Die Höhle der Löwen | Earebel GmbH

Interview: Das plant Earebel nach dem Erfolg bei „Die Höhle der Löwen“

Earebel erhält Zuschlag bei "Die Höhle der Löwen". Foto: VOX / Stefan Gregorowius

Nächster Zuschlag für Allgäuer-Kandidaten: Mit Ihren Kopfhörer-Mützen konnten Geschäftsführer Manuel Reisacher und sein Partner Dietmar Hirsch bei den Investoren punkten. Das Startup-Team aus dem Oberallgäu hat auch schon genaue Vorstellungen, wie es mit Earebel weitergehen soll.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Bei „Die Höhle der Löwen“ konnten Sie die Investoren erfolgreich von Ihrer Geschäftsidee überzeugen. Ralf Dümmel sicherte Ihnen 125.000 Euro für 30 Prozent von Earebel zu. In was wollen Sie das Geld investieren?

Manuel Reisacher: Wir werden hauptsächlich in Vertrieb und Marketing investieren. Wie in der Show angekündigt, treiben wir aber auch die technische Entwicklung unserer Kopfhörer voran. 

Die TV-Ausstrahlung ist noch nicht lange her. Verzeichnen Sie dennoch bereits jetzt erste Veränderungen bei Earebel wie zum Beispiel mehr Bestellungen? 

Oh ja - wir hatten schon auf die ersten Trailer, die schon Wochen vorher zu sehen waren, sehr gute Resonanz. Auch tolle Kooperationsanfragen sowie Bestellungen von großen Händlern aber auch im Onlineshop konnten wir verzeichnen.

Haben Sie mit diesen Reaktionen gerechnet?

Das was direkt nach der Ausstrahlung passierte, kann man so noch nicht ganz realisieren. Von so unglaublich positivem Feedback und einer so großen Anzahl an Bestellungen haben wir nicht mal gewagt zu träumen.

Sie sind bereits seit einiger Zeit auf dem Markt aktiv. Mit einem erfahrenen Investor im Gepäck, was haben Sie als nächstes vor? 

Ziel ist es, unsere drei Linien Handmade, Sport und Lifestyle flächendeckend in den deutschen Markt einzuführen. Außerdem wollen wir unsere Markenbekanntheit steigern. Wir wollen zu einer echten Alternative zu allen herkömmlichen Kopfhörern werden. Bis 2017/2018 streben wir zudem im nächsten Schritt die Internationalisierung an. Es gibt noch viele interessante Märkte weltweit, die es zu erreichen gilt.

Erfolgreiche Gründerstorys  gibt es aus ganz Bayerisch-Schwaben. Was macht die Region für Startups besonders lukrativ? 

Ganz einfach: „home is where your heart is“ – und dementsprechend lässt es sich dort wo man geboren und aufgewachsen ist auch am freiesten denken, arbeiten und am besten leben.

Wussten Sie schon immer, dass Sie selbstständig werden wollen oder kam das erst mit der Idee zu Earebel? 

Wir sind schon seit 2011 selbständig mit unserer kleinen Designagentur „Zweimanns“. Nachdem wir beide in diversen Agenturen in der ganzen DACH-Region gearbeitet haben, war 2011 für uns klar, dass wir selbständig werden wollen. Earebel ist durch unser Textillabel „RATRAX“  entstanden, wo wir schon immer Mützen hergestellt und verkauft haben.

Was waren die schwersten Hürden, und wie haben sie diese überwunden? 

Da waren einige – aber zum Glück stimmt das Sprichwort: „Du musst alles selbst erleben und machen – nur aus Fehlern wird man klug!“

Das Interview führte Iris Zeilnhofer

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B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Bei „Die Höhle der Löwen“ konnten Sie die Investoren erfolgreich von Ihrer Geschäftsidee überzeugen. Ralf Dümmel sicherte Ihnen 125.000 Euro für 30 Prozent von Earebel zu. In was wollen Sie das Geld investieren?

Manuel Reisacher: Wir werden hauptsächlich in Vertrieb und Marketing investieren. Wie in der Show angekündigt, treiben wir aber auch die technische Entwicklung unserer Kopfhörer voran. 

Die TV-Ausstrahlung ist noch nicht lange her. Verzeichnen Sie dennoch bereits jetzt erste Veränderungen bei Earebel wie zum Beispiel mehr Bestellungen? 

Oh ja - wir hatten schon auf die ersten Trailer, die schon Wochen vorher zu sehen waren, sehr gute Resonanz. Auch tolle Kooperationsanfragen sowie Bestellungen von großen Händlern aber auch im Onlineshop konnten wir verzeichnen.

Haben Sie mit diesen Reaktionen gerechnet?

Das was direkt nach der Ausstrahlung passierte, kann man so noch nicht ganz realisieren. Von so unglaublich positivem Feedback und einer so großen Anzahl an Bestellungen haben wir nicht mal gewagt zu träumen.

Sie sind bereits seit einiger Zeit auf dem Markt aktiv. Mit einem erfahrenen Investor im Gepäck, was haben Sie als nächstes vor? 

Ziel ist es, unsere drei Linien Handmade, Sport und Lifestyle flächendeckend in den deutschen Markt einzuführen. Außerdem wollen wir unsere Markenbekanntheit steigern. Wir wollen zu einer echten Alternative zu allen herkömmlichen Kopfhörern werden. Bis 2017/2018 streben wir zudem im nächsten Schritt die Internationalisierung an. Es gibt noch viele interessante Märkte weltweit, die es zu erreichen gilt.

Erfolgreiche Gründerstorys  gibt es aus ganz Bayerisch-Schwaben. Was macht die Region für Startups besonders lukrativ? 

Ganz einfach: „home is where your heart is“ – und dementsprechend lässt es sich dort wo man geboren und aufgewachsen ist auch am freiesten denken, arbeiten und am besten leben.

Wussten Sie schon immer, dass Sie selbstständig werden wollen oder kam das erst mit der Idee zu Earebel? 

Wir sind schon seit 2011 selbständig mit unserer kleinen Designagentur „Zweimanns“. Nachdem wir beide in diversen Agenturen in der ganzen DACH-Region gearbeitet haben, war 2011 für uns klar, dass wir selbständig werden wollen. Earebel ist durch unser Textillabel „RATRAX“  entstanden, wo wir schon immer Mützen hergestellt und verkauft haben.

Was waren die schwersten Hürden, und wie haben sie diese überwunden? 

Da waren einige – aber zum Glück stimmt das Sprichwort: „Du musst alles selbst erleben und machen – nur aus Fehlern wird man klug!“

Das Interview führte Iris Zeilnhofer

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