Landratsamt Ostallgäu

Ostallgäu: Kommunaler Aktionsplan für Menschen mit Behinderung

Der "Runde Tisch" bei der Erstellung des kommunalen Aktionsplans für Menschen mit Behinderung. Foto: Landratsamt Ostallgäu

Im Ostallgäu fand das erste Treffen betroffener Verbände und Organisationen zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung statt. Landrat Johann Fleschhut sah dies als einen historischen Augenblick an.

Landrat Johann Fleschhut rief bei der Veranstaltung die Anwesenden zum Mitmachen auf. „Wir stoßen eine neue Türe auf, die unser Zusammenleben verändern wird. Alle Mitglieder unserer Gesellschaft müssen gleichberechtigt am Leben teilhaben können“, sagte Landrat Fleschhut. Hiermit stieß er bei den kompetenten Teilnehmern des „Runden Tisches“ auf offene Ohren.

Treffen zur Erstellung eines kommunalen Aktionsplans

Die vorhandenen vielfältigen Maßnahmen zur vollen gesellschaftlichen Teilhabe behinderter Menschen soll durch einen kommunalen Aktionsplan weiter verbessert werden. Das hat der Kreisausschuss im November 2013 beschlossen. Nun kam es zum ersten gemeinsamen Treffen. Hierbei haben sich die Vertreter von verschiedenen Bereichen der Behindertenarbeit, von Schulen, Arbeit und Bildung, Kommunen, Tourismus zusammen mit der Behindertenbeauftragten des Landkreises Waltraud Joa getroffen. Sie haben sich in einem ersten Schritt darauf verständigt, Vorhandenes in einer Bestandsaufnahme zu erfassen. Daraus wird dann der Bedarf für weitere Verbesserungen festgestellt. Im Anschluss sollen Maßnahmen definiert sowie umgesetzt werden.

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Umsetzungsphase soll schnellstmöglich beginnen

„Wir sind kein Diskutierclub, sondern wollen schnellstens in die Umsetzungsphase eintreten“, machte Landrat Fleschhut den ambitionierten Willen allen Teilnehmern deutlich. Parallel zur jetzigen Steuerungsgruppe entstehen nach einer Auftaktveranstaltung im Herbst Arbeitskreise zu den einzelnen Handlungsfeldern. Diese Handlungsfelder sind Erziehung, Bildung, Wohnen, Freiheit, unabhängige Lebensführung, Einbeziehung in die Gemeinschaft sowie das Recht der freien Meinungsäußerung. Des Weiteren gehört der Zugang zu Informationen, Gesundheit, Familie, Arbeit und Beschäftigung, Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben, Teilhabe am kulturellen Leben sowie Erholung, Freizeit und Sport und als besonderer Schwerpunkt die Bewusstseinsbildung zu den Handlungsfeldern.

Schaffung einer Koordinationsstelle im Landratsamt

Dieser Aktionsplan soll nun umgesetzt werden. Hierfür wird der Landkreis so schnell wie möglich eine Koordinationsstelle im Landratsamt schaffen. „Man muss sich der Inklusion stellen und wir wollen nach dem Prinzip der kleinen Schritte vor Ort die Teilhabe von Menschen mit Bedingungen Stück für Stück verbessern“, begründet Landrat Fleschhut den Aktionsplan. Man werde einen langen Weg vor sich haben und „nie am Ziel sein“, erklärte Fleschhut. Neben den Experten zur Behindertenarbeit können sich alle Bürgerinnen und Bürger in die Erstellung des Plans mit Ideen und Anregungen einbringen.

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Der "Runde Tisch" bei der Erstellung des kommunalen Aktionsplans für Menschen mit Behinderung. Foto: Landratsamt Ostallgäu

Im Ostallgäu fand das erste Treffen betroffener Verbände und Organisationen zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung statt. Landrat Johann Fleschhut sah dies als einen historischen Augenblick an.

Landrat Johann Fleschhut rief bei der Veranstaltung die Anwesenden zum Mitmachen auf. „Wir stoßen eine neue Türe auf, die unser Zusammenleben verändern wird. Alle Mitglieder unserer Gesellschaft müssen gleichberechtigt am Leben teilhaben können“, sagte Landrat Fleschhut. Hiermit stieß er bei den kompetenten Teilnehmern des „Runden Tisches“ auf offene Ohren.

Treffen zur Erstellung eines kommunalen Aktionsplans

Die vorhandenen vielfältigen Maßnahmen zur vollen gesellschaftlichen Teilhabe behinderter Menschen soll durch einen kommunalen Aktionsplan weiter verbessert werden. Das hat der Kreisausschuss im November 2013 beschlossen. Nun kam es zum ersten gemeinsamen Treffen. Hierbei haben sich die Vertreter von verschiedenen Bereichen der Behindertenarbeit, von Schulen, Arbeit und Bildung, Kommunen, Tourismus zusammen mit der Behindertenbeauftragten des Landkreises Waltraud Joa getroffen. Sie haben sich in einem ersten Schritt darauf verständigt, Vorhandenes in einer Bestandsaufnahme zu erfassen. Daraus wird dann der Bedarf für weitere Verbesserungen festgestellt. Im Anschluss sollen Maßnahmen definiert sowie umgesetzt werden.

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„Wir sind kein Diskutierclub, sondern wollen schnellstens in die Umsetzungsphase eintreten“, machte Landrat Fleschhut den ambitionierten Willen allen Teilnehmern deutlich. Parallel zur jetzigen Steuerungsgruppe entstehen nach einer Auftaktveranstaltung im Herbst Arbeitskreise zu den einzelnen Handlungsfeldern. Diese Handlungsfelder sind Erziehung, Bildung, Wohnen, Freiheit, unabhängige Lebensführung, Einbeziehung in die Gemeinschaft sowie das Recht der freien Meinungsäußerung. Des Weiteren gehört der Zugang zu Informationen, Gesundheit, Familie, Arbeit und Beschäftigung, Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben, Teilhabe am kulturellen Leben sowie Erholung, Freizeit und Sport und als besonderer Schwerpunkt die Bewusstseinsbildung zu den Handlungsfeldern.

Schaffung einer Koordinationsstelle im Landratsamt

Dieser Aktionsplan soll nun umgesetzt werden. Hierfür wird der Landkreis so schnell wie möglich eine Koordinationsstelle im Landratsamt schaffen. „Man muss sich der Inklusion stellen und wir wollen nach dem Prinzip der kleinen Schritte vor Ort die Teilhabe von Menschen mit Bedingungen Stück für Stück verbessern“, begründet Landrat Fleschhut den Aktionsplan. Man werde einen langen Weg vor sich haben und „nie am Ziel sein“, erklärte Fleschhut. Neben den Experten zur Behindertenarbeit können sich alle Bürgerinnen und Bürger in die Erstellung des Plans mit Ideen und Anregungen einbringen.

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