„ZNU goes Zero“

Allgäuer Käsehersteller Hochland betreibt Werke klima-neutral

Die Hochland Deutschland GmbH ist eines der ersten Unternehmen der Lebensmittelbranche in Deutschland, das seine Produktionsstätten ab sofort 100 Prozent klimaneutral betreibt.

Für die Standorte Schongau, Heimenkirch sowie Dieue-sur-Meuse in Frankreich, das organisatorisch ebenfalls zu Hochland Deutschland gehört, hat der Allgäuer Käsehersteller Klimabilanzen für das Jahr 2018 erstellt. Die Summe der direkten CO2-Emissionen belief sich demnach auf knapp 35.000 Tonnen. Diesen Ausstoß wird Hochland im Rahmen des Programms „ZNU goes Zero“ vollständig kompensieren.

Bäume für den CO2-Ausgleich

Der Käsehersteller wird, bemessen an der Emissionsmenge, in Projekte zur CO2-Bindung und -Vermeidung investieren. Hochland arbeitet dabei eng mit Plant-for-the-Planet zusammen. Die Initiative pflanzt für die „ZNU goes Zero“-Kampagne Bäume auf der Halbinsel Yucatan in Mexiko, fördert daneben auch erneuerbare Energien über Zertifikate. Die Vertragslänge mit Plant-for-the-Planet beträgt über zehn Jahre. Hochland hat sich folglich langfristig verpflichtet, jedes Jahr seine Emissionen zu kompensieren.

Diese Maßnahmen leitet Hochland selbst in die Wege

Wo es möglich ist, arbeitet das Unternehmen darüber hinaus daran, den eigenen CO2-Ausstoß zu vermeiden, zumindest aber zu verringern. So wird zum Beispiel ein Teil des benötigten Stroms mittels Photovoltaik-Anlagen selbst erzeugt. Für den restlichen Strombedarf seiner Werke in Schongau und Heimenkirch bezieht Hochland seit Anfang Mai 2019 zu 100 Prozent Ökostrom der Vorarlberger Kraftwerke. Für 2020 sind zusätzliche Maßnahmen geplant, um die eigenen Emissionen weiter zu reduzieren.

Was bisher bei Hochland geschah

Bereits im vergangenen Jahr hat das Unternehmen verschiedene Nachhaltigkeitsprojekte initiiert. Schon 1995 war Hochland das erste Unternehmen in der deutschen Milchbranche, dessen Werk nach der EU-Öko-Audit-Verordnung zertifiziert wurde.

Mit seinen Milchlieferanten für das Werk Schongau hat der Käsehersteller heute eine Vereinbarung gegen die Verwendung von Totalherbiziden und gegen die Ausbringung von Gärsubstrat, wenn dieses Mikroplastik enthalten könnte, geschlossen.

Darüber hinaus hat der Allgäuer Käsefabrikant neue Milcherzeuger hinzugewonnen, die seit Anfang 2019 Biomilch und „Tierwohlmilch“ liefern; also Milch, die vom Deutschen Tierschutzbund zertifiziert ist.

Hochland war auch das erste Unternehmen, welches in seinen Produktionsstätten in mehreren europäischen Ländern – Deutschland, Frankreich und Polen – eine Käseproduktion ohne Gentechnik etabliert hat.

Für sein Engagement erhielt das Unternehmen Anfang 2019 die Auszeichnung „Nachhaltiges Engagement/Testsieger“. Verliehen wurde diese von FOCUS und DeutschlandTest. 

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Für die Standorte Schongau, Heimenkirch sowie Dieue-sur-Meuse in Frankreich, das organisatorisch ebenfalls zu Hochland Deutschland gehört, hat der Allgäuer Käsehersteller Klimabilanzen für das Jahr 2018 erstellt. Die Summe der direkten CO2-Emissionen belief sich demnach auf knapp 35.000 Tonnen. Diesen Ausstoß wird Hochland im Rahmen des Programms „ZNU goes Zero“ vollständig kompensieren.

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Der Käsehersteller wird, bemessen an der Emissionsmenge, in Projekte zur CO2-Bindung und -Vermeidung investieren. Hochland arbeitet dabei eng mit Plant-for-the-Planet zusammen. Die Initiative pflanzt für die „ZNU goes Zero“-Kampagne Bäume auf der Halbinsel Yucatan in Mexiko, fördert daneben auch erneuerbare Energien über Zertifikate. Die Vertragslänge mit Plant-for-the-Planet beträgt über zehn Jahre. Hochland hat sich folglich langfristig verpflichtet, jedes Jahr seine Emissionen zu kompensieren.

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Wo es möglich ist, arbeitet das Unternehmen darüber hinaus daran, den eigenen CO2-Ausstoß zu vermeiden, zumindest aber zu verringern. So wird zum Beispiel ein Teil des benötigten Stroms mittels Photovoltaik-Anlagen selbst erzeugt. Für den restlichen Strombedarf seiner Werke in Schongau und Heimenkirch bezieht Hochland seit Anfang Mai 2019 zu 100 Prozent Ökostrom der Vorarlberger Kraftwerke. Für 2020 sind zusätzliche Maßnahmen geplant, um die eigenen Emissionen weiter zu reduzieren.

Was bisher bei Hochland geschah

Bereits im vergangenen Jahr hat das Unternehmen verschiedene Nachhaltigkeitsprojekte initiiert. Schon 1995 war Hochland das erste Unternehmen in der deutschen Milchbranche, dessen Werk nach der EU-Öko-Audit-Verordnung zertifiziert wurde.

Mit seinen Milchlieferanten für das Werk Schongau hat der Käsehersteller heute eine Vereinbarung gegen die Verwendung von Totalherbiziden und gegen die Ausbringung von Gärsubstrat, wenn dieses Mikroplastik enthalten könnte, geschlossen.

Darüber hinaus hat der Allgäuer Käsefabrikant neue Milcherzeuger hinzugewonnen, die seit Anfang 2019 Biomilch und „Tierwohlmilch“ liefern; also Milch, die vom Deutschen Tierschutzbund zertifiziert ist.

Hochland war auch das erste Unternehmen, welches in seinen Produktionsstätten in mehreren europäischen Ländern – Deutschland, Frankreich und Polen – eine Käseproduktion ohne Gentechnik etabliert hat.

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