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Im Ostallgäu fließt grüner Strom
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Landratsamt Ostallgäu

Im Ostallgäu fließt grüner Strom

Die beiden Kleinwind-Kraftanlagen sorgen für eine umweltfreundliche Erzeugung von Strom. Foto: Landratsamt Ostallgäu

Die Hausmülldeponie in Oberostendorf im Ostallgäu geht mit guten Beispiel voran: Dort wird auf umweltfreundliche Art Strom erzeugt. Zwei neue Kleinwind-Kraftanlagen nutzen nun Wind zur Generierung von Strom. Damit hat die kommunale Abfallwirtschaft ihr Engagement in die klimaschonende Energiegewinnung um einen weiteren Energieträger ergänzt. 

An der Hausmülldeponie Oberostendorf stehen nun endlich zwei Kleinwind-Kraftanlagen. Ein Jahr dauerte die Messung der Wirtschaftlichkeit, bis endlich die Anlagen mit ihren aufrecht stehenden Rotorblätter aufgestellt werden konnten. Durch diesen besonderen Aufbau sind die etwa 15 Meter hohen Räder nicht nur unabhängig von der Windrichtung, sondern auch leise. Der erzeugte Strom wird für den Eigenverbrauch der Deponie genutzt und ins Netz gespeist. 30.000 bis 33.000 Kilowattstunden pro Jahr und Rad können somit generiert werden – eine Investition, die sich lohnt.

Große Investitionen für alternative Energien

Erst in den Sommermonaten wurde auf dem Norddach des Landratsamtes in Marktoberdorf eine weitere Photovoltaikanlage installiert. Damit sind nun alle Dächer des Landratsamtes mit diesen Anlagen ausgestattet. Direkt für das Landratsamt werden rund 85 Prozent des dort erzeugten Stroms verbraucht, weil der wesentliche Strombedarf untertags benötigt wird. „Wir können auf die neuen Entwicklungen stolz sein. Für die Photovoltaikanlagen in Kombination mit den Windrädern hat unsere kommunale Abfallwirtschaft des Landkreises in den vergangenen Jahren etwa zwei Millionen Euro investiert. Damit beziehen wir klar Stellung, dass wir alternative Energien fördern möchten“, betont Landrat Johann Fleschhut. „Der Ertrag aus den Anlagen dient uns auch dazu, die Abfallentsorgungsgebühren auf niedrigem Niveau zu halten.“

Erzeugung von 1,2 Millionen Kilowattstunden Strom

Die Photovoltaikanlagen auf dem Dach des Landratsamtes ist allerdings keine Seltenheit im Landkreis. Neben diesen Dachanlagen und der großen Freiflächen-Photovoltaikanlage auf der Hausmülldeponie Oberostendorf wurden sie auch auf dem Abfallentsorgungszentrum in Marktoberdorf installiert. Außerdem nutzen der Wertstoffhof Pfronten sowie das Seniorenwohnheim in Obergünzburg die neue Technik zur Gewinnung alternativer Energie. Das im Deponiekörper der Hausmülldeponie entstehende Deponiegas wird seit vielen Jahren abgesaugt und zur Stromgewinnung verwendet. So können mit diesen Anlagen zusammen jährlich rund 1,2 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt werden. Diese Zahl entspricht der Versorgung von 350 Haushalten, außerdem einer Einsparung von rund 900.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. 

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