Ab Januar 2020

Das ändert sich durch das Digitale-Versorgung-Gesetz

Das Gesundheitswesen soll digitaler werden. Das ist das Ziel eines neuen gesetztes, das ab Januar in Kraft treten wird. Das wird sich dann für Patienten und Unternehmen ändern.

Digitale Lösungen sollen den Alltag von Patienten verbessern. Das hat sich die Politik zum Ziel gesetzt. Mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz wird im Januar 2020 nun ein Gesetz in Kraft treten, das die Rahmenbedingungen für eine digitale Gesundheitsversorgung legen soll. Durch das beschlossene Maßnahmenpaket erhalten Versicherte Anspruch auf digitale Gesundheitsanwendungen. Dazu gehören etwa Gesundheits-Apps auf Rezept oder telemedizinische Angebote wie etwa Videosprechstunden.

Änderungen in einigen Gesetzen

Das im November verabschiedete DVG besteht aus einem großen Maßnahmenbündel und ändert mehrere bestehende Gesetze. Im Schwerpunkt ist das Fünfte Buch des Sozialgesetzbuchs (SGB V) betroffen. Aber auch die Pflegesatzverordnung, das Krankenhausentgeltgesetz oder das Heilmittelwerbegesetz werden mit dem DVG geändert. Außerdem sieht es den Ausbau der Telematikinfrastruktur (TI) vor. So werden Apotheken und Krankenhäuser beispielsweise verpflichtet, sich an die TI anzuschließen. Hebammen und Physiotherapeuten sowie Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen können sich freiwillig anbinden. Die Kosten dafür werden erstattet. Ärzte, die sich weiterhin nicht an das sichere Netz anschließen wollen, werden ab dem 1. März 2020 mit einem Honorarabzug von 2,5 Prozent sanktioniert. Apotheken müssen bis zum 30. September 2020 und Krankenhäuser bis zum 1. Januar 2021 an die TI angeschlossen sein.  

Fabian Schmid: Den Weckruf nicht verpassen

„Durch die fortschreitende Digitalisierung ist es für Unternehmen in diesem Bereich extrem wichtig, sich zukunftssicher aufzustellen. Bei vielen gibt es noch großen Nachholbedarf, der sich irgendwann zu einem Spießrutenlauf entwickelt, wenn nicht zeitnah gehandelt wird“, erklärt Fabian Schmid, Geschäftsführer der schmiddesign. Als Agentur für strategische und crossmediale Markenkommunikation betreut die schmiddesign aktuell zahlreiche Einrichtungen im Gesundheitswesen.

Darunter beispielsweise den Klinikverbund Allgäu, die Bayerische Landesapothekerkammer mit Sitz in München oder die AllgäuPflege gGmbH. „Unsere Aufgabe ist es, unsere Kunden vertrauensvoll, kompetent und effizient auf dem Weg in die digitale Zukunft zu begleiten. Und wenn jetzt durch das neue DVG die Videosprechstunden ausgebaut werden sollen, dann müssen auch hier erst einmal bei vielen Ärzten die technischen Bedingungen geschaffen werden“, erläutert Schmid weiter, „Gerade in der heutigen Zeit kommt es darauf an, den Weckruf nicht zu verspassen und sich bereits frühzeitig um eine strategisch kluge und digitale Ausrichtung zu kümmern.“

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Darunter beispielsweise den Klinikverbund Allgäu, die Bayerische Landesapothekerkammer mit Sitz in München oder die AllgäuPflege gGmbH. „Unsere Aufgabe ist es, unsere Kunden vertrauensvoll, kompetent und effizient auf dem Weg in die digitale Zukunft zu begleiten. Und wenn jetzt durch das neue DVG die Videosprechstunden ausgebaut werden sollen, dann müssen auch hier erst einmal bei vielen Ärzten die technischen Bedingungen geschaffen werden“, erläutert Schmid weiter, „Gerade in der heutigen Zeit kommt es darauf an, den Weckruf nicht zu verspassen und sich bereits frühzeitig um eine strategisch kluge und digitale Ausrichtung zu kümmern.“

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