, die uns besucht hat, somit sind wir mit dem Umsatz zufrieden, der keinen zu gravierenden Unterschied zum vergangenen Jahr aufzeigt.“ Daniel Kägi von der Union Schweizerischer Kurzwellen Amateure (USKA) erklärt: „Die Ham Radio hat nicht nur für unseren Verband eine hohe Bedeutung, sondern für alle Verbände auf der ganzen Welt; sie ist eine Art Pilgerstätte für uns. Der Austausch der internationalen Verbände wie zum Beispiel aus den USA, Thailand oder Südafrika findet hier in Friedrichshafen statt.“ Das nächste Mal findet die Ham Radio von 21. bis 23. Juni 2019 in Friedrichshafen statt.

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