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Neue Kollegen: Kaufbeuren stärkt Theaterkultur
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Stadt Kaufbeuren

Neue Kollegen: Kaufbeuren stärkt Theaterkultur

 v.r.n.l.: Johanna Klüpfel, Toni Konstanciak. Foto: Stadt Kaufbeuren

Die Abteilung Kultur hat ihre Arbeit um ein neues Geschäftsfeld, nämlich das der Theaterkultur, erweitert. Hierfür bekommt das Team der Kulturförderung zwei Kolleginnen, Johanna Klüpfel, Medien- und Theaterwissenschaftlerin, und Toni Konstanciak, Veranstaltungskauffrau, als Verstärkung.

Erstmals arbeitet die Stadt Kaufbeuren damit auch inhaltlich im Theaterbereich. Die neuen Kolleginnen sprechen von den drei Säulen der Theaterkultur, um ihr zukünftiges Aufgabengebiet zu umreißen.

Eine Säule wird ein jährlich wiederkehrendes Straßenkulturfestival sein, welches neue Ausdrucksformen wie Körpertheater, Jugendkultur, Performance und Trendsportarten mit traditionellem Theater verbindet. Ziel ist es, bisher unsichtbaren Szenen eine Plattform zu geben, Kaufbeurer Bürger zum Mitmachen zu aktivieren und die Stadt gleichzeitig als Kulisse, Präsentationsfläche und Bühne zu sehen.

Kaufbeurer sollen auf ihr Theater stolz sein können

Die zweite Säule bildet die Förderung der freien Theatergruppen Kaufbeurens. In einem stetigen Prozess werden die darstellenden Künstler bei Marketing, Spielplan und laufendem Betrieb gefördert und gefordert. Das Team betont die hohe Bedeutung, Synergien zu schaffen, Stärken zu bündeln und Schwächen auszugleichen.

Die dritte Säule gilt der Sanierung des Stadttheaters. Johanna Klüpfel, ehemals als Inspizientin und Regieassistentin am Landestheater Schwaben und als Casterin für verschieden Filmproduktionen tätig, wird die Umgestaltung inhaltlich begleiten. Sie betont ihr Anliegen, mit dem Stadttheater ein Haus zu schaffen, das nicht nur über seine Aufführungen wahrgenommen wird, sondern auch als Gebäude eine Identifikation der Kaufbeurer mit ihrem Theater schafft. Jeder Kaufbeurer soll sagen können: „Das ist unser Theater, da bin ich stolz drauf und hier halte ich mich gerne auf.“

Kultur schafft Gemeinschaft

Toni Konstanciak, die sowohl Jugendkulturprojekte beim Bayerischen Rundfunk als auch Großveranstaltungen beim Kreisjugendring München-Stadt durchgeführt hat, plant, ihre Erfahrungen mit den unterschiedlichen Events für die Kaufbeurer Kulturszene in einem Wegweiser für Veranstaltungen zusammenzufassen und als Leitfaden zu publizieren. Sie ist sich sicher: „Öffentliche Kulturveranstaltungen sind wichtig, um Bürger mit Ihrer Stadt zu identifizieren und miteinander eine Gemeinschaft zu schaffen.“

Das junge Team ist sich einig, dass die Säulen irgendwann eine Einheit bilden sollen. Derzeit arbeiten sie an der Konzeption für das Festival, sprechen mit den Planern über das Theater und machen sich ein Bild der Szene beim Besuch vieler Theateraufführungen und Kennenlern-Gespräche. Ein Schritt nach dem anderen wollen sie gehen. Aber schon jetzt wird beharrlich an jeder Säule gefeilt und gearbeitet, so dass aus Kleinem Großes wachsen und bereits Großes weiterblühen kann.

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