Green Ways to Work

Allgäuer Unternehmen sammeln grüne Kilometer

Beim Wettbewerb Green Ways to Work des Energie- und Umweltzentrums Allgäu haben Unternehmen über 213.000 grüne Kilometer gesammelt.

In vielen Unternehmen entfällt ein Großteil der CO2- Emissionen auf den Bereich der Mitarbeitermobilität. Das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) hat daher im Juli dieses Jahres den Wettbewerb Green Ways to Work für Allgäuer Unternehmen gestartet. Ziel hiervon war es, die Mitarbeiter der beteiligten Firmen zu motivieren, beim täglichen Weg zur Arbeit auf umweltfreundliche Alternativen zum Auto umzusteigen.

Eine Strecke fünfmal um den Erdball

Im Rahmen von Green Ways to Work sind in den vergangenen Wochen und Monaten über 213.000 Kilometer gesammelt worden. „Das ist eine Strecke fünfmal um den Erdball“, freut sich Felix Geyer, der bei eza! zusammen mit Sebastian Hartmann für das Projekt zuständig ist. Wären die 213.000 Kilometer im Pkw zurückgelegt worden, hätten die Autos über 45 Tonnen CO2 ausgestoßen, folgert Geyer.

Riesige CO2-Potrentiale in der Mitarbeitermobilität

Über 500 Mitarbeiter von 15 Unternehmen sowie des Landratsamtes Oberallgäu nahmen aktiv am Wettbewerb teil. „149 davon schafften es, während des gesamten Wettbewerbszeitraums kein einziges Mal mit Hilfe eines Verbrennungsmotors den Arbeitsweg zurückzulegen“, stellt Geyer fest. Generell würden im Bereich Mitarbeitermobilität riesige CO2-Einsparpotenziale schlummern, erklärt der eza!-Fachmann.

Fahrrad, Bus, Bahn oder zu Fuß

In Deutschland entfallen 61 Prozent der CO2- Emissionen des Verkehrssektors auf den Pkw. Ein Großteil davon wird durch Fahrten zur Arbeit im eigenen Wagen verursacht. Dabei könnten die Strecken häufig auch zu Fuß, mit dem Fahrrad, per Bus oder Bahn zurückgelegt werden, meint Geyer, der selbst jeden Tag mit dem E-Bike von Altusried zur Arbeit nach Kempten fährt.

Eine Green Ways to Work-App

Dafür wurde eine spezielle Green Ways to Work-App entwickelt. Mit deren Hilfe konnten die Mitarbeiter der teilnehmenden Unternehmen täglich eintragen, auf welche Weise sie zur Arbeit gekommen waren. Je nach Verkehrsmittel wurden die zurückgelegten Strecken als graue oder grüne Kilometer gewertet. Ausschlaggebend für die Firmenwertung war letztlich der Anteil der grünen Kilometer an den Gesamtkilometern pro Mitarbeiter. Am Ende lag hier die egrid applications & consulting GmbH deutlich vorne. Der Anteil der grünen Kilometer aller egrid-Mitarbeiter betrug 71 Prozent.

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Über 500 Mitarbeiter von 15 Unternehmen sowie des Landratsamtes Oberallgäu nahmen aktiv am Wettbewerb teil. „149 davon schafften es, während des gesamten Wettbewerbszeitraums kein einziges Mal mit Hilfe eines Verbrennungsmotors den Arbeitsweg zurückzulegen“, stellt Geyer fest. Generell würden im Bereich Mitarbeitermobilität riesige CO2-Einsparpotenziale schlummern, erklärt der eza!-Fachmann.

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In Deutschland entfallen 61 Prozent der CO2- Emissionen des Verkehrssektors auf den Pkw. Ein Großteil davon wird durch Fahrten zur Arbeit im eigenen Wagen verursacht. Dabei könnten die Strecken häufig auch zu Fuß, mit dem Fahrrad, per Bus oder Bahn zurückgelegt werden, meint Geyer, der selbst jeden Tag mit dem E-Bike von Altusried zur Arbeit nach Kempten fährt.

Eine Green Ways to Work-App

Dafür wurde eine spezielle Green Ways to Work-App entwickelt. Mit deren Hilfe konnten die Mitarbeiter der teilnehmenden Unternehmen täglich eintragen, auf welche Weise sie zur Arbeit gekommen waren. Je nach Verkehrsmittel wurden die zurückgelegten Strecken als graue oder grüne Kilometer gewertet. Ausschlaggebend für die Firmenwertung war letztlich der Anteil der grünen Kilometer an den Gesamtkilometern pro Mitarbeiter. Am Ende lag hier die egrid applications & consulting GmbH deutlich vorne. Der Anteil der grünen Kilometer aller egrid-Mitarbeiter betrug 71 Prozent.

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