Neuer Aufsichtsrat

So soll die neue VR Bank Augsburg-Ostallgäu aussehen

Die Vertreterversammlungen der VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu und der Augusta-Bank eG Raiffeisen Volksbank haben nahezu einstimmig für die Fusion zur VR Bank Augsburg-Ostallgäu eG gestimmt. So setzt sich der neue Verbund zusammen.

Das Geschäftsgebiet der fusionierten Bank reicht vom Norden Augsburgs bis nach Füssen. Dr. Hermann Starnecker und Christoph Huber, die ehemaligen Vorstände der VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu behalten ihren Sitz in Kaufbeuren beziehungsweise Marktoberdorf. „Wir sind also weiterhin persönlich vor Ort und greifbar für unsere Kunden“, unterstreicht Starnecker klar. „Diese Nähe ist mir sehr wichtig, und das wird auch so bleiben“, sagt er. Heinrich Stumpf und Helmuth Geppert, die ehemaligen Vorstände der Augusta-Bank, vertreten das neue 4-köpfige Vorstandsgremium von Augsburg aus. Insgesamt hat die VR Bank Augsburg-Ostallgäu dann 58 Geschäftsstellen, davon 17 SB- und VideoService-Stellen.

Vertreter haben „große Weitsicht bewiesen“

Mit der VR Bank Augsburg-Ostallgäu entstehe eine starke Genossenschaftsbank in Schwaben/ Allgäu, sind sich die Vorstände sicher. „Die Bank hat nun eine Größe, mit der wir besser auf die kommenden Herausforderungen reagieren können – seien es die ständig zunehmenden Regularien, die anhaltenden Nullzinspolitik oder die Anforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt“, unterstreicht Starnecker sicher. „Unsere Vertreter haben mit ihrer Entscheidung große Weitsicht bewiesen.“ Die technische Fusion ist für Herbst 2019 geplant, die juristische Fusion soll rückwirkend zum 1. Januar 2019 erfolgen.

Die VR Bank Augsburg-Ostallgäu in Zahlen

Die Bilanzsumme der fusionierten Bank beläuft sich auf 3,3 Milliarden Euro, das betreute Kundenanlagevolumen auf 4,4 Milliarden Euro, das betreute Kundenkreditvolumen auf rund 2,4 Milliarden Euro. Die Zahl der Kunden liegt bei gut 157.000, davon mehr als 71.000 Mitglieder. Um deren Belange kümmern sich künftig rund 570 Mitarbeiter.

Neuwahl des Aufsichtsrates

Neben der Abstimmung zur Fusion stimmten die Vertreter der VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu außerdem einstimmig einer Satzungsänderung sowie der Neuwahl des Aufsichtsrates nach dem Drittelbeteiligungsgesetz zu. Nötig geworden waren diese Änderungen wegen dem Zusammenschluss der beiden Banken. Geleitet wurde die Versammlung vom scheidenden Aufsichtsratsvorsitzenden Karl Ludwig Bihler. Für Bihler endet mit dieser Vertreterversammlung aus Altersgründen das Amt im Aufsichtsratsgremium.

Im Rahmen der Wahlen zum Aufsichtsrat wurden Georg Köpf (stv. AR-Vorsitzender, Lechbruck) und Franz Mayr (Rottenbuch) einstimmig wieder in den Aufsichtstrat gewählt. Franz Erhardt (Nesselwang) sowie der Aufsichtsratsvorsitzende Karl Ludwig Bihler (Buchloe) schieden aus Altersgründen aus dem Gremium aus. Beide wurden am Ende des Abends, ebenso wie Aufsichtsratsmitglied Florian Markthaler (20 Jahre), Vorstandsmitglied Xaxer Schelle (Eintritt in die Altersteilzeit zum 1.1.2019) sowie Ekhard Ulmer, Revisor beim Genossenschaftsverband Bayern geehrt.

