Hilfsorganisation

Kaufbeurer humedica trainiert humanitäre Helfer aus aller Welt

Zahlreiche internationale Gäste nehmen am sogenannten TEAMS-Training auf dem Sportgelände des TV Irsee teil. Was es mit dem Event auf sich hat.

Im Juni wurde die bayerische Hilfsorganisation humedica als dritte deutsche Organisation von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zertifiziert. Nun steht den Kaufbeurern eine weitere Herausforderung ins Haus: Zwischen dem 3. und 6. September findet das TEAMS-Training statt. Gastgeber und Organisator ist humedica.

Vorbereiten auf Katastrophen-Situationen 

Ziel des Events ist die bessere Abstimmung unterschiedlicher Akteure in weltweiten Katastrophenszenarien sowie die Etablierung und Einhaltung von Standards. „Da wir neben den theoretischen Blöcken auch einen quantitativ hohen und durchaus herausfordernden praktischen Anteil haben, sind wir seit Monaten mit den Vorbereitungen beschäftigt“, erzählt Yvonne Michel, Sachbearbeiterin aus der humedica-Hauptzentrale. „Die Szenarien sind sehr authentisch, wir bauen im Grunde die Katastrophensituation nach. Das beinhaltet ein Einsatzcamp ebenso, wie viele Komparsen, die uns, natürlich authentisch geschminkt, als Verletzte oder auch in anderen Rollen unterstützen.“

Internationales Konsortium verantwortet das Training

Das TEAMS-Training wird von einem internationalen Konsortium aus sieben Einrichtungen universitären und anderen Initiativen, darunter humedica, verantwortet. Gestartet wurde es,um die Hilfe der zertifizierten Organisationen an Standards auszurichten und somit noch besser zu koordinieren. „Es muss das Ziel unserer gemeinsamen Anstrengungen sein, dem Menschen in einer wie auch immer gearteten Notsituation die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen; über alle Grenzen, Mentalitäten und Strategien hinweg“, erklärt Yvonne Michel weiter. „Mit diesem und regelmäßig folgenden Trainings sind wir auf dem besten Wege dorthin.“

Realtitätsnahe Szenarien

Drei Tage lang wird Irsee nun fest in der Hand der internationalen Katastrophenhelfer sein. Zaungäste bekommen realitätsnahe Szenarien zu sehen. „Es gibt bestimmt Momente, die sind spannender als Fernsehen. Vielleicht ist das auch der richtige Moment, um uns bei der Gemeinde, vor allem bei dem TV Irsee für die großartige Unterstützung zu danken, ohne die dieses Training sicher nicht möglich wäre!“, äußert sich die Organisationschefin Yvonne Michel.

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Realtitätsnahe Szenarien

Drei Tage lang wird Irsee nun fest in der Hand der internationalen Katastrophenhelfer sein. Zaungäste bekommen realitätsnahe Szenarien zu sehen. „Es gibt bestimmt Momente, die sind spannender als Fernsehen. Vielleicht ist das auch der richtige Moment, um uns bei der Gemeinde, vor allem bei dem TV Irsee für die großartige Unterstützung zu danken, ohne die dieses Training sicher nicht möglich wäre!“, äußert sich die Organisationschefin Yvonne Michel.

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