Kliniken im Ostallgäu

Verwaltungsrat sucht neuen Vorstand

Dr. Philipp Ostwald. Foto: Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren
Nachdem Dr. Philipp Ostwald eine weitere Amtszeit nach Ablauf seines Vertrages ablehnte, plant der Verwaltungsrat nun die Suche nach einem Nachfolger. Oberbürgermeister Stefan Bosse versicherte, dass die Klinken dennoch handlungsfähig bleiben.

Nach dem 31. Dezember 2017 wird Dr. Ostwald nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stehen. Darauf reagierte der Verwaltungsrat der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren in seiner Sitzung am 8. Dezember 2016 in Marktoberdorf. Hierbei wurde das weitere Vorgehen bei der Suche nach einem neuen Vorstand offiziell vereinbart. Sie dankten Ostwald für die in nur vier Jahren geleistete Sanierungsarbeit.

Verwaltungsrat auf vorzeitigen Ausstieg vorbereitet

Der Verwaltungsrat geht derzeit davon aus, dass Dr. Ostwald bis zum Ablauf seines Vertrages im Unternehmen bleibt. Sollte er die Kliniken bereits früher verlassen wollen, hat der Verwaltungsrat vorgesorgt.  Es wurde die Berufung einer leitenden qualifizierten Mitarbeiterin des Unternehmens als Interimsvorstand vorbereitet. „Wir sind im Jahr 2017 voll handlungsfähig und auch auf ein früheres Ausscheiden von Dr. Ostwald vorbereitet“, so der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Privatisierung der Kliniken wird ausgeschlossen

Insgesamt möchte der Verwaltungsrat die Nachfolge von Dr. Ostwald in einem strukturierten Verfahren durchführen. Landrätin Maria Rita Zinnecker, stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates, stellt dabei klar: „Die Führungsfrage soll so schnell wie möglich entschieden werden. Dabei werden wir selbstverständlich an unseren drei Standorten festhalten. Eine Privatisierung kommt für den gesamten Verwaltungsrat nicht in Frage.“

Defizit soll auf 3,7 Millionen Euro gesenkt werden

In der Verwaltungsrats-Sitzung wurde außerdem der Wirtschaftsplan für das Jahr 2017 verabschiedet. Er sieht einen weiteren Abbau des Defizites vor. Bei planmäßigem Verlauf soll das Defizit 2017 noch 3,7 Millionen Euro betragen. Im Wirtschaftsplan für 2016 wurde mit einem Defizit von 4,6 Millionen Euro geplant. Auch am Bestand der drei Kliniken in Buchloe, Füssen und Kaufbeuren wird nicht gerüttelt, waren sich die Vorstände einig. Insgesamt sieht der Verwaltungsrat das Unternehmen auf einem guten Weg, den es nun weiter fortzusetzen gelte.

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