Stellenabbau

Voith Heidenheim schließt zwei Werke – Sonthofen betroffen

Der Technologiekonzern Voith mit Sitz in Heidenheim baut seinen Bereich Voith Turbo um. Die Werke in Sonthofen und Zschopau sollen bis Ende 2020 geschlossen werden. Wie es mit den 420 Mitarbeitern weitergeht.

Der weltweit agierende Technologiekonzern Voith baut die deutschen Standorte seines Konzernbereichs Voith Turbo um. Voith will sich auf weniger, dafür größere und leistungsstärkere Standorte konzentrieren. Damit soll die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Bereichs langfristig gesichert.

Voith streicht 230 Arbeitsplätze

Im Zuge gibt Voith die Produktion in Sonthofen und Zschopau bis Ende 2020 auf. Insgesamt fallen dadurch rund 230 Arbeitsplätze weg. Weitere knapp 370 Stellen sollen an andere Standorte verlagert werden. An den Standorten Sonthofen und Zschopau, wo Voith aktuell Produkte aus den Bereichen Industry und Mobility fertigt, sei es wirtschaftlich nicht sinnvoll, die Produktion fortzuführen. Es sei daher beabsichtigt, die Produktion in beiden Werken bis Ende 2020 einzustellen.

Kapazitäten werden an andere Standorte verlagert

Die entsprechenden Kapazitäten würden dann an andere bestehende Standorte des Konzernbereichs verlagert. „Der Konzernbereichsleitung von Voith Turbo ist bewusst, dass die geplanten Einschnitte an den betroffenen Standorten sehr schmerzhaft sind. Und wir wissen auch um die Verantwortung, die wir als Unternehmen tragen“, betont Dr. Uwe Knotzer, Vorsitzender der Geschäftsleitung Konzernbereich Turbo. Die anstehendenden Veränderungen sollen in enger Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern vor Ort „so fair und sozialverträglich wie möglich“ umgesetzt werden. Die geplanten Maßnahmen seien unumgänglich, um Voith Turbo auch künftig in einem sich schnell wandelnden Umfeld auf der Erfolgsspur zu halten.

Über Voith

Die Voith Group ist ein weltweit agierender Technologiekonzern mit Sitz in Heidenheim. Die Antriebstechnik ist eine der drei wesentlichen Säulen von Voith. Die beiden anderen sind Wasserkraft und Maschinen für die Papierindustrie. Zudem gibt es einen eigenen Bereich für das Digitalgeschäft. Gegründet 1867, erzielt der Konzern heute mit mehr als 19.000 Mitarbeitern 4,2 Milliarden Euro Umsatz. Mit Standorten in über 60 Ländern der Welt ist es eines der großen Familienunternehmen Europas.

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Die entsprechenden Kapazitäten würden dann an andere bestehende Standorte des Konzernbereichs verlagert. „Der Konzernbereichsleitung von Voith Turbo ist bewusst, dass die geplanten Einschnitte an den betroffenen Standorten sehr schmerzhaft sind. Und wir wissen auch um die Verantwortung, die wir als Unternehmen tragen“, betont Dr. Uwe Knotzer, Vorsitzender der Geschäftsleitung Konzernbereich Turbo. Die anstehendenden Veränderungen sollen in enger Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern vor Ort „so fair und sozialverträglich wie möglich“ umgesetzt werden. Die geplanten Maßnahmen seien unumgänglich, um Voith Turbo auch künftig in einem sich schnell wandelnden Umfeld auf der Erfolgsspur zu halten.

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