Auszeichnungsfeier

Kaufbeuren vergibt den Umweltpreis 2018

Die Preisträger und Nominierten des Umweltpreises Kaufbeuren 2018. Foto: Stadt Kaufbeuren
Vergangene Woche wurden die Preisträger des Umweltpreises 2018 im Alten Sitzungssaal des Kaufbeurer Rathauses ausgezeichnet.

Seit 1990 wird der Umweltpreis der Allgäuer Stadt in unregelmäßigen Abständen vom Bau- und Umweltreferat vergeben. Mit dem Preis sollen diejenigen Institutionen oder Privatpersonen ausgezeichnet werden, die sich in besonderem Maß für Umweltschutz und eine Verbesserung natürlicher Lebensgrundlagen einsetzen. So siegten dieses Jahr in der Kategorie „Institution und Verein“ die Allianz Lebensraum Wertach und die Imkerschule Schwaben. Preisträger der zweiten Kategorie „Umweltbildung/Nachhaltige Entwicklung“ wurden die Gustav-Leutelt-Schule sowie die Waldgruppe des AWO Hauses für Kinder in Oberbeuren.

Gewinner der Kategorie„Institution und Verein“

Die Wertach-Allianz ist ein Zusammenschluss verschiedener Naturschutzverbände und kirchlicher Gruppierungen. Dem Verein liegt die Zielsetzung zugrunde, den Lebensraum Wertach ökologischer zu gestalten. Die Imkerschule Schwaben ist die zentrale Aus- und Weiterbildungseinrichtung des Bezirksverbands Schwaben. Die Institution punktete mit ihrem breit aufgestellten Kursangebot. Neben Einführungen in die Bienenzucht finden sich dort beispielsweise auch Seminare zur Königinnenzucht.

Sieger in „Umweltbildung / Nachhaltige Entwicklung“

An der Gustav-Leutelt-Schule initiierte Manuela Gareiß im vergangenen Jahr das Projekt „Gesund ist cool – Natur und Umwelt“. Hierfür stellte die Lehrerin auf einer Rasenfläche der Schule einen Bauwagen auf. Um diesen herum legten die Projekt-Teilnehmer anschließend ein Biotop und Komposthaufen an. Die Waldgruppe des AWO Hauses für Kinder in Oberbeuren hingegen ermöglicht Kindern und ihren Familien, intensiven Kontakt zur Natur aufzubauen. Die Gruppe unter der Leitung von Gertrud Echter-Burkhard verbringt jeden Vormittag in einem naheliegenden Waldgrundstück. Ausschlaggebend für den Erhalt des Umweltpreises seien insbesondere die Komponenten Ökologie, Ökonomie und soziales Handeln.

Mitglieder der Jury

Die evaluierende Instanz bestand dieses Jahr aus Brigitte Kraft, Diplom-Biologin beim Landesbund für Vogelschutz, Karl Schindele, dem Leiter des Wasserwirtschaftsamts in Kempten und Dr. Hermann S. Walter, dem Betriebsleiter am Forstbetrieb Ottobeuren.

Weitere Nominierte

Drei weitere Nominierte wurden ebenfalls für ihr Engagement geehrt. So erfuhr Dr. Ralf Ebner für seinen langjährigen Einsatz als aktiver Umweltschützer besondere Anerkennung. Auch das Unternehmen „EFG Energie für Gebäude“ von Martin Sandler wurde von der Jury gelobt. Insbesondere das Angebot innovativer Heizsysteme führte zur Nominierung. Auf effiziente sowie klimaschonende Heizungstechnik und Warmwasserbereitstellung spezialisierte sich auch die Firma Vameco. Das Unternehmen war im Vorfeld ebenfalls nominiert worden.

Letzte Preisverleihung liegt 5 Jahre zurück

Zuletzt ging der Umweltpreis Kaufbeuren im Jahr 2013 an die Jörg-Lederer-Mittelschule für die Umgestaltung des Pausenhofes und an Dr. Christoph Greifenhagen als Anerkennung für sein Lebenswerk.

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Die Wertach-Allianz ist ein Zusammenschluss verschiedener Naturschutzverbände und kirchlicher Gruppierungen. Dem Verein liegt die Zielsetzung zugrunde, den Lebensraum Wertach ökologischer zu gestalten. Die Imkerschule Schwaben ist die zentrale Aus- und Weiterbildungseinrichtung des Bezirksverbands Schwaben. Die Institution punktete mit ihrem breit aufgestellten Kursangebot. Neben Einführungen in die Bienenzucht finden sich dort beispielsweise auch Seminare zur Königinnenzucht.

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An der Gustav-Leutelt-Schule initiierte Manuela Gareiß im vergangenen Jahr das Projekt „Gesund ist cool – Natur und Umwelt“. Hierfür stellte die Lehrerin auf einer Rasenfläche der Schule einen Bauwagen auf. Um diesen herum legten die Projekt-Teilnehmer anschließend ein Biotop und Komposthaufen an. Die Waldgruppe des AWO Hauses für Kinder in Oberbeuren hingegen ermöglicht Kindern und ihren Familien, intensiven Kontakt zur Natur aufzubauen. Die Gruppe unter der Leitung von Gertrud Echter-Burkhard verbringt jeden Vormittag in einem naheliegenden Waldgrundstück. Ausschlaggebend für den Erhalt des Umweltpreises seien insbesondere die Komponenten Ökologie, Ökonomie und soziales Handeln.

Mitglieder der Jury

Die evaluierende Instanz bestand dieses Jahr aus Brigitte Kraft, Diplom-Biologin beim Landesbund für Vogelschutz, Karl Schindele, dem Leiter des Wasserwirtschaftsamts in Kempten und Dr. Hermann S. Walter, dem Betriebsleiter am Forstbetrieb Ottobeuren.

Weitere Nominierte

Drei weitere Nominierte wurden ebenfalls für ihr Engagement geehrt. So erfuhr Dr. Ralf Ebner für seinen langjährigen Einsatz als aktiver Umweltschützer besondere Anerkennung. Auch das Unternehmen „EFG Energie für Gebäude“ von Martin Sandler wurde von der Jury gelobt. Insbesondere das Angebot innovativer Heizsysteme führte zur Nominierung. Auf effiziente sowie klimaschonende Heizungstechnik und Warmwasserbereitstellung spezialisierte sich auch die Firma Vameco. Das Unternehmen war im Vorfeld ebenfalls nominiert worden.

Letzte Preisverleihung liegt 5 Jahre zurück

Zuletzt ging der Umweltpreis Kaufbeuren im Jahr 2013 an die Jörg-Lederer-Mittelschule für die Umgestaltung des Pausenhofes und an Dr. Christoph Greifenhagen als Anerkennung für sein Lebenswerk.

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