30 Mitglieder im neuen Aufsichtsrat

Aufgrund der Fusion setzt sich der neue Aufsichtsrat aus insgesamt 30 Mitgliedern zusammen: Acht Aufsichtsräte der Augusta-Bank, zwölf der VR Bank sowie zehn Arbeitnehmervertreter. In einer Neuwahl wurden daher in einem weiteren Wahlgang Josef Batzer (Lamerdingen), Elisabeth Gayer (Jengen), Georg Haggenmüller (Unterthingau), Georg Köpf (Lechbruck), Florian Markthaler (Kaufbeuren), Franz Mayr (Rottenbuch), Martin Mielich (Schwangau), Herbert Pelzl (Kaufbeuren), Georg Ruf (Pfronten), Wolfgang Stöger (Rieden), Clemens Suntheim (Wertach), Daniela Wendt (Marktoberdorf), Peter Geißlinger (Schwabmünchen), Wolfgang Jettenberger (Königsbrunn), Josef Lechner (Aichach), Hanspeter Port (Aichach), Peter Schmalz (Königsbrunn), Erich Schulz (Augsburg), Dieter Weidner (Friedberg) und Peter Westner (Kühbach) neu in den Aufsichtsrat gewählt. Die Wahl der 10 Arbeitnehmervertreter, die aufgrund des Drittelbeteiligungsgesetzes den Aufsichtsrat komplett machen, soll im Frühjahr 2020 erfolgen.

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Vertreter haben „große Weitsicht bewiesen“

Mit der VR Bank Augsburg-Ostallgäu entstehe eine starke Genossenschaftsbank in Schwaben/ Allgäu, sind sich die Vorstände sicher. „Die Bank hat nun eine Größe, mit der wir besser auf die kommenden Herausforderungen reagieren können – seien es die ständig zunehmenden Regularien, die anhaltenden Nullzinspolitik oder die Anforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt“, unterstreicht Starnecker sicher. „Unsere Vertreter haben mit ihrer Entscheidung große Weitsicht bewiesen.“ Die technische Fusion ist für Herbst 2019 geplant, die juristische Fusion soll rückwirkend zum 1. Januar 2019 erfolgen.

Die VR Bank Augsburg-Ostallgäu in Zahlen

Die Bilanzsumme der fusionierten Bank beläuft sich auf 3,3 Milliarden Euro, das betreute Kundenanlagevolumen auf 4,4 Milliarden Euro, das betreute Kundenkreditvolumen auf rund 2,4 Milliarden Euro. Die Zahl der Kunden liegt bei gut 157.000, davon mehr als 71.000 Mitglieder. Um deren Belange kümmern sich künftig rund 570 Mitarbeiter.

Neuwahl des Aufsichtsrates

Neben der Abstimmung zur Fusion stimmten die Vertreter der VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu außerdem einstimmig einer Satzungsänderung sowie der Neuwahl des Aufsichtsrates nach dem Drittelbeteiligungsgesetz zu. Nötig geworden waren diese Änderungen wegen dem Zusammenschluss der beiden Banken. Geleitet wurde die Versammlung vom scheidenden Aufsichtsratsvorsitzenden Karl Ludwig Bihler. Für Bihler endet mit dieser Vertreterversammlung aus Altersgründen das Amt im Aufsichtsratsgremium.

Im Rahmen der Wahlen zum Aufsichtsrat wurden Georg Köpf (stv. AR-Vorsitzender, Lechbruck) und Franz Mayr (Rottenbuch) einstimmig wieder in den Aufsichtstrat gewählt. Franz Erhardt (Nesselwang) sowie der Aufsichtsratsvorsitzende Karl Ludwig Bihler (Buchloe) schieden aus Altersgründen aus dem Gremium aus. Beide wurden am Ende des Abends, ebenso wie Aufsichtsratsmitglied Florian Markthaler (20 Jahre), Vorstandsmitglied Xaxer Schelle (Eintritt in die Altersteilzeit zum 1.1.2019) sowie Ekhard Ulmer, Revisor beim Genossenschaftsverband Bayern geehrt.

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