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Energiehändler Präg bemängelt Zeitplan der Energiewende
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Adolf Präg GmbH & Co. KG

Energiehändler Präg bemängelt Zeitplan der Energiewende

Erneuerbare Energie © Fotolia

Die Aufgaben häufen sich und die Zeit wird immer knapper. Die Rede ist von der Energiewende, welche von der Politik beschlossen wurden. Der Energiehändler Präg aus Kempten bemängelte jetzt den Zeitplan der Energiewende und fordert die Politik auf, die Versorgungssicherheit und Grundlast zu thematisieren.

Das Großprojekt Energiewende beschäftigt zwangsläufig jeden. Kein Wunder bei der langen Aufgabenliste. Gefordert werden der Atomausstieg, Netzausbau, die Energieeffizienz, neue Speichertechnologien und der Ausbau erneuerbarer Energien um nur einige zu nennen. All das würde ja kein Problem darstellen, wäre da nicht der gesetzte Zeitplan für die Umsetzung der Aufgaben. Dieser ist nämlich, im Gegensatz zur Aufgabenliste, kurz. "Zu hoch gesteckte Ziele drohen Wirtschaft und Bevölkerung in zu großem Maße zu belasten. Die Verantwortlichen werden der Aufgabenfülle bei dem aktuell vorgegebenen Tempo der Energiewende nicht gerecht werden können. Damit das Projekt Energiewende gelingt, sollte die Politik anstehende Hürden offen kommunizieren und ihre Zeitpläne frühzeitig den Gegebenheiten anpassen", sagt Präg-Geschäftsführer Marc Deisenhofer.

Es könnten massive Stromausfälle drohen

Ziel ist es, bis 2020 in Deutschland mindestens 35 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Energiequellen zu gewinnen. Das Problem ist, dass der Netzausbau bislang nur schleppend vorankommt und ohne neue Stromleitungen können erneuerbare Energien nicht ausreichend ausgebaut werden. Es drohen große Probleme bei Versorgungssicherheit und Grundlast. Marc Deisenhofer hierzu: "Aktuell ist der erneuerbar erzeugte Strom größtenteils nicht grundlastfähig, da er nicht konstant verfügbar ist. Eine Abdeckung der Grundlast ist jedoch unabdingbar - sonst sind massive Stromausfälle zu befürchten."

Stromspeicherung noch zu kostenintensiv

Hinzu kommt, dass herkömmliche Kraftwerke tendenziell immer unwirtschaftlicher werden, da sie immer seltener in Betrieb sind. Es ist zwar technisch möglich, Strom in großem Umfang zu speichern, doch nur in Verbindung mit hohen Kosten. Solange es keine günstigen Speichertechnologien gibt, kann vor allem auf Kohle und Gas basierte Kraftwerke nicht verzichtet werden. Die Kommunikation über diese und andere Probleme lässt allerdings zu wünschen übrig. Deisenhofer verlangt daher deutlichere Worte von den Verantwortlichen. "Bisher werden die Kosten zur Bereithaltung der grundlastfähigen Kapazität seitens der Politik zu wenig kommuniziert. Die Verbraucher müssen aber darüber aufgeklärt werden, dass permanent zur Verfügung stehender Strom momentan vor allem nur über Kohle und Gas zu realisieren ist. Zur Sicherstellung der Grundlast müssen daher konventionelle Kraftwerke bereitgehalten werden. Bei einer geringeren Auslastung werden diese jedoch zunehmend unwirtschaftlicher. Dies wird durch die rückläufigen Stromgroßhandelspreise noch verstärkt."

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