Interview

Werkstattgespräche: Unternehmen profitieren von digitaler Bildung

Die bayerisch-schwäbische Wirtschaft wird digitaler. Deswegen haben die diesjährigen Werkstattgespräche „Digitale Bildung“ zum Thema gemacht. Weshalb die Schnittstelle zwischen Schulen und Unternehmen gerade jetzt wichtig ist.

Gemeinsam mit Allgäu Digital realisiert die Atelierwerkstatt in Marktoberdorf regelmäßig die „Werkstattgespräche“. Zu einem vorgegebenen Thema werden Experten zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Ziel ist es in diesem Jahr die Fachkräfte der Zukunft und die bayerisch-schwäbischen Unternehmen für eine digitale Zukunft besser zu briefen. Im Interview erklären die Initiatorinnen Julia und Franziska Singer, weshalb das diesjährige Thema „Digitale Bildung“ besonders jetzt wichtig ist. Und wie auch Unternehmer davon profitieren können.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Welche Kompetenzen sollen die Werkstattgespräche vermitteln?

Franziska Singer: Mit dem Format Werkstattgespräche möchten wir in unserer Gesellschaft einen breiten Diskurs anstoßen und verschiedene Interessensparteien zu Wort kommen lassen. Bei dem diesjährigen Thema „Digitale Bildung“ ist besonders wichtig die Bedeutung von digitalen Fähigkeiten als Schlüsselkompetenzen in unserem Arbeitsmarkt aber auch zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben hervorzuheben. Digitale Fähigkeiten sind auf allen Stufen des Bildungssystems zu vermitteln.

Nach welchen Kriterien haben Sie Ihre Redner ausgewählt?

Julia Singer: Bildung ist einer der wichtigsten Standortfaktoren. Digitale Bildung ist mehr als nur das zur Verfügungsstellen von IT-Infrastruktur und sollte im Dialog zwischen möglichst vielen Parteien weiterentwickelt werden. Neben Bildungsforschung und -vermittlung ist uns deshalb auch besonders wichtig regionale Arbeitgeber zu Wort kommen zu lassen und zu erfahren, welche Anforderungen und Schlüsselkompetenzen von ihrer Seite gesucht werden.

Wie können Unternehmen davon profitieren?

Franziska Singer: In Schuleinrichtungen werden den zukünftigen Mitarbeitern Grundlagen vermittelt, auf die Unternehmer bei Aus- und Weiterbildung aufbauen können. Neben klassischen Kompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen sind bereits jetzt grundlegende digitale Fähigkeiten an fast allen Arbeitsplätzen erforderlich. Unternehmen profitieren unmittelbar von einer besseren digitalen Bildung und haben ein Interesse dabei mitzugestalten.

Wie funktioniert das neue Teil-virtuelle Konzept? 

Julia Singer: Die Werkstattgespräche leben eigentlich von den anregenden Gesprächen und neuen Kontakten, die durch die stattfindenden Podiumsdiskussion direkt an dem Abend ausgelöst werden. Aufgrund der vorherrschenden Pandemie wollen wir aber die diesjährigen Werkstattgespräche am 17. Oktober nicht nur einer limitierten Anzahl an Besuchern ermöglichen, sondern durch ein Videokonferenz mehr Interessierte teilnehmen zu lassen. Durch eine integrierte Chat Funktion in der Videokonferenz sind dann auch spätere Fragen an die Podiumsdiskussionsteilnehmer möglich die dann live auf dem Podium beantwortet werden.

Welche Rolle spielt bei der Durchführung Allgäu Digital?

Franziska Singer: Allgäu Digital ist nach 2018 bereits zum zweiten Mal Kooperationspartner unserer jährlich stattfinden Werkstattgespräche. Zusammen mit der Leiterin Antonia Widmer haben wir die Eckpunkte des Themas Digitale Bildung zusammengestellt. Als nonprofit-Plattform profitieren wir natürlich auch sehr von dem weiten Netzwerk von Allgäu Digital.

Welche Zielgruppe soll durch das Projekt erreicht werden?

Julia Singer: Die Werkstattgespräche sollen vor allem Schüler, Eltern und Lehrer ansprechen. Insbesondere ist es uns aber auch ein Anliegen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in allen Wirtschaftszweigen zu erreichen. Dadurch wollen wir auf dieses aktuelle Thema, sicherlich nochmals verstärkt durch die globale Pandemie und den verstärkten Digitalen Austausch aufmerksam machen. Digitale Fähigkeiten sind für uns alle schon jetzt essenziell – und werden täglich gebraucht.

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Nach welchen Kriterien haben Sie Ihre Redner ausgewählt?

Julia Singer: Bildung ist einer der wichtigsten Standortfaktoren. Digitale Bildung ist mehr als nur das zur Verfügungsstellen von IT-Infrastruktur und sollte im Dialog zwischen möglichst vielen Parteien weiterentwickelt werden. Neben Bildungsforschung und -vermittlung ist uns deshalb auch besonders wichtig regionale Arbeitgeber zu Wort kommen zu lassen und zu erfahren, welche Anforderungen und Schlüsselkompetenzen von ihrer Seite gesucht werden.

Wie können Unternehmen davon profitieren?

Franziska Singer: In Schuleinrichtungen werden den zukünftigen Mitarbeitern Grundlagen vermittelt, auf die Unternehmer bei Aus- und Weiterbildung aufbauen können. Neben klassischen Kompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen sind bereits jetzt grundlegende digitale Fähigkeiten an fast allen Arbeitsplätzen erforderlich. Unternehmen profitieren unmittelbar von einer besseren digitalen Bildung und haben ein Interesse dabei mitzugestalten.

Wie funktioniert das neue Teil-virtuelle Konzept? 

Julia Singer: Die Werkstattgespräche leben eigentlich von den anregenden Gesprächen und neuen Kontakten, die durch die stattfindenden Podiumsdiskussion direkt an dem Abend ausgelöst werden. Aufgrund der vorherrschenden Pandemie wollen wir aber die diesjährigen Werkstattgespräche am 17. Oktober nicht nur einer limitierten Anzahl an Besuchern ermöglichen, sondern durch ein Videokonferenz mehr Interessierte teilnehmen zu lassen. Durch eine integrierte Chat Funktion in der Videokonferenz sind dann auch spätere Fragen an die Podiumsdiskussionsteilnehmer möglich die dann live auf dem Podium beantwortet werden.

Welche Rolle spielt bei der Durchführung Allgäu Digital?

Franziska Singer: Allgäu Digital ist nach 2018 bereits zum zweiten Mal Kooperationspartner unserer jährlich stattfinden Werkstattgespräche. Zusammen mit der Leiterin Antonia Widmer haben wir die Eckpunkte des Themas Digitale Bildung zusammengestellt. Als nonprofit-Plattform profitieren wir natürlich auch sehr von dem weiten Netzwerk von Allgäu Digital.

Welche Zielgruppe soll durch das Projekt erreicht werden?

Julia Singer: Die Werkstattgespräche sollen vor allem Schüler, Eltern und Lehrer ansprechen. Insbesondere ist es uns aber auch ein Anliegen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in allen Wirtschaftszweigen zu erreichen. Dadurch wollen wir auf dieses aktuelle Thema, sicherlich nochmals verstärkt durch die globale Pandemie und den verstärkten Digitalen Austausch aufmerksam machen. Digitale Fähigkeiten sind für uns alle schon jetzt essenziell – und werden täglich gebraucht.

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