Pilot-Projekt

Allgäu wird Modellregion für digitale Dienste im Tourismus

Das Allgäu ist die erste Modellregion der Bayern-Cloud. Das Pilot-Projekt soll kleinen und mittelständischen Tourismus-Betrieben in Bayern digitale Lösungen bereitstellen.

Den Förderbescheid für das Projekt der Tourismusoffensive Bayern übergab Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer am 10. August in Kempten an die Allgäu GmbH und weitere Projektpartner. Für das Allgäu ist es das größte digitale Projekt und wird für ganz Bayern von großer Relevanz sein. Das Projekt soll zukunftsweisend für den gesamten bayerischen Tourismus und darüber hinaus sein. „Mit der Übertragung des Projekts auf das Allgäu unterstreichen wir die touristische Kompetenz der Destination Allgäu. Sowohl die Hochschule Kempten als auch die Allgäu GmbH mit leistungsstarken Partnern aus allen Tourismusbereichen stehen für eine erfolgreiche Tourismusoffensive Bayern“, bekräftigt Pschierer.

Chancen der Digitalisierung nutzen

Ziel des Projekts ist es, die Chancen der Digitalisierung im Allgäuer Tourismus anhand konkreter Beispiele aufzuzeigen und die Weichen zu stellen für mehr Innovation und bessere Servicequalität durch vernetzte Datenflüsse. Für den Aufbau einer offenen digitalen Dateninfrastruktur soll das Projekt Bayern-Cloud die technologischen Grundlagen liefern. Mit Hilfe der im Projekt erarbeiteten Technologien können alle Akteure im Tourismus aktuelle Informationen bereitstellen und austauschen.

Daten zu Veranstaltungen, Restaurants, Wanderwegen, aktuelle Öffnungszeiten von Bergbahnen, Berghütten oder dem ÖPNV sollen künftig zusammen geführt werden. Genauso wie beispielsweise Temperaturen von Badeseen, Eintrittspreise von Sehenswürdigkeiten sowie Wetterinformationen oder dem Wintersportbericht. Sie können zentral von jedem abgerufen und schließlich für unterschiedlichste Nutzungen weiterverarbeitet werden.

Mehrwert für Gäste und touristische Unternehmen

Den Entwicklern im Digitalen Gründerzentrum ermöglicht die Bayern-Cloud einen unkomplizierten Zugang zu Daten. Start-ups können zielgerichtet neue Anwendungen entwickeln. „Die Innovationskraft der Bayern-Cloud wird sich in der Zukunft durch ein breites Spektrum innovativer Dienste und neuer Forschungs- und Anwendungsmöglichkeiten auf Grundlage touristischer Daten zeigen und zu entscheidenden Mehrwerten für Gäste und touristische Unternehmen in der Region und hoffentlich darüber hinaus führen“, ist sich Dr. Matthias Pfaff von Fortiss GmbH sicher.

Auch Hochschule Kempten profitiert davon

„Als digitaler Vorreiter wird das Allgäu mit dem Aufbau einer digitalen Dateninfrastruktur für den Tourismus durch das Projekt Bayern-Cloud an Relevanz und Reichweite gewinnen. Zudem profitiert die Hochschule von einem weiteren zukunftsweisenden Forschungsschwerpunkt“, ergänzt Prof. Dr. Guido Sommer von der Hochschule Kempten. „Das Allgäu erweist sich einmal mehr als innovative Region. Das Thema Digitalisierung, künstliche Intelligenz wird auch den Tourismus verändern. Mit diesem Projekt haben wir beste Voraussetzungen geschaffen, die hier vorhandenen Kompetenzen auf allen Ebenen zu bündeln und Synergien zu fördern“, bekräftigt Klaus Holetschek, Vorsitzender des Tourismusverbandes Allgäu/Bayerisch-Schwaben.

Mehr zur Bayern-Cloud

Die Bayern-Cloud für den Tourismus wird als Kooperation geführt: Die Leitung liegt bei der fortiss GmbH (München) und der Hochschule Kempten, aus der Wirtschaft sind die hubermedia GmbH (Lam) und Outdooractive GmbH & Co. KG (Immenstadt) beteiligt, als Pilotregion die Allgäu GmbH und beratend die Bayern Tourismus Marketing GmbH. Ermöglicht wird das Projekt durch das Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie.

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Chancen der Digitalisierung nutzen

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Daten zu Veranstaltungen, Restaurants, Wanderwegen, aktuelle Öffnungszeiten von Bergbahnen, Berghütten oder dem ÖPNV sollen künftig zusammen geführt werden. Genauso wie beispielsweise Temperaturen von Badeseen, Eintrittspreise von Sehenswürdigkeiten sowie Wetterinformationen oder dem Wintersportbericht. Sie können zentral von jedem abgerufen und schließlich für unterschiedlichste Nutzungen weiterverarbeitet werden.

Mehrwert für Gäste und touristische Unternehmen

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Auch Hochschule Kempten profitiert davon

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