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IHK Schwaben: "Zahl der Studienabbrecher muss reduziert werden"
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IHK Schwaben

IHK Schwaben: "Zahl der Studienabbrecher muss reduziert werden"

 Symbolbild. Foto: ferlistockphoto / iStock / thinkstock

Die Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK) begrüßt die Überlegungen der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz, mit dem Hochschulpakt 2020 dem Phänomen Studienabbruch den Kampf anzusagen.

von Kathrin Lüders, Online-Redaktion

Peter Saalfrank, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben erklärt: „Unser gemeinsames Ziel muss sein, die Zahl der Studienabbrecher zu reduzieren. Denn laut IHK Umfrage setzen die Unternehmen auf die berufliche Bildung. Der Stellenwert der dualen Ausbildung ist deutlich gestiegen. Auch aus Sicht des jungen Menschen, ist der Studienabbruch eine Negativerfahrung, die nicht sein müsste, wenn durch gezielte Berufsorientierung frühzeitig erkannt wird, dass eigenen Fähigkeiten und Neigungen besser einer duale Ausbildung passen als zu einem Studium.“

IHK Schwaben berät Studienabbrecher

Peter Saalfrank weiter: „Den Hochschulen selbst ist es gar nicht vorzuwerfen, dass sie ein großes Interesse an steigenden Studierendenzahlen haben, wenn sie für jeden Studienplatz 26.000 Euro bekommen. Hier müssen wir aber gegensteuern. Wir sind überzeugt, dass auch die Hochschulen die Studierendenabbruchquote als Problem sehen und sicherlich auch im Interesse der Studenten an Lösungen interessiert sind.“  

Studienabbrecher können sich an die IHK Schwaben wenden und werden dort beraten, welche Möglichkeiten ihnen bei der beruflichen Bildung offen stehen. Darüberhinaus gibt es eine Vielzahl an dualen Ausbildungen mit Weiterbildungsmöglichkeiten auf Bachelor-Niveau.

Hintergrund: GWK bringt Fortsetzung der Wissenschaftspakte auf den Weg

Mit der neuen Vereinbarung zum Hochschulpakt werden Bund und Länder bis 2020 ein Studienangebot für 760.000 zusätzliche Studienanfänger gegenüber dem Stand von 2005 bereitstellen. Damit wird auch künftig ein am Bedarf orientiertes Studienplatzangebot gesichert. Pro zusätzlichen Studienanfänger bringen Bund und Länder 26.000 Euro auf, von denen der Bund im Rahmen eines Festbetragsmodells 13.000 Euro trägt.

Die Länder erbringen Mittel in vergleichbarer Höhe. Grundlage des Festbetragsmodells ist die aktuelle KMK - Vorausberechnung vom Mai 201 4 zu den zu erwartenden Studienanfängern, die von Bund und Ländern ausfinanziert werden sollen. Damit erhalten die Hochschulen Planungssicherheit über die gesamte dritte Förderphase. Auch im Hochschulpakt III gibt es Solidarmechanismen ("Pauschalen") unter den Ländern, die die besondere Ausgangslage der ostdeutschen Flächenländer und der Stadtstaaten berücksichtigen.

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