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Wie steht es um den Tourismus in Bayerisch-Schwaben und im Allgäu?
Zwischenbilanz

Wie steht es um den Tourismus in Bayerisch-Schwaben und im Allgäu?

Mehr als jede zehnte Übernachtung im Allgäu ist 2025 auf ausländische Gäste entfallen, wobei die Schweiz erneut der wichtigste Auslandsmarkt gewesen ist. Fotoquelle: Tourismusverband Allgäu / Bayerisch-Schwaben e.V.
Mehr als jede zehnte Übernachtung im Allgäu ist 2025 auf ausländische Gäste entfallen, wobei die Schweiz erneut der wichtigste Auslandsmarkt gewesen ist. Fotoquelle: Tourismusverband Allgäu / Bayerisch-Schwaben e.V.

Der Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben hat die aktuellen Zahlen bis Oktober 2025 ausgewertet. Wie sich Ankünfte, Übernachtungen und Auslandsmärkte entwickelt haben.

Der Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben hat für das laufende Jahr 2025 eine positive Zwischenbilanz gezogen. Auf Basis der Daten des Bayerischen Statistischen Landesamtes bis einschließlich Oktober habe sich insbesondere das Allgäu auf einem hohen Niveau stabilisiert.

Von Januar bis Oktober 2025 seien die Ankünfte im Allgäu im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozent auf rund 3,55 Millionen gestiegen. Die Übernachtungen hätten sich mit einem Plus von 0,5 auf etwa 12,12 Millionen leicht erhöht. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer habe mit fast dreieinhalb Tagen dem Vorjahreswert entsprochen. Diese positive Bilanz geht einher mit den Ergebnissen einer dwif-Analyse über die wirtschaftliche Bedutung des Standorts.

Auch das gesamte Verbandsgebiet Allgäu und Bayerisch-Schwaben habe stabile Ergebnisse erreicht. Mit rund 5,39 Millionen Ankünften habe es ein Plus von 0,7 Prozent gegeben, während die Übernachtungszahlen mit etwa 15,48 Millionen nahezu auf dem Niveau des Vorjahres gelegen hätten.

Ein rekordverdächtiges Sommerhalbjahr?

Das Sommerhalbjahr 2025 habe im Allgäu ebenfalls stabile Ergebnisse gezeigt. Die Ankünfte seien um 0,6 Prozent auf rund 2,54 Millionen gestiegen. Die Übernachtungen hätten mit etwa 8,71 Millionen dem Vorjahreswert entsprochen und damit nahezu das Niveau des Rekordjahres 2019 erreicht.

In Bayerisch-Schwaben seien die Ergebnisse im Sommerhalbjahr ebenfalls weitgehend konstant geblieben. Für das gesamte Verbandsgebiet habe sich daraus ein Anstieg der Ankünfte um 0,5 Prozent auf rund 3,87 Millionen ergeben. Die Übernachtungen hätten mit etwa 11 Millionen stabil auf Vorjahresniveau gelegen.

Anteil deutscher Gäste überwiegt

Auch die internationalen Quellmärkte spielten weiterhin eine wichtige Rolle. Im Allgäu seien von Januar bis Oktober rund elf Prozent der Übernachtungen auf ausländische Gäste entfallen. Die stärksten Auslandsmärkte seien dabei die Schweiz mit 29 Prozent des ausländischen Übernachtungsvolumens gewesen, gefolgt von den Niederlanden mit 15 Prozent und Österreich mit acht Prozent.

Speziell in Bayerisch-Schwaben habe der Anteil deutscher Gäste ebenfalls überwogen. Rund 75 Prozent der Übernachtungen seien auf inländische Gäste entfallen. Die wichtigsten Auslandsmärkte seien Österreich mit 15 Prozent, die Schweiz mit 13 Prozent sowie die Niederlande mit zwölf Prozent gewesen.

Wie sieht die Zukunft für den Tourismus aus?

Der Jahresverlauf hat sich insgesamt als stabil gezeigt. Auch für die kommenden Monate erwarte der Tourismusverband eine positive Entwicklung. „Die Stabilität der Zahlen im Sommerhalbjahr und das leichte Wachstum im bisherigen Jahresverlauf unterstreichen die hervorragende Arbeit der touristischen Leistungsträger und die ungebrochene Beliebtheit des Allgäus und Bayerisch-Schwaben bei unseren Gästen“, kommentiert Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Tourismusverband Allgäu / Bayerisch-Schwaben, die Ergebnisse. „Die gute Buchungslage für die Weihnachtsferien lassen uns mit Zuversicht auf das anstehende Winterhalbjahr und die weitere Entwicklung schauen.“

Für den Tourismus bleibt dabei auch die zukünftige Anbindung des Allgäus im Fernverkehr ein relevantes Thema.

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