Hilfsprojekt

Firma Anwander aus Sulzberg legt Grundstein für Schule in Togo

185 Kinder bekommen in einer neuen Grundschule in Togo einen Platz zum Lernen. Initiiert wurde der Bau durch das Projekt „1.000 Schulen für unsere Welt“. Den Grundstein dazu legte die Firma Anwander aus Sulzberg.

Eine Veranstaltung des Landkreises Ostallgäu im vergangenen November legte bei Familie Anwander vom Ingenieurbüro Anwander den Grundstein für eine Idee. Es ging darum, ein eigenes Projekt unter der Initiative „1.000 Schulen für unsere Welt“ der kommunalen Spitzenverbände ins Leben zu rufen. „Wir haben uns im vergangenen Jahr mit dem Bau unseres neuen Firmengebäudes Raum zum Weiterdenken geschaffen und wollen dies auch Kindern in Entwicklungsländern ermöglichen“, berichtet dazu Daniel Anwander.

Fast 50.000 Euro Spendengelder

Nach der Abstimmung mit der Reiner Meutsch Stiftung Fly & Help entschloss man sich, es soll eine Grundschule in Bonkouongou im Norden Togos gebaut werden. Die Firma Anwander legte zum Ende des vergangenen Jahres den Grundstein, weitere Spenden folgten von Ludwig Anwander, den F64 Architekten, der Steuerberaterpartnerschaft Tronsberg Wild, dem Rotary Club Kempten-Residenz. Dieser spendete den kompletten Erlös aus dem Getränkeverkauf auf dem Sulzberger Faschingsumzug. Dazu kamen außerdem einige weitere anonymen Spender. Im Juni 2020 war es dann geschafft: Der nötige Betrag in Höhe von 47.056 Euro war zusammengekommen und die Schule in Afrika bereits fast fertiggestellt.

Unterricht startet im kommenden Schuljahr

Der Schirmherr der Initiative „1.000 Schulen für unsere Welt“, Dr. Gerd Müller, berichtete in seinem warum es so wichtig sei, den Kindern in Entwicklungsländern die Chance auf Bildung zu geben: „Es gibt in jedem Land prozentual gleich viele intelligente Kinder wie in Deutschland, aber in vielen Entwicklungsländern haben sie aktuell keine Chance, sich zu entwickeln“. Insgesamt zeigten sich auch Vertreter der Lokalpolitik, die beiden Landrätinnen Indra Baier-Müller und Maria Rita Zinnecker sowie Sulzbergs Bürgermeister Gerhard Frey, lobend für die engagierten Firmen und über die schnelle Umsetzung des Projektes.  Der Unterricht startet in der neuen Grundschule in Bonkouongou bereits zum kommenden Schuljahr ab September und bietet 185 Schülern Raum zum Lernen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Hilfsprojekt

Firma Anwander aus Sulzberg legt Grundstein für Schule in Togo

185 Kinder bekommen in einer neuen Grundschule in Togo einen Platz zum Lernen. Initiiert wurde der Bau durch das Projekt „1.000 Schulen für unsere Welt“. Den Grundstein dazu legte die Firma Anwander aus Sulzberg.

Eine Veranstaltung des Landkreises Ostallgäu im vergangenen November legte bei Familie Anwander vom Ingenieurbüro Anwander den Grundstein für eine Idee. Es ging darum, ein eigenes Projekt unter der Initiative „1.000 Schulen für unsere Welt“ der kommunalen Spitzenverbände ins Leben zu rufen. „Wir haben uns im vergangenen Jahr mit dem Bau unseres neuen Firmengebäudes Raum zum Weiterdenken geschaffen und wollen dies auch Kindern in Entwicklungsländern ermöglichen“, berichtet dazu Daniel Anwander.

Fast 50.000 Euro Spendengelder

Nach der Abstimmung mit der Reiner Meutsch Stiftung Fly & Help entschloss man sich, es soll eine Grundschule in Bonkouongou im Norden Togos gebaut werden. Die Firma Anwander legte zum Ende des vergangenen Jahres den Grundstein, weitere Spenden folgten von Ludwig Anwander, den F64 Architekten, der Steuerberaterpartnerschaft Tronsberg Wild, dem Rotary Club Kempten-Residenz. Dieser spendete den kompletten Erlös aus dem Getränkeverkauf auf dem Sulzberger Faschingsumzug. Dazu kamen außerdem einige weitere anonymen Spender. Im Juni 2020 war es dann geschafft: Der nötige Betrag in Höhe von 47.056 Euro war zusammengekommen und die Schule in Afrika bereits fast fertiggestellt.

Unterricht startet im kommenden Schuljahr

Der Schirmherr der Initiative „1.000 Schulen für unsere Welt“, Dr. Gerd Müller, berichtete in seinem warum es so wichtig sei, den Kindern in Entwicklungsländern die Chance auf Bildung zu geben: „Es gibt in jedem Land prozentual gleich viele intelligente Kinder wie in Deutschland, aber in vielen Entwicklungsländern haben sie aktuell keine Chance, sich zu entwickeln“. Insgesamt zeigten sich auch Vertreter der Lokalpolitik, die beiden Landrätinnen Indra Baier-Müller und Maria Rita Zinnecker sowie Sulzbergs Bürgermeister Gerhard Frey, lobend für die engagierten Firmen und über die schnelle Umsetzung des Projektes.  Der Unterricht startet in der neuen Grundschule in Bonkouongou bereits zum kommenden Schuljahr ab September und bietet 185 Schülern Raum zum Lernen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben