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Kaufbeuren feiert ein Richtfest zum Umbau der Werkstätten der staatlichen Berufsschule
Baumaßnahme

Kaufbeuren feiert ein Richtfest zum Umbau der Werkstätten der staatlichen Berufsschule

Richtfest zum Umbau und der Erweiterung der Werkstätten der staatlichen Berufsschule in der Schelmenhofstraße in Kaufbeuren
Richtfest zum Umbau und der Erweiterung der Werkstätten der staatlichen Berufsschule in der Schelmenhofstraße in Kaufbeuren Foto: Christoph Rothe/Stadt Kaufbeuren

Für die Werkstätten der staatlichen Berufsschule in Kaufbeuren wurde ein umfangreicher Umbau geplant. Ein Richtfest setzt den offiziellen Startschuss. Wie die konkreten Pläne der Stadt aussehen.

Ganz traditionell und mit feierlichem Richtfestspruch fand das Richtfest zum Umbau und der Erweiterung der Werkstätten der staatlichen Berufsschule in der Schelmenhofstraße in Kaufbeuren statt. Der Umbau und die Erweiterung sind unter anderem nötig, um die staatliche Berufsschule weiter zukunftssicher zu halten. Des Weiteren bestand seit einigen Jahren der Bedarf an Anpassung des Schulgebäudes an aktuelle Bedürfnisse.

Insgesamt über 1.300 Quadratmeter Umbaufläche

Das aktuelle Raumprogramm umfasst eine Umbaufläche von 890 Quadratmetern und einer Erweiterungsfläche von 423 Quadratmetern. Diese Größe basiert auf der durch die Regierung Schwaben genehmigte Zahl von insgesamt 39 Klassen in den Ausbildungsrichtungen Metalltechnik, Elektrotechnik, Farbtechnik, Holztechnik sowie Wirtschaft und Verwaltung. Die Anzahl von 39 Klassen berücksichtigt auch Klassen für Jugendliche mit bislang keinem Ausbildungsplatz.

Pläne für die Metallabteilung und eine neue Mensa

Eine Erweiterung für die Metallabteilung ist als Anbau an den Westflügel des Werkstatttrakts geplant und beherbergt ein sog. CNC-Dreh und Fräszentrum. In diesem wird auch je eine weitere im Rahmen des Neubaus förderfähige CNC-Dreh- und Fräsmaschine platziert und in einem integrierten Fachunterrichtskonzept untergebracht. Neben dem Umbau und der Erweiterung der Werkstätten soll auch eine schuleigene Mensa realisiert werden. Für diese wird vorgesehen, dass etwas 300 Schüler der Berufsschule sowie der benachbarten Beruflichen Oberschule in zwei Schichten versorgt werden können. Dafür sind 234 Quadratmeter Umbaufläche im Bereich der Aula vorgesehen. Der bisherige Pausenverkauf soll weitergeführt werden.

Investition für Zukunftssicherheit

Das Projekt ist mit Kosten von rund sieben Millionen Euro geplant. Dazu kommen 1,2 Millionen Euro für Ausstattung, insbesondere für Dreh- und Fräsmaschinen. Oberbürgermeister Stefan Bosse über das Projekt: „Die staatliche Berufsschule in der Schelmenhofstraße 44 ist prägend für unseren Schulstandort Kaufbeuren, worauf wir stolz sind. Es ist ein wirtschaftlicher Faktor für die Maschinenbauregion, dass die jungen Menschen hier ihre Ausbildung bekommen können. In so ein Projekt zu investieren und es zukunftssicher aufzustellen, ist mehr als lohnenswert.“

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