Hochschule Kempten

Allgäuer Unternehmer unterstützen E-Forschung der Hochschule

Allgäuer Unternehmer unterstützen E-Forschung der Hochschule Kempten. Foto: HS Kempten

Seit rund einem Jahr läuft die heiße Testphase im Projekt Schaufenster Elektromobilität – E-Lieferungen im Allgäu. Das Forscherteam freut sich nun über sechs weitere regionale Mobilitätspartner aus dem Wirtschafts- und Lieferverkehr, die seit Kurzem acht Elektrofahrzeuge der Hochschule in ihren Einsatzbereichen testen.

„Die Rückmeldungen unserer Mitarbeiter sind durchaus positiv. Sie waren begeistert, dass wir uns dem Projekt angeschlossen haben.“, berichtet Michael Lulei, Leiter der allgäu mail GmbH, bei einem internen Austausch an der Hochschule von seinen ersten Erfahrungen im praktischen Gebrauch. Neben diesem Dienstleister konnte die Hochschule zudem den ASB Regionalverband Allgäu e.V., die Bäckerei Reitberger GmbH, die Diakonie Kempten, stadtflitzer Carsharing sowie den Taxidienst Schaber für das Projekt E-Lieferungen im Allgäu gewinnen. Die Elektrofahrzeuge aus dem Bestand der Hochschule Kempten, ergänzen oder ersetzen einen Teil der bestehenden Fahrzeugflotten der Allgäuer Unternehmen und Organisationen.

Allgäuer Unternehmer unterstützen E-Forschung der Hochschule

Der Wirtschafts- und Lieferverkehr stellt einen vielversprechenden Einsatzbereich für die Elektromobilität dar. Die Fahrzeuge sind für feste Strecken innerhalb ihrer Reichweite eingeplant und den ganzen Tag über im Einsatz, wodurch die gefahrene Kilometerleistung wesentlich höher ist als im privaten Bereich. Die Nutzung stellt damit nicht nur einen nachhaltigen Ansatz von Mobilität dar, der von Mitarbeitern und Kunden der Unternehmen geschätzt wird, sie kann für die Firmen auch wirtschaftlich interessant sein.

„In den gemeinsamen Praxistests wollen wir zeigen, dass sich Elektromobilität bereits heute vorteilhaft in bestehende Unternehmensflotten integrieren lässt. Mitarbeiter der Unternehmen können die Vorteile wie geringerer Bedienaufwand, keine Schadstoffemission und geringe Geräuschpegel erfahren und Änderungen in der Nutzung z. B. im Zusammenhang mit dem Laden erproben.“, erklärt Prof. Dr. Andreas Rupp, Vizepräsident für Forschung und Entwicklung an der Hochschule Kempten. Unter dem Leitgedanken „Elektromobilität muss praktisch „erfahren“ werden“, stellen die Rückmeldungen der Mobilitätspartner zum Einsatz der E-Fahrzeuge in ihren Flotten einen wichtigen Beitrag zur Forschung dar.

Was, wie und warum wird getestet?

Alle Fahrzeuge sind mit einem von Sensor-Technik Wiedemann entwickelten Daten-Logger ausgestattet. Er zeichnet während des sechsmonatigen Praxistests mit einer hochschuleigenen Software Daten der Fahrzeugelektronik als auch die Bewegungsdaten auf. Die Ergebnisse leisten einen maßgeblichen Beitrag zur Optimierung der Technologie. Sie helfen der Hochschule, unter Berücksichtigung der klimatischen und geografischen Gegebenheiten der Region, Erkenntnisse zu den Besonderheiten der Technologie zu gewinnen. Neben der Feststellung der Alltagstauglichkeit der Elektrofahrzeuge im Wirtschafts- und Lieferverkehr spielt auch das Flottenmanagement und nicht zuletzt die Akzeptanz der Technologie durch die Unternehmen und ihre Belegschaft eine große Rolle.

E-Lieferungen im Allgäu ist eines von rund 40 Projekten im Schaufenster Elektromobilität Bayern-Sachsen. Dabei wird eine Kleinproduktion von bis zu 40 batteriebetriebenen Lieferfahrzeugen, die von der Firma ABT Sportsline GmbH entwickelt wurden, für den kommerziellen Lieferverkehr im Allgäu eingerichtet. Die Bundesregierung hat im April 2012 vier Regionen in Deutschland als „Schaufenster Elektromobilität“ ausgewählt und fördert hier auf Beschluss des Deutschen Bundestags die Forschung und Entwicklung von alternativen Antrieben. Insgesamt stellt der Bund für das Schaufensterprogramm Fördermittel in Höhe von 180 Mio. € bereit. In den groß angelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben wird Elektromobilität an der Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und Verkehrssystem erprobt.

