Glasfasernetz-Ausbau

M-net setzt Highspeed-Internet in Kempten um

Eines der Wasserkraftwerke des Allgäuer Überlandwerks in Kempten. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
M-net plant zusammen mit dem Allgäuer Überlandwerk (AÜW) Kempten den Ausbau des Glaserfestnetzes anzuschließen.

Innerhalb der nächsten drei Jahre sollen rund 800 Gebäude mit Glasfaserleitungen erschlossen werden. Insgesamt werden über 2.600 Privathaushalte und vier Gewerbegebiete ans Breitband-Internet angeschlossen. Diese ermöglichen Brandbreiten bis in den Gigabit-Bereich.

Versorgungslücken schließen

Die Breitbandversorgung hat sich in den letzten Jahren in Kempten deutlich verbesset, wie die Stadt mitteilt. Dennoch bestehen derzeit noch Versorgungslücken. Betroffen sind insbesondere Bewohner in den Außenbereichen vom Stadtgebiet. Dort stehen lediglich Brandbreiten mit Datenübertragungsraten von weniger als 30 Megabits pro Sekunde zur Verfügung.

Start der Bauarbeiten für April geplant

Um diese „weißen Flecken“ der Breitbandversorgung zu schließen, treibt das Allgäuer Überlandwerk zusammen mit dem regionalen Telekommunikations-Anbieter M-net den Glasfaserausbau in Kempten weiter voran. Der Tiefbau für das Gewerbegebiet Allmey ist bereits für April dieses Jahres geplant. Darauf folgen die Ortsteile Adelharz sowie Ober-, Unterwang und Härtnagel. Die Inbetriebnahmen der einzelnen Ausbaugebiete finden bis spätestens 2019 jeweils nach Abschluss der Tiefbauarbeiten statt. In zwei weiteren Ausbaustufen wird dann in den Jahren 2019 und 2020 das Gewerbegebiet Ursulasried erschlossen.

Bandbreiten bis zehn Gigabits pro Sekunde für Unternehmer

Die Investitionskosten des Glasfaserausbaus in Höhe von rund drei Millionen Euro trägt das Allgäuer Überlandwerk. Für den individuellen Gebäudeanschluss fallen noch 600 Euro Erschließungskosten an, die vom Gebäudeeigentümer einmalig zu tragen sind. Nach Abschluss des entsprechenden Gestattungsvertrags mit AÜW können die Glasfaserleitungen dann bis ins Gebäude verlegt werden. Dadurch haben Gewerbebetriebe und Privathaushalte die Möglichkeit, auf schnellere Bandbreiten bis zu 300 Megabits pro Sekunde umzusteigen. M-net setzt als einer der ersten Netzbetreiber in Europa auf die G.fast-Technologie. Diese ermöglicht es, mit einem FTTB-Anschluss (Fiber to the Building) hohe Bandbreiten über herkömmliche Kupferkabel in jede angeschlossene Wohn- oder Gewerbeeinheit zu bringen. Geschäftskunden stehen zudem mit einer eigenen Glasfaserleitung Bandbreiten bis zu zehn Gigabits pro Sekunde zur Verfügung.

Die Standortbedingungen verbessern sich

Die immer stärkere digitale Vernetzung aller Lebensbereiche lassen den Bandbreitenbedarf immer weiter wachsen. Mit einer „Fibre to the Building“- (FTTB) beziehungsweise „Dank Highspeed-Internet per Glasfaser sind Privathaushalte und Gewerbetreibende in Kempten für die zunehmende Digitalisierung heute und in Zukunft bestens gerüstet“, so Michael Lucke, Geschäftsführer Allgäuer Überlandwerk GmbH. „Neben den Vorteilen für Privathaushalte verbessern sich mit dem Ausbau die Standortbedingungen für Gewerbebetriebe in der Region, denn auch für Unternehmen und Gewerbetreibende ist ein schneller und stabiler Internetzugang in der heutigen Zeit überlebenswichtig.“

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Innerhalb der nächsten drei Jahre sollen rund 800 Gebäude mit Glasfaserleitungen erschlossen werden. Insgesamt werden über 2.600 Privathaushalte und vier Gewerbegebiete ans Breitband-Internet angeschlossen. Diese ermöglichen Brandbreiten bis in den Gigabit-Bereich.

Versorgungslücken schließen

Die Breitbandversorgung hat sich in den letzten Jahren in Kempten deutlich verbesset, wie die Stadt mitteilt. Dennoch bestehen derzeit noch Versorgungslücken. Betroffen sind insbesondere Bewohner in den Außenbereichen vom Stadtgebiet. Dort stehen lediglich Brandbreiten mit Datenübertragungsraten von weniger als 30 Megabits pro Sekunde zur Verfügung.

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Um diese „weißen Flecken“ der Breitbandversorgung zu schließen, treibt das Allgäuer Überlandwerk zusammen mit dem regionalen Telekommunikations-Anbieter M-net den Glasfaserausbau in Kempten weiter voran. Der Tiefbau für das Gewerbegebiet Allmey ist bereits für April dieses Jahres geplant. Darauf folgen die Ortsteile Adelharz sowie Ober-, Unterwang und Härtnagel. Die Inbetriebnahmen der einzelnen Ausbaugebiete finden bis spätestens 2019 jeweils nach Abschluss der Tiefbauarbeiten statt. In zwei weiteren Ausbaustufen wird dann in den Jahren 2019 und 2020 das Gewerbegebiet Ursulasried erschlossen.

Bandbreiten bis zehn Gigabits pro Sekunde für Unternehmer

Die Investitionskosten des Glasfaserausbaus in Höhe von rund drei Millionen Euro trägt das Allgäuer Überlandwerk. Für den individuellen Gebäudeanschluss fallen noch 600 Euro Erschließungskosten an, die vom Gebäudeeigentümer einmalig zu tragen sind. Nach Abschluss des entsprechenden Gestattungsvertrags mit AÜW können die Glasfaserleitungen dann bis ins Gebäude verlegt werden. Dadurch haben Gewerbebetriebe und Privathaushalte die Möglichkeit, auf schnellere Bandbreiten bis zu 300 Megabits pro Sekunde umzusteigen. M-net setzt als einer der ersten Netzbetreiber in Europa auf die G.fast-Technologie. Diese ermöglicht es, mit einem FTTB-Anschluss (Fiber to the Building) hohe Bandbreiten über herkömmliche Kupferkabel in jede angeschlossene Wohn- oder Gewerbeeinheit zu bringen. Geschäftskunden stehen zudem mit einer eigenen Glasfaserleitung Bandbreiten bis zu zehn Gigabits pro Sekunde zur Verfügung.

Die Standortbedingungen verbessern sich

Die immer stärkere digitale Vernetzung aller Lebensbereiche lassen den Bandbreitenbedarf immer weiter wachsen. Mit einer „Fibre to the Building“- (FTTB) beziehungsweise „Dank Highspeed-Internet per Glasfaser sind Privathaushalte und Gewerbetreibende in Kempten für die zunehmende Digitalisierung heute und in Zukunft bestens gerüstet“, so Michael Lucke, Geschäftsführer Allgäuer Überlandwerk GmbH. „Neben den Vorteilen für Privathaushalte verbessern sich mit dem Ausbau die Standortbedingungen für Gewerbebetriebe in der Region, denn auch für Unternehmen und Gewerbetreibende ist ein schneller und stabiler Internetzugang in der heutigen Zeit überlebenswichtig.“

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