monta-Geschäftsführer

Roy Gibson: „Am meisten schätze ich unsere Mitarbeiter“

Roy Gibson ist seit gut einem Jahr der neue Geschäftsführer des Allgäuer Klebeband-Spezialisten monta. Welches Fazit er nun zieht und was er für die Zukunft geplant hat, verrät er im Interview.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Sie hatten im Dezember einjähriges Jubiläum als Geschäftsführer. Was hat sich seitdem im Unternehmen verändert?

Roy Gibson: Wir haben vieles getan, um die monta stärker am Markt zu positionieren: Wir haben in unserer Produktion viel optimiert, um den Ausstoß zu erhöhen und Stillstand zu reduzieren. Zudem neue Produkte eingeführt, vor allem im Nachhaltigkeitsbereich und viel in Qualität investiert. Des Weiteren haben wir die Partnerschaft mit unseren Kunden weiter ausgebaut und ein „monta Partner Programm“ entwickelt sowie ins Leben gerufen. Neu ist auch unsere Online-Präsenz.

Sie sind in Großbritannien geboren. Was hat Sie nach Immenstadt gebracht und was schätzen Sie besonders am Allgäu?

Ich bin familienbedingt in Immenstadt „gelandet“. Am Allgäu schätze ich besonders die Natur und das vielfältige Freizeitangebot. Ich sehe es als echten Glücksfall, den Arbeitsplatz in einem Urlaubsgebiet haben zu dürfen.

Sie waren zuvor viele Jahre Werksleiter und Prokurist bei monta. Was schätzen Sie an monta am meisten? Hat sich Ihre Sicht auf das Unternehmen als Geschäftsführer verändert?

Am meisten schätze ich unsere Mitarbeiter, und wie sie sich zu 100 Prozent mit der Firma identifizieren. Der monta Spirit, wie wir ihn nennen, der uns seit vielen Jahren auszeichnet, prägt täglich unser Tun und Handeln: Die Leidenschaft und Expertise des Einzelnen sowie unsere familiäre, professionelle und konstruktive Zusammenarbeit, sowohl innerhalb als auch zwischen den einzelnen Fachabteilungen schätze ich sehr.

Als Geschäftsführer hab ich nun mehr Einblick in den kaufmännischen und vertrieblichen Bereich, was aber meine bisherige Sicht bestärkt. Durch meine Rolle als Geschäftsführer habe ich nun die Gesamtverantwortung für alle Arbeitsplätze, muss insgesamt strategischer und vorrausschauender agieren und dabei das Gesamtbild im Blick behalten, um die richtige Entscheidung für die Zukunft zu treffen.

monta hat das erste zertifiziert nachhaltige Selbstklebeband made in Germany auf den Markt gebracht. Was bedeutet das Thema Nachhaltigkeit in Ihrem Unternehmen? 

Nachhaltigkeit ist global ein sehr großes, bedeutendes Thema aufgrund der brisanten Situation mit dem Klimawandel. Mit unserer neuen monta Green line Serie möchten wir einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Mit unserem monta biopack – das erste Produkt der monta Green line Serie – bieten wir eine Alternative zu bisherigen meist rohölbasierten Klebebändern. Mit monta biopack haben wir als einziger Produzent von Selbstklebebändern auf Naturkautschukbasis ein Produkt entwickelt, das nachweislich nachhaltig ist: monta biopack besteht zu nahezu 90 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen und wurde vom TÜV Austria als industriell kompostierbar zertifiziert. Im Januar 2020 haben wir das nächste monta Green line Produkt eingeführt: Ein plastikfreies Papierklebeband mit Naturkautschukkleber.

Als produzierendes Unternehmen in Deutschland haben wir natürlich strenge Umweltauflagen zu erfüllen, insoweit ist unsere Produktion bereits auf Nachhaltigkeit ausgelegt.

2015 hat ein Brand bei monta die Produktionsanlagen und das Gebäude der Klebebandschneiderei zerstört. Nach nur zwölf Monaten herrschte wieder regulärer Produktionsbetrieb. Wie ist das möglich gewesen?

Aufgrund des beispiellosen Einsatzes und der hervorragenden Zusammenarbeit aller monta Mitarbeiter, mit unseren Lieferanten, der Stadt Immenstadt und den Behörden war es möglich, diesen Kraftakt zu bewältigen.

Sie sind der größte Arbeitgeber in Immenstadt. Haben Sie auch künftig geplant, weiter in die Region zu investieren?

Wir sind einer der größten Arbeitgeber in Immenstadt, natürlich soll unser Standort hier zukünftig bestehen bleiben. Wir haben bereits große Investitionen geleistet und haben auch weitere geplant.

Wie sieht Ihre Zukunftsstrategie aus?

Das Geschäft insgesamt und unsere Kundenbeziehungen weiter ausbauen, auch global expandieren. Qualitativ hochwertige Produkte, die den Marktanforderungen gerecht werden, anzubieten und durch weitere Innovationen am Trend der Zeit mitzuwirken. Der monta Spirit wird uns hierbei auf jeden Fall begleiten.