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Allgäuer Unternehmer unterstützen E-Forschung der Hochschule

Allgäuer Unternehmer unterstützen E-Forschung der Hochschule Kempten. Foto: HS Kempten

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„Die Rückmeldungen unserer Mitarbeiter sind durchaus positiv. Sie waren begeistert, dass wir uns dem Projekt angeschlossen haben.“, berichtet Michael Lulei, Leiter der allgäu mail GmbH, bei einem internen Austausch an der Hochschule von seinen ersten Erfahrungen im praktischen Gebrauch. Neben diesem Dienstleister konnte die Hochschule zudem den ASB Regionalverband Allgäu e.V., die Bäckerei Reitberger GmbH, die Diakonie Kempten, stadtflitzer Carsharing sowie den Taxidienst Schaber für das Projekt E-Lieferungen im Allgäu gewinnen. Die Elektrofahrzeuge aus dem Bestand der Hochschule Kempten, ergänzen oder ersetzen einen Teil der bestehenden Fahrzeugflotten der Allgäuer Unternehmen und Organisationen.

Allgäuer Unternehmer unterstützen E-Forschung der Hochschule

Der Wirtschafts- und Lieferverkehr stellt einen vielversprechenden Einsatzbereich für die Elektromobilität dar. Die Fahrzeuge sind für feste Strecken innerhalb ihrer Reichweite eingeplant und den ganzen Tag über im Einsatz, wodurch die gefahrene Kilometerleistung wesentlich höher ist als im privaten Bereich. Die Nutzung stellt damit nicht nur einen nachhaltigen Ansatz von Mobilität dar, der von Mitarbeitern und Kunden der Unternehmen geschätzt wird, sie kann für die Firmen auch wirtschaftlich interessant sein.

„In den gemeinsamen Praxistests wollen wir zeigen, dass sich Elektromobilität bereits heute vorteilhaft in bestehende Unternehmensflotten integrieren lässt. Mitarbeiter der Unternehmen können die Vorteile wie geringerer Bedienaufwand, keine Schadstoffemission und geringe Geräuschpegel erfahren und Änderungen in der Nutzung z. B. im Zusammenhang mit dem Laden erproben.“, erklärt Prof. Dr. Andreas Rupp, Vizepräsident für Forschung und Entwicklung an der Hochschule Kempten. Unter dem Leitgedanken „Elektromobilität muss praktisch „erfahren“ werden“, stellen die Rückmeldungen der Mobilitätspartner zum Einsatz der E-Fahrzeuge in ihren Flotten einen wichtigen Beitrag zur Forschung dar.

Was, wie und warum wird getestet?

Alle Fahrzeuge sind mit einem von Sensor-Technik Wiedemann entwickelten Daten-Logger ausgestattet. Er zeichnet während des sechsmonatigen Praxistests mit einer hochschuleigenen Software Daten der Fahrzeugelektronik als auch die Bewegungsdaten auf. Die Ergebnisse leisten einen maßgeblichen Beitrag zur Optimierung der Technologie. Sie helfen der Hochschule, unter Berücksichtigung der klimatischen und geografischen Gegebenheiten der Region, Erkenntnisse zu den Besonderheiten der Technologie zu gewinnen. Neben der Feststellung der Alltagstauglichkeit der Elektrofahrzeuge im Wirtschafts- und Lieferverkehr spielt auch das Flottenmanagement und nicht zuletzt die Akzeptanz der Technologie durch die Unternehmen und ihre Belegschaft eine große Rolle.

E-Lieferungen im Allgäu ist eines von rund 40 Projekten im Schaufenster Elektromobilität Bayern-Sachsen. Dabei wird eine Kleinproduktion von bis zu 40 batteriebetriebenen Lieferfahrzeugen, die von der Firma ABT Sportsline GmbH entwickelt wurden, für den kommerziellen Lieferverkehr im Allgäu eingerichtet. Die Bundesregierung hat im April 2012 vier Regionen in Deutschland als „Schaufenster Elektromobilität“ ausgewählt und fördert hier auf Beschluss des Deutschen Bundestags die Forschung und Entwicklung von alternativen Antrieben. Insgesamt stellt der Bund für das Schaufensterprogramm Fördermittel in Höhe von 180 Mio. € bereit. In den groß angelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben wird Elektromobilität an der Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und Verkehrssystem erprobt.

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