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Continental ernennt neuen China-Mann
Continental AG

Continental ernennt neuen China-Mann

Dr. Ralf Cramer, neuer Continental-Leiter China, Foto: Continental
Dr. Ralf Cramer, neuer Continental-Leiter China, Foto: Continental

Continental-Vorstandsmitglied Dr. Ralf Cramer übernimmt künftig die Leitung des Wachstumsmarkts China mit Sitz in Shanghai. Dort wird er einiges zu tun haben: China ist der weltweit größte Automarkt – und der deutsche Autozulieferer will sich hier stärker aufstellen.

Die Organisationsleitung auf dem Continental-Wachstumsmarkt China mit Sitz in Shanghai wurde nun auf Vorstandsmitglied Dr. Ralf Cramer mit Wirkung zum 1. August 2013 übertragen. Cramer ist seit August 2009 Mitglied des Vorstands bei der Continental AG. Seit Dezember 2007 leitet Cramer die Division Chassis & Safety. Seinen Nachfolger in dieser Funktion will die Contintental AG mit Niederlassung in Lindau zu einem späteren Zeitpunkt bestimmen und be-kannt geben.

Continental will asiatischen Umsatzanteil stark anheben

„Unser strategisches Ziel lautet: Den Umsatzanteil der asiatischen Märkte mit der Zeit von heute 18 Prozent auf über 30 Prozent zu erhöhen. China ist dabei unser Wachstumsmotor und schon heute der größte Autoproduzent und -markt der Welt“, berichtete der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart. Bis 2020 werde in China der weltweit größte Markt für Premium-Fahrzeuge entstehen. Der Bedarf an individueller Mobilität und Industriegütern wachse nirgends auf dem Weltmarkt stärker, so Degenhart weiter. „Ralf Cramer wird sich daher voll auf die dortigen Herausforderungen konzentrieren. Damit wollen wir die Organisation vor Ort stärken und die Weichen sichtbar auf schnelles, profitables und dauerhaftes Wachstum stellen.“

Firmenorganisation in China wird auf Kundennähe ausgerichtet

„Ich freue mich auf die Herausforderung, die Zukunft eines der wichtigsten Wachstumsmärkte für die individuelle Mobilität mitzugestalten. Wir sehen jetzt besonders in China große Chan¬cen für unser gesamtes Leistungsspektrum“, betonte Ralf Cramer selbst, der auf eine mehrjährige Erfahrung im Umgang mit asiatischen Kulturen zurückgreifen kann. Der enorm steigende Bedarf nach Sicherheit und Umweltschutz sowie Komfort in der Mobilität treibe innovative, auf den chinesischen Markt und die dortige Kultur zugeschnittene Entwicklungen rasch voran. „Der Anteil an vor Ort entwickelten Anwendungen wird deshalb in den kommenden Jahren deutlich zunehmen“, zeigt sich Cramer sicher. Auf Dauer seien über acht von zehn der Continental-Applikationsentwicklungen vor Ort geplant. Kundennähe sei ein entscheidender Faktor für den Unternehmenserfolg, weswegen die Continental AG ihre Firmen-Organisation in China darauf seit einiger Zeit gezielt ausrichte und noch weiter ausbauen werde.

China ist Erfolgsmarkt für Continental

Im vergangenen Jahr erzielte Continental allein in Asien rund sechs Milliarden Euro Umsatz. Dabei lag der Umsatz auf dem chinesischen Markt bei 2,7 Milliarden Euro. Seit einigen Jahren verzeichnet das Unternehmen in China Wachstumsraten in mehr als doppelter Höhe über dem Gesamt-Markt. Die Mitarbeiterzahl von Continental in China hat sich in den letzten drei Jahren auf etwa 17.000 nahezu verdoppelt.

Zahl der Automobil-Fabriken in China soll wachsen

Bis 2015 soll sich die Anzahl der neuen Automobil-Fabriken in China von heute über 120 auf insgesamt 142 erhöhen. Die Hälfte davon planen und betreiben chinesische Fahrzeug-Hersteller (OEMs). Die Markt-Aufteilung der Hersteller ist – anders als beispielsweise in Süd-korea und Japan – stark fragmentiert: Die beiden größten Hersteller kommen gemeinsam auf einen Anteil von rund 20 Prozent.

Starkes Wachstum mit drei Continental-Divisionen

Continental wächst in China nicht zuletzt mit drei Divisionen: Automotive Group Chassis & Safety, Powertrain und Interior. Mit dem Start der ABS-Produktion 1994 war die Continental AG einer der ersten globalen Zulieferer.

Gut aufgestellter Automobil-Zulieferer in Asien

Die Continental AG zählt in Asien zu den am besten aufgestellten Automobil-Zulieferern und Industriepartnern. In China betreibt das Unternehmen 19 Produktionsstätten und neun For-schungs- und Entwicklungszentren.

Continental investiert kräftig auf dem asiatischen Wachstumsmarkt

Zu den jüngsten Continental-Investitionen auf dem asiatischen Wachstumsmarkt gehören ne-ben dem neuen Reifenwerk in Hefei insbesondere der Bau einer Produktionsstätte für elektro-nische Bauteile in Changchun im Oktober 2011 sowie dessen Erweiterung, die Eröffnung des Forschungs- und Entwicklungszentrums für Instrumentierung und Mensch-Maschinen-Interaktion in Nanjing im November 2011, die Erweiterung der Elektronik-Fabrik in Jiading im August 2012, die Erweiterung der Produktion für Instrumentencluster in Wuhu im Dezember 2011 mit einem im August 2012 bekannt gegebenen zusätzlichen Ausbau sowie die Inbetrieb-nahme des Winter-Test-Centers für Automobilelektronik in Heihe im Februar 2012. Im März dieses Jahres eröffnete ContiTech ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum für inno-vative Produkte der Lagerungs- und Schwingungstechnik in Changshu.

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