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So möchte Kempten zur „Smart City“ werden
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Digitalisierung

So möchte Kempten zur „Smart City“ werden

Archivbild. Die Stadt Kempten im Allgäu. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Im Oberallgäu setzt man auf Digitales. Besonders in Kempten. Jetzt hat die Stadt gleich Zuschläge für zwei Förderprogramme erhalten. Was die Ziele der neuen Projekte sind – und was es mit dem digitalen Zwilling von Kempten auf sich hat.

Die Stadt Kempten profitiert von zwei Förderprogrammen zur Digitalisierung von Kommunen. Vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat wurde Kempten für das Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“ ausgewählt. Vom Bayerischen Staatsministerium für Digitales hat die Stadt einen Zuschlag im Rahmen des Wettbewerbs „Kommunal? Digital!“ erhalten.

Mit den Modellprojekten Smart Cities unterstützt die Bundesregierung Kommunen dabei, die Digitalisierung strategisch im Sinne einer integrierten, nachhaltigen und gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung zu gestalten. Die Modellprojekte Smart Cities entwickeln und erproben sektorenübergreifende digitale Strategien für das Stadtleben der Zukunft. Die Modellprojekte 2021 stehen unter dem Motto „Gemeinsam aus der Krise: Raum für Zukunft“. Die geförderten Projekte sollen aufzeigen, wie die Qualitäten der europäischen Stadt in das Zeitalter der Digitalisierung übertragen werden können. Auf den Aufruf hatten sich 94 Städte, Kreise und Gemeinden sowie interkommunale Kooperationen aus ganz Deutschland beworben. 28 davon wurden als Modellprojekte Smart Cities ausgewählt, darunter die Stadt Kempten.

Projekt auf fünf Jahre angelegt

„Die Entscheidung bietet eine enorme Chance für die Entwicklung unserer Stadt. Es geht hier um die maßgebliche strategische Weiterentwicklung der Digitalisierung in Kempten. Wir machen damit einen großen Sprung in Richtung digitaler Zukunft unserer Stadt“, freut sich Oberbürgermeister Thomas Kiechle. „Dabei stehen immer die Menschen im Vordergrund: Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger einladen, die Smart City Kempten mitzudenken und mitzugestalten.“

Das Modellprojekt Smart Cities ist auf fünf Jahre angelegt und sieht eine Strategieentwicklung und Umsetzung von konkreten Maßnahmen vor. „Passend zum Motto unserer Bewerbung „Gemeinsam neue Räume schaffen“ arbeiten wir dabei eng mit unseren Partnern, wie zum Beispiel AÜW, Sozialbau, ZAK, Hochschule Kempten, Stadtjugendring, Berufsschulen und Citymanagement Kempten e.V. zusammen“, erläutert Dagmar Lazar, die die Bewerbung für das Modellprojekt als Amtsleiterin für Wirtschaft und Stadtentwicklung koordiniert hat.

„Wir erwarten eine Fördersumme im zweistelligen Millionenbereich“, berichtet Dr. Richard Schießl, Leiter des Referats für Wirtschaft, Kultur und Verwaltung. „Das ist eine der höchsten Fördersummen in der Geschichte der Stadt Kempten.“ Der Bewerbung war im Juli 2020 ein Beschluss des Stadtrates vorausgegangen.

Das sagt der Kemptener Wirtschaftsreferent zu den Förderungen

Kempten habe in Sachen Smart City unterdessen schon Vieles geleistet. Umsetzungsbeispiele sind das 3D-Stadtmodell, das die Planung und Visualisierung von Vorhaben und Analysen erleichtert sowie die Erprobung einer autonom fahrenden Kehrmaschine, erklärt die Stadt in einer Mitteilung. „Die Auswahl als Modellprojekt im Rahmen des Bundesprogramms und die damit verbundenen finanziellen Mittel heben die Smart City Kempten nun auf eine ganz andere Ebene“, erläutert Wirtschaftsreferent Schießl.

Kempten erhält weitere Förderung

Fast zeitgleich mit der Auswahl als Modellprojekt im Bundesprogramm kam der Zuschlag für ein bayerisches Förderprogramm. Das Bayerische Staatsministerium für Digitales hat der Stadt Kempten im Ideenwettbewerb „Kommunal? Digital!“ einen Zuschlag für eine projektbezogene Förderung in Höhe von 500.000 Euro erteilt. Ziel der Förderung ist es, den sogenannten digitalen Zwilling der Stadt Kempten in einem analogen und digitalen Bürgerforum zu präsentieren und die Bürger Kemptens mit kreativen Tools zum Anschauen, Mitmachen und Mitdenken einzuladen. Ziel des Projektes ist es, eine positive Haltung zum Thema Digitalisierung, Demokratie und Zukunft zu vermitteln. „Mit dem digitalen Zwilling sind wir ein echter Vorreiter. Umso erfreulicher ist es, dass wir ihn dank der Landesförderung aus den Fachkreisen herausheben und näher zu den Bürgern tragen können“, sagt Schießl.

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