Jubiläum

100 Jahre Ausbildung bei MTU in Friedrichshafen

Seit 100 Jahren werden bei MTU von Rolls-Royce Power Systems AG in Friedrichshafen junge Menschen ausgebildet. Zum Jubiläum soll bis September die Ausbildungswerkstatt des Unternehmens umgebaut sein.

Die Friedrichshafener MTU-Berufsausbildung von Rolls-Royce feiert in diesem Jahr ihr hundertjähriges Bestehen. Als erstes Unternehmen der Region Bodensee-Oberschwaben hatte das MTU Vorgängerunternehmen Maybach-Motorenbau GmbH im Jahr 1919 die Einrichtung einer dauerhaften Lehrwerkstatt mit eigener Werkschule beschlossen.

Die Motivation hat sich nicht verändert

Seither erlernten rund 8.000 junge Menschen bei MTU Friedrichshafen ihren Beruf oder absolvierten ein duales Studium. „Die grundsätzliche Motivation, eine vorbildliche, aufwändige Ausbildung anzubieten, hat sich seit Karl Maybachs Zeiten nicht geändert: Das Unternehmen braucht Fachkräfte auf hohem Niveau, um Spitzenleistungen bieten zu können“, erklärte Andreas Schell, Vorstandsvorsitzender von Rolls-Royce Power Systems. Die Ausbildung müsse sich mit dem Unternehmen bewegen. „Und wir bewegen uns gerade massiv“, so Schell weiter.

Ausbildung soll innovativ sein

„Eine innovative Berufsausbildung ist das Herzstück unserer Nachwuchsförderung. Die Verbindung von praktischer Ausbildung und theoretischem Unterricht im Unternehmen war vor 100 Jahren eine innovative Idee“, erklärt Marcus A. Wassenberg, Finanzvorstand und Arbeitsdirektor von Rolls-Royce Power Systems. „Seither ist unsere Ausbildung auf der Höhe der Zeit, indem sie sich immer wieder den aktuellen Entwicklungen anpasst. Deshalb setzen wir in der Ausbildung heute beispielsweise auf Digitalisierung und Zukunftstechnologien wie kollaborative Roboter“, so Wassenberg weiter.

Thomas Bittelmeyer: Ausbildung nicht automatisch Erfolgsmodell

Auszubildende haben so beispielsweise eine Modell-Automatisierungsanlage so erweitert, dass sie mittels Tablets oder Smartwatch gesteuert werden kann. Thomas Bittelmeyer, Betriebsratsvorsitzender von Rolls-Royce Power Systems betonte deswegen: „Ich bin stolz, in einem Unternehmen zu arbeiten, das seit Jahrzehnten die Tradition der Ausbildung pflegt und weiter ausbaut. Ausbildung ist nicht automatisch ein Erfolgsmodell. Zum Erfolg braucht es gute Ausbilderinnen und Ausbilder, die eine super Arbeit machen. Es waren und außerdem viele Mitstreiter und Unterstützer notwendig, damit wir dieses seltene Jubiläum feiern können.“

Umbau der Ausbildungswerkstatt geplant

Im Jubiläumsjahr wird außerdem die Ausbildungswerkstatt umgebaut und erhält ein Angebot, das die jungen Menschen auf die Herausforderungen von Industrie 4.0 vorbereiten soll. „Gemeinsam mit unseren Auszubildenden und Studenten der Dualen Hochschule werden wir unsere eigene I-4.0-Anlage aufbauen. Es ist uns wichtig, Auszubildenden und Ausbildern für neue Technologien und Entwicklungen der Arbeitswelt reichlich Gelegenheit zu geben, sich mit Zukunftsthemen zu befassen“, sagte Ausbildungsleiter Martin Stocker. Pünktlich zum Ausbildungsstart im September 2019 soll die neue Ausbildungswerkstatt dann bezogen werden.

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Seither erlernten rund 8.000 junge Menschen bei MTU Friedrichshafen ihren Beruf oder absolvierten ein duales Studium. „Die grundsätzliche Motivation, eine vorbildliche, aufwändige Ausbildung anzubieten, hat sich seit Karl Maybachs Zeiten nicht geändert: Das Unternehmen braucht Fachkräfte auf hohem Niveau, um Spitzenleistungen bieten zu können“, erklärte Andreas Schell, Vorstandsvorsitzender von Rolls-Royce Power Systems. Die Ausbildung müsse sich mit dem Unternehmen bewegen. „Und wir bewegen uns gerade massiv“, so Schell weiter.

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