Standort Allgäu

Allgäu GmbH soll bayerisches Know-How nach China bringen

Eine Delegation aus China war in Bayern zu Besuch. Dort stellte Franz Josef Pschierer die Landesentwicklung anhand konkreter Beispiele vor. Warum er dafür das Allgäu auswählte.

Das bayerische Allgäu zählt nur rund 670.000 Einwohner. Der gesamte Freistaat Bayern zählt hingegen 13 Millionen Einwohner. Trotzdem war Bayern und hier stellvertretend das Allgäu Ziel einer chinesischen Delegation aus der Provinz Sichuan mit 91 Millionen Einwohnern und einer Fläche, die um ein Viertel größer ist als die Bundesrepublik.

Franz Josef Pschierer erklärt wie Bayern High-Tech Standort wurde

Der frühere Bayerische Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer erläuterte der chinesischen Delegation, wie Bayern vom Agrarland zum Spitzenstandort für High-Tech-Unternehmen entwickelt wurde. Vor allem aber sei es Bayern gelungen, überall gleiche Lebensbedingungen zu schaffen, so Pschierer. Es fänden sich Hidden-Champions, Handwerksbetriebe und große Arbeitgeber gleichermaßen verteilt auf ganz Bayern, unabhängig ob Stadt oder Land. Dasselbe träfe auch auf eine gute ärztliche Versorgung zu. Wie Staatsminister a.D. Pschierer weiter betonte, verfolge Bayern keinen zentralen Masterplan. Stattdessen überzeuge der Freistaat vor allem durch den offenen Ansatz mit Förderung von Bildung und Forschung, von Technologietransfer und Clusterbildung. Doch auch Handwerk, Tourismus und Landwirtschaft seien essentiell. Für gute Lebensbedingungen sorge zudem auch die Infrastruktur, welche im Landesentwicklungsplan als ein wichtiges Steuerelement verankert ist.

Bayerische Landesentwicklung im Allgäu

Im Allgäu verdeutlichte die Bayerische Staatsregierung der chinesischen Delegation anhand von Fallbeispielen die Landesentwicklung. Der Tourismus wurde anhand des Biohotel Eggensberger in Hopfen am See, Bio-Bergbauernhof Kinker Rosshaupten und Schloss Neuschwanstein aus unterschiedlichen Blickwinkeln gezeigt. Die medizinische Versorgung im ländlichen Raum erläuterte Prof. Stefan Schwab vom Universitätsklinikum Erlangen anhand der Telemedizin bei Schlaganfällen. Ähnlich wie in Bayern, so sagte Parteisekretär Peng, stelle die flächendeckende Schlaganfallversorgung in manchen Gegenden Sichuans eine Herausforderung dar. Für den Aufbau einer entsprechenden Versorgung sowie der Telekonsile wolle man die Erfahrungen der Bayern nutzen. „Wenn das Allgäu als best practice in der wirtschaftlich stärksten Region Chinas wahrgenommen wird, ist das für uns schon eine besondere Ehre“, meinte dazu Bernhard Joachim, Geschäftsführer der Allgäu GmbH.

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