Landrätin zu Besuch

Markt Kaltentaler Unternehmen setzen auf Regionalität

Landrätin Maria Rita Zinnecker zu Besuch in „Friedis Käswerkstatt“. Foto: Landratsamt Ostallgäu
Landrätin Maria Rita Zinnecker hat der Gemeinde Markt Kaltental einen Besuch abgestattet. Dort bekam sie Einblick in die Käserei „Friedis Käswerkstatt“ und die Filmproduktionsfirma INMOTION.

„Beide Unternehmen haben Ursprung und Zukunft in der Region. Ein gutes Zeichen für die große Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Ostallgäu“, betonte Landrätin Maria Rita Zinnecker bei ihrem Gemeindebesuch im Markt Kaltenta. Bürgermeister Manfred Hauser fügte hinzu: „INMOTION und unsere Käserei sind zwei unserer ganz besonderen Unternehmen am Ort. Darauf bin ich sehr stolz.“ 

In der Region für die Region

Bei der INMOTION AG dreht sich alles um die Film- und Fotoproduktion. Der Vorstand besteht aus dem Kaltentaler BR-Moderator Georg Ried und dessen Sohn Bastian. Aber nicht nur beim Führungspersonal, auch bei den Kunden zeigt sich die Verwurzelung in der Region. Viele Aufträge der Firma kommen von Unternehmen aus dem Allgäu: Vom Buchloer BMW-Tuner Alpina über das Kaufbeurener Stahlbauunternehmen Markthaler bis zur Gemeinde Pfronten mit den Mächlerwelten Allgäu. Außerdem unterhält das Unternehmen noch ein Büro in München. 

Auch Johannes Friedberger, Inhaber von „Friedis Käswerkstatt“, setzt bei seinen Produkten auf Regionalität. Die Milch bezieht er aus der direkten Nachbarschaft. Die Rohmilch für seinen Käse kommt vom weniger als vier Kilometer entfernten Biobauernhof von Martin Weber. „Durch den kurzen Transport gelangt die Heumilch besonders frisch in die Käserei“, sagt Friedberger. Seinen Kunden sind größtenteils aus der Region. Für Interessierte bietet er auch Führungen durch die Käserei an.

Regionalität und neue Märkte schließen sich nicht aus

Friedberger betreibt seit kurzem einen Web-Shop, in dem man seinen Käse über das Internet bestellen kann. Aber auch hier mit einer regionalen Fußnote: einer der elf angebotenen Sorten ist der „Bio-Kaltentaler“. Egal ob Käserei-Laden oder Web-Shop: Friedberger setzt in Zukunft darauf, „dass das Bewusstsein des Verbrauchers für regionale, nachhaltige und hochwertige Milchprodukte noch stärker steigt.“ Beide Unternehmen sehen in ihren regionalen Wurzeln kein Hindernis beim Wachstum außerhalb des Allgäus.

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