Luftrettung Kempten-Durach

Luftrettung: Neuer Hubschrauber-Landeplatz für Kempten

Symbolbild. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Auf dem Verkehrs-Landeplatz Kempten-Durach könnte bald eine dauerhafte Station für die Luftrettung eingerichtet werden. Auch ein Hangar und ein Sozialgebäude sind geplant.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Derzeit ist der Rettungs-Hubschrauber „Christoph 17“ nur provisorisch auf dem Gelände untergebracht. Dies könnte sich bald ändern. Auf dem Gelände soll an anderer Stelle ein neuer Hubschrauber-Landeplatz mit Luftrettungs-Station eingerichtet werden.

Auch nachts darf geflogen werden

Wie bisher sollen auch künftig Starts und Landungen von Hubschraubern im Rettungs-Einsatz durchgeführt werden. Der Landeplatz kann vom Rettungsdienst, vom Katastrophen-Schutz oder für Kranken-Transporte genutzt werden. Flüge sind sowohl bei Tag als auch bei Nacht zulässig.

Genehmigungs-Verfahren wurde bereits eingeleitet

Der Antrag für den Neubau wurde von der Sozialbau Kempten Wohnungs- und Städtebau GmbH gestellt. Die Unterlagen umfassen die zu genehmigenden Pläne für den Bau des stationären Landeplatzes. Auch Gutachten zur Eignung der Anlagen, zu den Lärm-Auswirkungen sowie zu Belangen von Umwelt- und Natur-Schutz wurden vorgelegt.

Neue Rettungs-Station dringend erforderlich

Die Sozialbau Kempten argumentiert, dass mit der neuen Station eine erhebliche Verbesserung der Arbeits-Bedingungen des Rettungs-Personals einhergehe. Zudem erhofft sie sich mehr Verkehrs-Sicherheit auf dem Gelände. Die derzeitige Anlage wurde lediglich als Übergangs-Lösung konzipiert. Nach mehrjähriger Nutzung müsste sie jetzt umfangreich saniert werden. Am neuen Standort könne zudem der Betrieb des Hubschraubers „Christoph 17“ besser durchgeführt werden. So soll die Sicherheit auf dem gesamten Gelände steigen.

Auch  die Öffentlichkeit wird in das Vorhaben mit eingebunden

Das Genehmigungs-Verfahren wird nun vom Luftamt Südbayern, einem Sachgebiet der Regierung von Oberbayern, durchgeführt. Dazu werden die betroffenen Kommunen gehört. Zudem soll die Öffentlichkeit beteiligt werden. Alle Bürger können den Antrag inklusive der Anlagen deshalb vom 30. November bis zum 29. Dezember 2016 einsehen. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann dies melden. Einwendungen können bis einschließlich 12. Januar 2017 bei der Gemeinde Durach sowie bei der Regierung von Oberbayern erhoben werden.

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Auch nachts darf geflogen werden

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