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Kempten wird als fahrradfreundliche Kommune ausgezeichnet
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Mobilitätswende

Kempten wird als fahrradfreundliche Kommune ausgezeichnet

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Archivbild. Die Stadt Kempten im Allgäu. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Die Stadt Kempten wurde durch die Bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr Kerstin Schreyer mit dem Titel „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ ausgezeichnet. Wie sich die Stadt Kempten diese Auszeichnung verdient gemacht hat und was sie für die Zukunft plant.

Dafür musste die Erfüllung der Kriterien im Rahmen der Hauptbereisung vor einer Jury der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V., kurz AGFK Bayern, am 18. Oktober 2021 nachgewiesen werden. Die Veranstaltung fand pandemiebedingt online statt.


 Der Anteil des Radverkehrs soll sich verdoppeln
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Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle sagt zur Auszeichnung: „Die Stadt Kempten hat sich im Rahmen des Mobilitätskonzeptes Kempten 2030 das Ziel gesetzt, den Anteil des Radverkehrs zu verdoppeln. Dafür ist ein engagierter und langjähriger Einsatz für den Radverkehr notwendig. Dass der AGFK und das Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr unsere Anstrengungen mit der Zertifizierung als fahrradfreundliche Kommune honoriert, ist für uns Ehre und Ansporn zugleich.“


 Komfortables Radwegenetz als wichtigste Voraussetzung
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Ein modernes und lückenloses Radverkehrsnetz, das es den Bürgern ermöglicht, sicher, komfortabel und direkt ihre Wege zurückzulegen, ist die wichtigste Voraussetzung für einen hohen Radverkehrsanteil. Aktuell erstellt die Stadt Kempten in Zusammenarbeit mit Stadträten, dem ADFC, Bürgern und einem Planungsbüro ein Radwegenetz, das Haupt- und Nebenrouten definiert. Auf diesen Achsen sollen bauliche Maßnahmen in den nächsten Jahren prioritär umgesetzt werden.


 Bestmöglichste Nutzung des Verkehrsraums

 „Die Herausforderung besteht darin, in einem begrenzt vorhandenen Verkehrsraum die Radinfrastruktur regelkonform auszubauen und dabei die Erreichbarkeit und Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten“, sagt Stefan Sommerfeld, Mobilitätsmanager der Stadt Kempten.


 E-Bike als Chance für die Mobilitätswende {rectangle_right3}

„Radfahren hält gesund“, erläutert Sommerfeld weiter. „Es schont die Umwelt und das Klima. Viele Wege könnten, anstatt mit dem Auto, auch mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Dafür muss man aber auch Gewohnheiten ändern. Eine große Chance bietet dabei das E-Bike. Es ermöglicht heute die anspruchsvollen Höhenunterschiede in Kempten mit Leichtigkeit und Freude zu überwinden. Und so soll Radfahren in Kempten in Zukunft sein: leicht und schön. Bis dahin, das wissen wir, ist noch ein weiter Weg. Die Zertifizierung als ‚Fahrradfreundliche Kommune in Bayern‘ gibt uns dafür Rückenwind.“

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