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Erfolgreiches Allgäuer Projekt: Streuwiesen-Bewirtschaftung wieder rentabel
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Allgäuer Festwoche

Erfolgreiches Allgäuer Projekt: Streuwiesen-Bewirtschaftung wieder rentabel

 Auf der Allgäuer Festwoche. Foto: Landratsamt Ostallgäu

Im Rahmen der Allgäuer Festwoche wurde auch der Abschluss der Allgäuer Streueprojekts gefeiert. Anton Klotz, Landrat Oberallgäu, hob dabei die Rolle der Landwirte hervor.

Durch das Streueprojekt konnten allgäuweit in den letzten drei Jahren über 9.800 Doppelzentner Streue vermittelt werden. Das Streueprojekt lief von 2010 bis 2013 als Leader-Projekt. Im Anschluss begann die Förderung über die Allgäuer Moorallianz. Diese läuft nun Ende des Jahres aus.

Landwirtschaft erhält typische Allgäuer Landschaft

Die Landwirte tragen mit der Pflege der Streuwiesen aktiv zum Schutz der Natur- und Kulturlandschaft bei. Denn diese typischen Elemente der Allgäuer Landschaft benötigen jährlich eine Herbstmahd, um nicht zu verbuschen. Das so erhaltene extensiv genutzte Grünland bietet Lebensraum für außergewöhnlich viele Tiere und Pflanzen.

Allgäuer Landkreise arbeiten eng zusammen

Das Allgäuer Streueprojekt konzentrierte sich auf die Vermittlung der Streue. Auch die Suche nach Flächen zur Wiederaufnahme oder Optimierung der Nutzung stand im Fokus. Zudem fanden viele Beratungsgespräche mit den bewirtschaftenden Landwirten statt. Vor allem die vernetzte Zusammenarbeit der vier Allgäuer Landkreise Oberallgäu, Ostallgäu, Lindau-Bodensee und Unterallgäu und der rege Austausch in der gesamten Projektzeit waren laut Landrat Klotz einmalig.

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Landwirte nutzen zusätzliches Standbein

Im Podiumsgespräch diskutierten neben Landrat Klotz und Streue-Koordinator Uwe Kießling auch Landwirtin Christine Eberle sowie zwei Vorreiter in Sachen Landschaftspflege im Allgäu, Josef Zeislmeier und Herbert Seger. Hierbei wurden sowohl die positiven Effekte für eine vielfältige und artenreiche Kulturlandschaft als auch für die Landwirte selbst deutlich. Laut Josef Zeislmeier und Herbert Seger war die Sensibilisierung der Landwirten als wichtigste Projekt-Partner sehr wichtig. Inzwischen sei die wirtschaftlich seit Längerem uninteressante Streuwiesen-Bewirtschaftung zudem wieder zu einem rentablen Betriebszweig geworden. Dies bestätigte auch Christine Eberle. Sie will trotz der hohen Arbeitsintensität nicht auf das zusätzliche Standbein in der Landschaftspflege und die Einnahmen aus Vertragsnaturschutzflächen verzichten.

Streueprojekt im Allgäu geht weiter

Uwe Kießling verwies darauf, dass das Streueprojekt trotz dem Ende der Förderung weiterhin von den beteiligten Behörden und Verbänden weitergetragen wird. Zudem seien viele wichtige Vernetzungen geschaffen worden. Die gewonnenen Erkenntnissen der letzten Jahre sichern eine nachhaltige Weiterentwicklung. Die Abschlussfeier verdeutlichte nochmals die großen Erfolge des Projekts. Seine überregionale Strahlkraft ging vor allem aus der intensiven Partnerschaft zwischen Naturschutz, Landschaftspflege und Landwirtschaft hervor.

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