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Hochschule Kempten stemmt Institut für Energie- und Antriebstechnik aus eigener Tasche
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Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten

Hochschule Kempten stemmt Institut für Energie- und Antriebstechnik aus eigener Tasche

Die 49 Deutschland-Stipendiaten der Hochschule Kempten. Foto: Hochschule Kempten

Vergangene Woche eröffnete die Hochschule Kempten feierlich das Institut für Energie- und Antriebstechnik (IEAT). Dieses dient nicht zuletzt dazu, die Sichtbarkeit der Hochschule nach außen zu steigern.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Zu den rund 35 Gästen aus Politik, Wissenschaft und regionalen Unternehmen zählten auch Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle, der Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion Thomas Kreuzer sowie die Mitglieder des Landtages Thomas Gehring, Paul Wengert und Leopold Herz. Sie wurden von Hochschulpräsident Prof. Dr. Robert F. Schmidt in der Allgäu Lounge der Hochschule Kempten begrüßt.

Hochschule Kempten bündelt Kompetenzen

In seiner Ansprache beschrieb Schmidt den Erfolg der Hochschule in den vergangen Jahren. Das neue Institut für Energie- und Antriebstechnik sei ein weiterer Meilenstein beim Aufbau der angewandten Forschung. Ziel sei es, Kompetenzen zu bündeln, um diese nach außen zu tragen sowie Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Region zu fördern. Schmidt betonte dabei, dass die Hochschule Kempten das Institut ganz ohne finanzielle Mittel aus Töpfen des Ministeriums realisieren konnte.

Ganze Region Kempten profitiert

Der Oberbürgermeister gratulierte der Hochschule Kempten zum neuen Institut und zeigte sich sichtlich stolz auf die Hochschule. Diese hat sich zu einer der bedeutendsten Einrichtungen der Stadt Kempten entwickelt. Insbesondere die Ausrichtung der angewandten Forschung verdient, laut Kiechle, großen Respekt und wird durch das neue Institut verstärkt. Kiechle unterstrich, dass eine Bündelung von Kompetenzen für Nachhaltigkeit und Wachstum in der Region sorgt und eine aktive Wirtschaftsförderung darstellt.

Hochschule an Projekt mit Stadtwerken Fernwärme Ulm GmbH und ZAK Energie GmbH beteiligt

Im Institut werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchgeführt, Studien und Versorgungs-Konzepte entwickelt sowie Beratung und Weiterbildung angeboten. Prof. Dr. Finkenrath stellte anhand aktueller Projekte zwischen dem Institut und diversen Unternehmen den bereits bestehenden Know-how-Austausch vor. Im neuesten Projekt möchte die Hochschule Kempten mit den Fernwärmeversorgern und Stadtwerken Fernwärme Ulm GmbH (FUG) und ZAK Energie GmbH (ZAK) Flexibilisierungs-Konzepte für klimafreundliche Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen entwickeln. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

49 Deutschlandstipendien für Hochschule Kempten

Unterstützung erhalten auch 49 Studenten der Hochschule. In diesem Jahr stellen 14 Unternehmen, eine Stiftung, ein Berufsbildungswerk, zwei Vereine sowie eine Privatpersonen ein Deutschland-Stipendium zur Verfügung. Die Hälfte der Kosten übernimmt das Bundesministerium für Bildung und Forschung. „Der Nutzen des Deutschland-Stipendiums geht weit über die finanzielle Förderung hinaus. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten bauen einen engen Kontakt zu den unterstützenden Firmen auf und profitieren auch von deren ideellen Werten“, so Petra Fundus, Referentin für das Deutschlandstipendium an der Hochschule Kempten.

Zu den Förderern 2016/2017 gehören:

Förderkreis für die Hochschule Kempten e. V., elobau GmbH & Co. KG, Frank Hirschvogel Stiftung, Robert Bosch GmbH - Standort Blaichach/Immenstadt, AGCO GmbH, Endress + Hauser Wetzer GmbH & Co. KG, Huhtamaki Flexible Packaging Germany GmbH & Co. KG, Berufsbildungswerk Philipp Jakob Wieland, Privater Förderer, Swoboda KG, BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, Chr. Mayr GmbH + Co. KG, DB Regio AG, Regio Allgäu - Schwaben, Hokus e. V., Klinikverbund Kempten-Oberallgäu gGmbH, Liebherr-Werk Biberach GmbH, MAHA Maschinenbau GmbH & Co. KG, Voith Turbo BHS Getriebe GmbH, Waldburg-Zeil Kliniken.

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