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Stellenabbau bei Fendt: 120 Mitarbeiter betroffen
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AGCO GmbH | Fendt

Stellenabbau bei Fendt: 120 Mitarbeiter betroffen

 Fendt hatte 2013 sein umsatzstärkstes Jahr. Jetzt hat das Unternehmen mit einem heftigen Rückgang zu kämpfen. Foto: AGCO GmbH
Fendt hatte 2013 sein umsatzstärkstes Jahr. Jetzt hat das Unternehmen mit einem heftigen Rückgang zu kämpfen. Foto: AGCO GmbH

Der Traktorenhersteller Fendt wird 120 Arbeitsplätze in Marktoberdorf und Asbach-Bäumenheim abbauen. Infolge der „Kapazitätsanpassungen“ müssen auch einige Leiharbeiter das Unternehmen verlassen. Ferner wird Fendt vom Zweischicht- zum Einschichtmodell wechseln. Grund für diese Maßnahmen sei der geschwächte Markt in der Branche.

von Martina Lakotta, Online-Redaktion

Der Allgäuer Traktorenhersteller Fendt kündigte einen Personalabbau an. Grund hierfür seien nach Angaben des Unternehmens die momentan schwachen Landtechnikmärkte. Von den aktuell 4.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Standorten in Marktoberdorf und Asbach-Bäumenheim werden rund 120 die Stammbelegschaft verlassen. Geplant sei außerdem, die Leiharbeitsstellen abzubauen, wie die Fendt-Firmenspitze und der Gesamtbetriebsrat der AGCO GmbH vereinbart haben.

Fendt will von wachsenden Märkten „überproportional profitieren“

Ziel sei es, den Stellenabbau sozialverträglich zu gestalten und das Unternehmen weiter auf dem bisherigen Erfolgskurs zu halten. Entsprechende Verhandlungen zwischen Geschäftsführung und Gesamtbetriebsrat hätten bereits begonnen, wie der Allgäuer Traktorenhersteller in einer Pressemeldung mitteilt. Das Unternehmen ist zuversichtlich, dass die Nachfrage nach Traktoren und Landmaschinen nach einer länger andauernden Konsolidierung in den nächsten Jahren wieder steigen würde. Von den wachsenden Märkten könnte die Marke Fendt „überproportional profitieren“.

Landtechnik kämpft laut Fend mit heftigem Rückgang

Nach Angaben des Unternehmens war das Jahr 2014 kein solides Jahr für die Landtechnikindustrie. Die mehrjährige Aufschwungphase sei von einem heftigen Rückgang auf dem internationalen Markt ausgebremst worden. Allein in Frankreich, so Fendt, dem größten Agrarmarkt Europas, habe sich der Landtechnikmarkt um etwa 25 Prozent verringert.

Fendt will Einschichtmodell zur Optimierung der Wettbewerbsfähigkeit einführen

Grund für die aktuelle Situation bei Fendt seien „der Preisverfall für landwirtschaftliche Produkte, die negativen Auswirkungen der Sanktionspolitik in Ost und West sowie die allgemeine schwache wirtschaftliche Entwicklung in vielen Ländern Europas“, wie das Allgäuer Herstellers erklärt. Darüber hinaus rechne die Landtechnikbranche auch für das Jahr 2015 mit einem weiteren Rückgang der Märkte um etwas zehn Prozent. Auch deswegen sei eine Anpassung des Unternehmens auf das neue Marktniveau erforderlich. Neben dem Personalabbau plane Fendt deshalb auch einen Wechsel vom Zweischicht- zum Einschichtmodell. So soll die Wettbewerbsfähigkeit der Marke Fendt weiter erhöht werden.

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