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Fendt eröffnet neue Lehrwerkstatt in Marktoberdorf
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Nachwuchsförderung

Fendt eröffnet neue Lehrwerkstatt in Marktoberdorf

 fendt
Der Stammsitz von Fendt in Marktoberdorf. Foto: Fendt
Von Ellen Köhler

Fendt eröffnete kürzlich eine neue Lehrwerkstatt für Fendt Auszubildende - das Talentwerk. Mit 36 Plätzen pro Jahr und neuen Maschinen erlernen Auszubildende umfassende Kenntnisse in einem modernen Arbeitsumfeld. Was die neue Halle den Auszubildenden bietet und wie Fendt die Ausbildung ihres Nachwuchses gestaltet.

Seit September 2021 nutzen die Auszubildenden bei Fendt bereits das Talentwerk. Nach Verschiebungen aufgrund der Corona Pandemie konnte die offizielle Eröffnung nun feierlich stattfinden.

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So sieht die neue Halle von innen aus

Viel Licht durchflutet die 1.300 Quadratmeter große Halle durch die neu eingesetzten Fenster. Die Bilder von Fendt Maschinen und grünen Akzente zeigen sofort, dass das Talentwerk zu Fendt gehört. Die Arbeitsplätze an Dreh- und Fräsmaschinen, Schweißgeräten und Zeichenplätzen sind großzügig verteilt und mit moderner Technik ausgestattet. Digitale Zeichnungen können an den neuen Drehmaschinen direkt über das Netzwerk auf das digitale Terminal geladen werden. Hier werden auch die Maschinenparameter angezeigt und die Wartung wird über ein Schulungsvideo direkt auf dem Terminal erläutert.

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„Die Ausbildung ist eine prägende Zeit“

„Auszubildende bei Fendt durchlaufen im Schnitt 20 unterschiedliche Abteilungen von der Fertigung und Produktion über die Härterei und sogar unser Werkstofflabor. Sie sind bereits ab dem zweiten Lehrjahr etwa 50 Prozent ihrer Zeit im Werk tätig“, erläutert Ingrid Bußjäger-Martin, Geschäftsführerin für Finanzen und IT Fendt, die breite Ausbildung. Sie fügt hinzu: „Die Ausbildung ist eine prägende Zeit, denn die dort erlernten Fähigkeiten bilden die Basis für die gesamte weitere berufliche Laufbahn. Die Abschlussquote von 100 Prozent und, dass die meisten Auszubildenden uns weiterhin treu bleiben, bestätigen unseren Ansatz. Neben der Vermittlung von Fertigkeiten liegt uns aber auch das Erleben unserer Kultur – des Fendt Geistes sehr am Herz.“

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Große Bandbreite an Ausbildungsberufen

Auszubildende in kaufmännischen sowie gewerblich-technischen Bereichen erlernen in der neuen Lernwerkstatt praktische und theoretische Kenntnisse für ihren weiteren Berufsweg. Zu den Ausbildungsberufen Industriemechaniker, Fachkraft für Lagerlogistik, Mechatroniker und Industriekauffrau/mann, sind außerdem die die Ausbildungen als Fachinformatiker für Digitale Vernetzung/ Anwendungsentwicklung/ Systemintegration (seit 2022), Fachkraft für Metalltechnik – Montagetechnik (seit 2021) und Technischer Produktdesigner (seit 2017) hinzugekommen.


Eigenverantwortlichkeit im Fokus

„Wir können pro Lehrjahr bis zu 36 junge Menschen ausbilden und ihre Talente fördern. Genau dafür steht auch die neue Bezeichnung der ehemaligen Lehrwerkstatt – Talentwerk“, erklärt Simon Mößmer, Leiter des Talentwerks. Dazu zählen nicht nur praktische Fähigkeiten, sondern auch Selbstorganisation. „Wir haben hier auch eine eigene zentrale Werkzeugausgabe, genau wie in der Produktion. Die wird von den Auszubildenden eigenverantwortlich betreut und das klappt sehr gut“, sagt Mößmer freudig.


Luftballons, Postkarten und eine Spendenaktion

Zur Feier des Tages ließen die Fendt Auszubildenden und Gäste Luftballons mit Grüßen in den Himmel steigen. Eine Initiative, die dafür sorgte, dass auch Stunden später noch Luftballons mit Postkarten in der näheren Umgebung zu sehen waren. Vor dem Umzug der Lehrwerkstatt in das neue Gebäude, haben die Auszubildenden gemeinsam mit Simon Mößmer ordentlich aussortiert. Die ausgemusterten Maschinen und Werkzeuge wurden in einer großen Auktion an Fendt Mitarbeitende versteigert und das Geld gespendet. „Unsere Auszubildenden wollten das Geld gerne an die Opfer der Flut im Ahrtal spenden und haben genau dafür die Auktion selbst organisiert“, berichtet Simon Mößmer sichtlich stolz. Bei dieser Versteigerung kamen 26.600 Euro für den guten Zweck zusammen.

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