Wirtschaftsplan 2018

Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren nähern sich der schwarzen Null

Der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Stadt Kaufbeuren
Das Jahr 2016 schlossen die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren noch mit einem Minus von 5,9 Millionen Euro ab. Dieses Jahr soll das im Wirtschaftsplan 2017 ausgewiesene Ergebnis von -3,7 Millionen Euro eingehalten werden. 2021 wollen die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren schließlich ein positives Ergebnis erreichen.

Unter anderem diese Zahlen waren Thema der jüngsten Sitzung des Verwaltungsrats der Kliniken. So befassten sich die Mitglieder mit der aktuellen wirtschaftlichen Situation des Unternehmens und beschlossen den Wirtschaftsplan 2018. In diesem Rahmen wurde deutlich, dass das geplante Ergebnis von -3,7 Millionen Euro 2017 eingehalten werden kann.

Für 2021 positives Ergebnis erwartet

Der vom Verwaltungsrat ebenfalls verabschiedete Wirtschaftsplan für das Jahr 2018 sieht vor, das Defizit weiter abzubauen. Verläuft das Wirtschaftsjahr 2018 planmäßig, soll das Defizit des Klinikverbundes noch bei -2,5 Millionen Euro liegen. Bis zum Jahr 2021 sollen sich die Jahresergebnisse weiter verbessern. Im Jahr 2021 wird erstmals mit einem positiven Ergebnis von 220.000 Euro für den Klinikverbund gerechnet.

„Kontinuierliche Verbesserung der wirtschaftlichen Ergebnisse“

Der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Oberbürgermeister Stefan Bosse ist zufrieden: „Unser Klinikverbund konnte auch im Jahr 2017 das medizinische Leistungsspektrum erweitern und bietet eine hervorragende Versorgung der Bevölkerung. Dass sich dabei eine kontinuierliche Verbesserung der wirtschaftlichen Ergebnisse zeigt, ist auch ein Verdienst der sehr erfolgreichen Arbeit von Frau Sperling als Vorstand des Unternehmens.“

Diese Ziele sollen erreicht werden

Außerdem wurde das Ergebnis des förmlichen Vergabeverfahrens zur Beschaffung von Managementleistungen beraten. Im Fokus standen dabei operative Leistungs- und Managementaufgaben, die die Stellung eines Vorstandes beinhaltet sowie konzeptionelle Beratungsdienstleistungen. Ziele dabei sind, das Unternehmen in der aktuellen Struktur mit drei Standorten fortzuführen sowie die aktuellen Defizite abzubauen. Weiter wird das Ziel einer wirtschaftlichen Unternehmensführung verfolgt. Außerdem soll das Unternehmen in öffentlich-kommunaler Trägerschaft bleiben. Das Vergabeverfahren kann jedoch aufgehoben werden, um mittels Stellenausschreibung nach Mitarbeitern im Spitzenmanagement zu suchen.

„Nun gilt es, den Erfolg des Klinikverbundes dauerhaft zu sichern“

Nach eingehender Beratung hat der Verwaltungsrat schließlich mehrheitlich entschieden, das Vergabeverfahren aufzuheben. Die Entscheidung, ob und in welcher Form eine personelle Ergänzung auf Vorstandsebene erfolgt, wird der Verwaltungsrat voraussichtlich im Frühjahr 2018 treffen. Insgesamt ist der Verwaltungsrat mit der durchweg positiven Entwicklung des Unternehmens sehr zufrieden. „Nun gilt es, den Erfolg des Klinikverbundes dauerhaft zu sichern. Wir bedanken uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kliniken, die mit ihrem Einsatz den erfolgreichen Weg unseres Unternehmens ermöglichen“, so der Verwaltungsratsvorsitzende Oberbürgermeister Bosse.

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