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B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Sie hatten im Dezember einjähriges Jubiläum als Geschäftsführer. Was hat sich seitdem im Unternehmen verändert?

Roy Gibson: Wir haben vieles getan, um die monta stärker am Markt zu positionieren: Wir haben in unserer Produktion viel optimiert, um den Ausstoß zu erhöhen und Stillstand zu reduzieren. Zudem neue Produkte eingeführt, vor allem im Nachhaltigkeitsbereich und viel in Qualität investiert. Des Weiteren haben wir die Partnerschaft mit unseren Kunden weiter ausgebaut und ein „monta Partner Programm“ entwickelt sowie ins Leben gerufen. Neu ist auch unsere Online-Präsenz.

Sie sind in Großbritannien geboren. Was hat Sie nach Immenstadt gebracht und was schätzen Sie besonders am Allgäu?

Ich bin familienbedingt in Immenstadt „gelandet“. Am Allgäu schätze ich besonders die Natur und das vielfältige Freizeitangebot. Ich sehe es als echten Glücksfall, den Arbeitsplatz in einem Urlaubsgebiet haben zu dürfen.

Sie waren zuvor viele Jahre Werksleiter und Prokurist bei monta. Was schätzen Sie an monta am meisten? Hat sich Ihre Sicht auf das Unternehmen als Geschäftsführer verändert?

Am meisten schätze ich unsere Mitarbeiter, und wie sie sich zu 100 Prozent mit der Firma identifizieren. Der monta Spirit, wie wir ihn nennen, der uns seit vielen Jahren auszeichnet, prägt täglich unser Tun und Handeln: Die Leidenschaft und Expertise des Einzelnen sowie unsere familiäre, professionelle und konstruktive Zusammenarbeit, sowohl innerhalb als auch zwischen den einzelnen Fachabteilungen schätze ich sehr.

Als Geschäftsführer hab ich nun mehr Einblick in den kaufmännischen und vertrieblichen Bereich, was aber meine bisherige Sicht bestärkt. Durch meine Rolle als Geschäftsführer habe ich nun die Gesamtverantwortung für alle Arbeitsplätze, muss insgesamt strategischer und vorrausschauender agieren und dabei das Gesamtbild im Blick behalten, um die richtige Entscheidung für die Zukunft zu treffen.

monta hat das erste zertifiziert nachhaltige Selbstklebeband made in Germany auf den Markt gebracht. Was bedeutet das Thema Nachhaltigkeit in Ihrem Unternehmen? 

Nachhaltigkeit ist global ein sehr großes, bedeutendes Thema aufgrund der brisanten Situation mit dem Klimawandel. Mit unserer neuen monta Green line Serie möchten wir einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Mit unserem monta biopack – das erste Produkt der monta Green line Serie – bieten wir eine Alternative zu bisherigen meist rohölbasierten Klebebändern. Mit monta biopack haben wir als einziger Produzent von Selbstklebebändern auf Naturkautschukbasis ein Produkt entwickelt, das nachweislich nachhaltig ist: monta biopack besteht zu nahezu 90 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen und wurde vom TÜV Austria als industriell kompostierbar zertifiziert. Im Januar 2020 haben wir das nächste monta Green line Produkt eingeführt: Ein plastikfreies Papierklebeband mit Naturkautschukkleber.

Als produzierendes Unternehmen in Deutschland haben wir natürlich strenge Umweltauflagen zu erfüllen, insoweit ist unsere Produktion bereits auf Nachhaltigkeit ausgelegt.

2015 hat ein Brand bei monta die Produktionsanlagen und das Gebäude der Klebebandschneiderei zerstört. Nach nur zwölf Monaten herrschte wieder regulärer Produktionsbetrieb. Wie ist das möglich gewesen?

Aufgrund des beispiellosen Einsatzes und der hervorragenden Zusammenarbeit aller monta Mitarbeiter, mit unseren Lieferanten, der Stadt Immenstadt und den Behörden war es möglich, diesen Kraftakt zu bewältigen.

Sie sind der größte Arbeitgeber in Immenstadt. Haben Sie auch künftig geplant, weiter in die Region zu investieren?

Wir sind einer der größten Arbeitgeber in Immenstadt, natürlich soll unser Standort hier zukünftig bestehen bleiben. Wir haben bereits große Investitionen geleistet und haben auch weitere geplant.

Wie sieht Ihre Zukunftsstrategie aus?

Das Geschäft insgesamt und unsere Kundenbeziehungen weiter ausbauen, auch global expandieren. Qualitativ hochwertige Produkte, die den Marktanforderungen gerecht werden, anzubieten und durch weitere Innovationen am Trend der Zeit mitzuwirken. Der monta Spirit wird uns hierbei auf jeden Fall begleiten.

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