Jahreshauptversammlung

Fleischer-Innung Allgäu: Fusion war der richtige Schritt

Elisabeth Schön, Reinhold Streicher und Georg Greiff. Foto: prb/Lilo Brückner
Die Allgäuer Fleischer-Innungen hatten das Ziel, gemeinsam als starker Verbund aufzutreten. Der Zusammenschluss hat sich gelohnt, sind sich die Mitglieder einig.

In Harmonie zusammenzuarbeiten und als starker Verbund eine erfolgreiche Zukunft für das regionale Fleischer-Handwerk zu sichern – das war die Motivation, die die Allgäuer Fleischer-Innungen veranlasste, sich am 1. Januar 2017 zur großen Fleischer-Innung Allgäu zusammenzuschließen. Dieser Schritt war hundertprozentig richtig, stimmten die Mitglieder bei der aktuellen Jahreshauptversammlung überein.

Greiff: Stimme der Innung hat Gewicht

Das wurde auch durch die überaus starke Teilnehmerzahl an der Versammlung deutlich, wie Obermeister Georg Greiff erfreut festhielt. Auch die engagierte Beteiligung der Mitglieder an der Diskussion stellte unter Beweis, dass hier eine Innung geschaffen wurde, die „lebt“. Mit 75 Mitgliedern ist die Fleischer-Innung Allgäu eine gewichtige Stimme, teilte Greiff seine Erfahrung. Das zeigten Gespräche, die er seit der Fusion mit Repräsentanten aus der Politik und Verbänden geführt habe. So berichtete Greiff von seiner Teilnahme am Parlamentarischen Abend in Berlin. Hier hätten sich viele Gelegenheiten ergeben, Politikern die Position des Fleischerhandwerks darzustellen und neue Kontakte zu knüpfen.

Allgäuer Innung verlässt Landesverband

Nur wenige Monate nach der Fusion hatte die Fleischer-Innung Allgäu eine weitere wichtige Entscheidung zu treffen: Sie trat aus dem Landesinnungsverband des Fleischerhandwerks Bayern aus. Der Grund seien unüberbrückbare Differenzen. Vorstand und Mitglieder waren sich jedoch einig, dass man mit Landes- und Bundesverband im Gespräch bleiben wolle, um eine Basis für die Zukunft zu finden. Nur so könnten künftige Anforderungen gemeistert werden.

Studiendirektor tritt in den Ruhestand

Demnächst wird Studiendirektor Reinhold Streicher, Fachbetreuer in den Berufen Fleischer und Fleischereifachverkäufer an der Staatlichen Berufsschule 3 in Kempten, in den Ruhestand treten. Er war seit vielen Jahren Gast bei den Innungsversammlungen. „Jahrzehnte hat er unzählige Fleischer und Fleischereifachverkäufer ans Ziel, die Gesellenprüfung, gebracht“, würdigte Greiff das Engagement von Reinhold Streicher, der auch als Mitvorsitzender des Prüfungsausschussers tätig ist. Der Kontakt zur Berufsschule sei ein großes Plus im Bereich Ausbildung der Fleischer-Innung Allgäu.

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