Neue Unternehmensspitze

Generationswechsel bei der secum gmbh in Kempten

Sven und Karl-Heinz Brunner freuen sich über ihre erfolgreich gelungene Geschäftsübergabe. Foto: secum gmbh
Zum 1. Januar übergab Karl-Heinz Brunner seine Geschäftsanteile an Sven Brunner. Dieser leitet bereits seit vier Jahren mit Ulrich Müller die secum-Geschäfte.

1992 gründeten Karl-Heinz Brunner und Ulrich Müller die secum gmbh. Heute arbeiten hier 22 Mitarbeiter als Ansprechpartner für Arbeitssicherheit, Baustellensicherheit, Managementsysteme und Personalstrategien. Zum Jahreswechsel übergab Karl-Heinz Brunner im Zuge seiner Nachfolgeregelung seine Geschäftsanteile an Sven Brunner. Damit übernimmt die Zweiet Generation.

Ausstieg über drei Jahre

Über 26 Jahre steckten Karl-Heinz Brunner und Ulrich Müller gemeinsam Energie in ihr Unternehmen. Damit bei Brunners der Generationswechsel reibungslos abläuft, planten die beiden Unternehmer den Ausstieg von Karl-Heinz Brunner frühzeitig. „Für mich ist nach 46 Berufsjahren und 33-jähriger Selbständigkeit der richtige Zeitpunkt gekommen, um an Sven zu übergeben“, so Karl-Heinz Brunner stolz. „Als Unternehmens- und Personalberater habe ich doch einige Firmen erlebt, die ihre Nachfolge viel zu spät oder gar nicht in Augenschein nehmen. Auch wir haben meinen Ausstieg langfristig über einen Zeitraum von drei Jahren geplant, sorgfältig vorbereitet und umgesetzt.“

Brunner zog sich Stück für Stück zurück

Seit vier Jahren führt sein Sohn mit Ulrich Müller die secum-Geschäfte. „Bereits 2015 habe ich begonnen, mich Stück für Stück aus der Geschäftsführung zurück zu ziehen, um meinem Sohn Sven Freiraum zu schaffen, einfach los zu lassen. Es ist für mich ein besonderes Glück, dass mein Sohn ins Unternehmen eingetreten ist und dies fortan erfolgreich weiterführen wird. Natürlich stehe ich der kompletten Mannschaft weiterhin beratend und unterstützend, vor allem in der Personalberatung, zur Seite“, so Karl-Heinz Brunner.

Übergang ohne spürbare Veränderungen

„Bereits mit 24 Jahren war der Weg für mich klar“, betont Sven Brunner. „Ich habe mir gleich nach meiner Berufsausbildung sehr viel Know-how aufgebaut beziehungsweise angeeignet, um mit secum weiterhin auf Wachstumskurs sein zu können. Uns allen aber liegt vor allem daran, dass es mit dem Stichtag 1. Januar 2019 keine spürbare Veränderung geben wird.“

Nach seiner Ausbildung zum Industriemechaniker Geräte-/ Feinwerktechnik besuchte Brunner berufsbegleitend einen Feinmechanikermeisterkurs, bildete sich anschließend zur Fachkraft für Arbeitssicherheit weiter und trat 2007 bei secum ein. Weitere Fortbildungen folgen, unter anderem zum Sachkundeprüfer für diverse Betriebsmittel, Ausbilder für Stapler- und Kranfahrer, Hubarbeitsbühnenbediener oder für Ladungssicherungsverantwortliche.

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