Neue Rekorde

Tourismus im Allgäu erwirtschaftet über 1,5 Milliarden Euro

Johannes Rydzek und Peter Schlickenrieder im Allgäu. Foto: Allgäu GmbH, Jack
Seit Jahren bewegt sich die Tourismusbilanz auf hohem Niveau. 2018 schrieb das Allgäu erneut Rekorde und setzte nochmals 54 Millionen Euro mehr um, als im Vorjahr.

Erstmals in der Tourismusgeschichte des Allgäus wurden 13,4 Millionen Übernachtungen gezählt. Das entspricht einem Plus von 4,1 Prozent oder 530.261 zusätzliche Übernachtungen. Bei den Ankünften liegt das Plus bei 4,7 Prozent. Damit kamen 176.782 neue Gäste ins Allgäu. Legt man diesen Zahlen nun das durchschnittliche Ausgabeverhalten von 118 Euro pro Übernachtungsgast im Allgäu zugrunde, so ergibt sich eine stattliche Summe von 1,58 Milliarden Euro.

Allgäu GmbH: Marke Allgäu zahlt sich aus

Das ergab die Untersuchung des dwif, Deutsches Wirtschaftswissenschaftliches Institut für Fremdenverkehr e.V. an der Universität München. Das Rekordergebnis sei Leistung aller am Tourismus Beteiligten, heißt es in einer Pressemitteilung der Allgäu GmbH. Angefangen von den Gastgebern über die Orte und Dienstleister bis hin zu den Gastronomen und der Alpwirtschaft. Die zusammen mit der Allgäu GmbH entwickelten Leitprodukte Radrunde Allgäu, Wandertrilogie Allgäu, Stadtgeschichten Allgäu, Alpenwellness Allgäu, Stadtgeschichten Allgäu, Alpenwellness Allgäu oder der Allgäuer Winter seien bei Gästen beliebt. Durch die Bündelung der Marketingmittel, dem professionellen Netzwerk und unter dem Dach der Qualitätsmarke Allgäu sei das Allgäu zu einer führenden Destination in Bayern geworden.

Destinationsstrategie Allgäu 2030: „Nicht stehenbleiben“

In den vergangenen 10 Jahren wurden 1,6 Millionen neue Urlauber und 2,9 Millionen mehr Übernachtungen gezählt. Damit hat sich auch die Wertschöpfung im Tourismus erhöht. „Diese Bilanz zeigt uns, wie sehr sich Investitionen in den Tourismus auf allen Ebenen auszahlen und Wertschöpfung schaffen. Bei dieser Linie müssen wir bleiben und die politischen Rahmenbedingungen für die Tourismuswirtschaft weiter verbessern, wo immer dies möglich ist“, meint der Vorsitzende des Tourismusverbands Allgäu/Bayerisch-Schwaben und MdL, Klaus Holetschek. Im Allgäu wird derzeit die Destinationsstrategie Allgäu 2030 aufsetzend auf der bisherigen erarbeitet. „Es geht darum, nicht stehenzubleiben und die Qualität bei der Weiterentwicklung des touristischen Angebots immer in den Mittelpunkt zu stellen“, erklärt Holetschek.

13 Prozent der Gäste kommen aus dem Ausland

Vor 10 Jahren betrug der Anteil der deutschen Urlauber an den Übernachtungen 89 Prozent, nur 11 Prozent entfielen auf ausländische Gäste. Aus den Niederlanden und der Schweiz kamen je 19 Prozent. In den letzten zehn Jahren hat sich der Anteil ausländischer Urlauber auf knapp 13 Prozent erhöht. Die meisten Übernachtungen entfallen hier mit 29 Prozent auf Schweizer und 13 Prozent auf Niederländer. 7,3 Prozent kommen aus Asien und 6,5 Prozent aus Österreich.

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13 Prozent der Gäste kommen aus dem Ausland

Vor 10 Jahren betrug der Anteil der deutschen Urlauber an den Übernachtungen 89 Prozent, nur 11 Prozent entfielen auf ausländische Gäste. Aus den Niederlanden und der Schweiz kamen je 19 Prozent. In den letzten zehn Jahren hat sich der Anteil ausländischer Urlauber auf knapp 13 Prozent erhöht. Die meisten Übernachtungen entfallen hier mit 29 Prozent auf Schweizer und 13 Prozent auf Niederländer. 7,3 Prozent kommen aus Asien und 6,5 Prozent aus Österreich.

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