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AÜW eröffnet Schnellladestationen für E-Autos im Allgäuer Süden
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Einweihung in Kempten und Dietmannsried

AÜW eröffnet Schnellladestationen für E-Autos im Allgäuer Süden

Alexander Geiger, Michael Lucke, Ulrich Geiger, Anton Klotz und Werner Endres. Foto: AÜW/Sienz

Das Allgäuer Überlandwerk nimmt gemeinsam mit den regionalen Partnern Lattemann & Geiger sowie McDonald‘s Kempten zwei Gleichstrom-Ladestationen in Betrieb. In den kommenden Monaten wird dieses Angebot sogar noch weiter ausgebaut.

Die neuen Ladepunkte befinden sich an strategisch günstigen Orten und erweitern das Netz des Anbieters. Bereits heute betreiben AÜW und die AllgäuStrom Partner eine öffentliche Ladeinfrastruktur mit insgesamt 30 Ladepunkten im Oberallgäu und in Kempten. Wichtigster Faktor beim Thema E-Mobilität ist die Ladezeit.

Zeit für Erholung während des Ladevorgangs

„Besonders E-Mobilisten, die auf der Durchreise sind oder vor der Haustür keine eigene Lademöglichkeit haben, sind auf die so genannten Schnelladestationen angewiesen“, erläutert Michael Lucke, Geschäftsführer AÜW. „Bei den Standorten haben wir großen Wert darauf gelegt, dass die Zeit des Ladevorgangs für eine Erholungsphase genutzt werden kann“, so Lucke weiter. Eröffnet wurden die Schnellladestationen in Kempten und Dietmannsried.

Ersten Schnellladestationen im Versorgungsgebiet

„Mit dem COFFEE friends, direkt an der Ausfahrt Dietmannsried an der A7 und dem McDonald‘s Restaurant in Kempten am Kreuz B12/A7 realisieren wir die ersten Schnellladestationen in unserem Versorgungsgebiet und belegen somit zwei wichtige und gleichzeitig interessante Standorte. Wir danken unseren regionalen Partnern für die zukunftsweisende Zusammenarbeit“, erklärt Michael Lucke. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit den Allgäuer Unternehmen Lattemann & Geiger in Dietmannsried sowie der Systemgastronomie Anton Beer, welche die McDonald‘s Restaurants im südlichen Allgäu betreibt, umgesetzt.

Die Schnellladestationen sind ab sofort nutzbar. Der Ladevorgang erfolgt über die AllgäuStrom Mobil Ladekarte oder die der ladenetz.de-Verbund-Partner. Alternativ können die Kunden den Ladevorgang auch via Kredit- oder EC-Karte bezahlen. Installiert wurden zwei Ladestationen der Firma ABB. Die an den Ladestationen vorinstallierten Steckertypen eignen sich für alle gängigen Elektrofahrzeuge.

Politik hofft auf mehr Allianzen dieser Art

„Die Energiewende und die damit verbundene Veränderung der Mobilität prägen unsere Generation, wie kaum ein anderes Thema. Es freut mich sehr, dass wir viele Unternehmen und Akteure in Kempten und dem Oberallgäu haben, die ihren ganz persönlichen Beitrag zum Gelingen der EnergieZukunft beitragen“, fasst Thomas Kiechle, Oberbürgermeister der Stadt Kempten, bei der Einweihung zusammen. Er und Landrat Anton Klotz wünschen sich weitere dieser Allianzen im Allgäu. Im Förderantrag wurden bereits zwei weitere potentielle Standorte beantragt und bewilligt. Der Umsetzungs-Zeitraum hängt laut AÜW davon ab, wie sich die Zahl der Elektrofahrzeuge entwickeln wird.

E-Mobilität auch für gewerbliche Kunden

„Für Hotels, Gewerbe- und Industriekunden arbeiten wir derzeit an Lösungen für den Aufbau von Ladeinfrastruktur unter Berücksichtigung eines intelligenten Lade- und Lastmanagement“, gibt Stefan Nitschke, Leiter Marketing, Vertrieb und Produktmanagement von AÜW einen Ausblick auf die kommenden Monate.

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