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Continental AG: Journalistenbefragung 2013/14
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Continental AG

Continental AG: Journalistenbefragung 2013/14

Foto: Continental AG
Foto: Continental AG

Das Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH (infas) hat im Auftrag der Continental-Presseabteilung eine Journalistenumfrage durchgeführt. Der Titel der Studie lautet „Spannungsfeld zwischen Media Relations und journalistischer Berichterstattung“.

Das Internet und Social Media beeinflussen die klassischen Medien erheblich. Sie zwingen Journalisten wie Kommunikationsabteilungen von Unternehmen zunehmend, sich folgende Fragen zu stellen: Wie werden sich angesichts rasanter Veränderungen durch Internet / Social Media und zerfallender Geschäftsmodelle in den Medien Journalismus und PR weiter entwickeln? Dies hat das Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH (infas) untersucht. Den Auftrag zur Befragung gab die Presseabteilung der Continental AG. Der Titel der Studie lautet: „Spannungsfeld zwischen Media Relations und journalistischer Berichterstattung“.

Studie liefert Antworten auf Kernfragen

Die im Auftrag der Continental AG durchgeführte Studie liefert Antworten auf einige Kernfragen. (Wie) Kann professionelle PR die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten angesichts immer engerer Ressourcen in den Medienhäusern so begleiten, dass die „Demarkationslinie“ nicht überschritten, aber Qualitätsjournalismus unterstützt wird? Geht das angesichts von journalistischem Selbstverständnis, „Compliance“ und Glaubwürdigkeit überhaupt?

Zentrale Ergebnisse der Studie

Die Umbruchphase stellt die Branche vor neue Herausforderungen bezüglich Schnelligkeit, Qualität und Kosten. Diese Rahmenbedingungen machen neue Formen der Zusammenarbeit notwendig. Diese dürfen jedoch die Unabhängigkeit der Journalisten nicht in Frage stellen. Der Journalismus wird sich zukünftig stärker auf Hintergründe und Zusammenhänge konzentrieren und einzelne Meldungen einordnen als Neuigkeiten an sich zu verbreiten. Die Glaubwürdigkeit des Mediums ist zentral. Der Journalismus muss transparent sein. Der Leser muss zwischen Inhalten von Unternehmen und journalistischen Beiträgen unterscheiden können. Quellenangaben gehören zum Standard.

Weitere zentrale Ergebnisse der Studie

Bei der Form der Zusammenarbeit mit Unternehmen ist die Balance zwischen Unterstützung und Einmischung entscheidend. Unterstützung durch Vermittlung von Kontakten und Material wird gerne angenommen. Die Unabhängigkeit der Journalisten ist sehr wichtig. Eine Einmischung in die Inhalte wird nicht akzeptiert. Bei der Ausrichtung der Media Relations ist eine Doppelstrategie für unterschiedliche Anforderungen der Journalisten sinnvoll. Es muss individuelle Hintergrundinformationen für die Leitmedien und viel verwertbares Material für kleinere Redaktionen und Onlineredaktionen geben.

Journalismus befindet sich in Umbruchphase

Der Journalismus befindet sich in einer Umbruchphase. Dies lässt sich daran erkennen, dass die Anforderungen der Leser sich durch neue Medien verändern. Des Weiteren verändert sich auch das Verhältnis zwischen Leser und Journalist. Durch neue Kommunikationsmittel steigt auch die Konkurrenz und somit der Druck und das Tempo. Zudem verändert sich auch die Struktur der Branche und die Einnahmen aus Anzeigen sinken. In den Redaktionen kommt es zu einem zunehmenden Kosten- und Zeitdruck. Es gibt keinen Redaktionsschluss mehr. Immer mehr Allrounder sind in der Branche beschäftigt und immer weniger Spezialisten. Es gibt immer weniger regionale und thematische Vielfalt. Die Qualität als Ausweg ist durch Rahmenbedingungen bedroht.

Gewünschte Formen der Unterstützung

Die gewünschte Form der Unterstützung besteht vor allem aus Zugängen zu Interviewpartnern im Vorstand eines Unternehmens. Es sollen mehr Hintergrundgespräche mit dem Vorstand und leitenden Technikern stattfinden. Diese informellen Gespräche ohne unmittelbare Veröffentlichung bieten Einblicke in den Hintergrund zu den Fakten. Interviewtermine mit Vorstandsmitgliedern werden gerne wahrgenommen. Dabei ist es wichtig, dass die Interviews selbst und ohne „Aufpasser“ durchgeführt werden können. Vorgefertigte Interviews werden von den Leitmedien abgelehnt.

Weitere gewünschte Formen der Unterstützung

Die Journalisten wünschen sich mehr Zusatzmaterial. Klammermaterial, neutrale Infografiken, technische Schaubilder und Bild- und Filmmaterial von schwer zugänglichen Orten werden gerne genutzt. Dasselbe gilt auch für für die Firma aufwendige Settings, bei denen die Produktion angehalten, aufgeräumt und ausgeleuchtet werden muss. Das Material darf nicht werblich sondern lebendig sein. Gebraucht werden Bilder, die Geschichten aus dem Leben erzählen. Die Balance zwischen Unterstützung und Einmischung durch die Unternehmen ist entscheidend.

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