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IFH: Online-Handel bedroht bis zu 45.000 stationäre Geschäfte bundesweit – auch Schwaben betroffen
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Studie „Stadt, Land, Handel 2020“

IFH: Online-Handel bedroht bis zu 45.000 stationäre Geschäfte bundesweit – auch Schwaben betroffen

 Stationärer Einzelhandel vom Online-Geschäft bedroht. Foto: Uwe Steinbrich / pixelio.de

Das IFH Institut für Handelsforschung GmbH in Köln hat die Ergebnisse der Studie „Stadt, Land, Handel 2020“ veröffentlicht. Die Studie untersuchte die Auswirkungen der Digitalisierung auf Handel, Verbraucher, Städte und Regionen. Besonders ländliche Regionen haben mit dem konkurrierenden Online-Handel zu kämpfen. 

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Die Ergebnisse der Studie „Stadt, Land, Handel 2020“ des IFH Instituts für Handelsforschung GmbH in Köln sind nun bekannt. Besonders Regionen im Nordosten Deutschlands werden bis 2020 starke Einbußen im stationären Einzelhandel verzeichnen müssen. Auch in Schwaben, besonders im ländlichen Raum, werden laut IFH die Auswirkungen zu spüren sein.

Bis 2020 könnte jedem zehnten Geschäft die Schließung drohen

Die Studie befasste sich detailliert mit den Auswirkungen des demographischen Wandels und der Digitalisierung auf Innenstädte und die Versorgung im Allgemeinen, auch im Rahmen der einzelnen Regionen. Aus den Ergebnissen ist zu ersehen, dass rund 73 Prozent der Internetnutzer auch online einkaufen. Besonders die jüngeren Generationen geben ihr Geld vermehrt beim Interneteinkauf aus. Eine IFH-Modellrechnung ergibt für das Jahr 2020, ohne Güter des täglichen Lebens, einen Online-Umsatzanteil am Einzelhandel von bis zu 25,3 Prozent. Dadurch könnten in den nächsten fünf Jahren rund 45.000 stationäre Geschäfte vor dem Aus stehen. Das heißt, dass bis 2020 jedem zehnten Geschäft die Schließung drohen könnte.

Wie wirkt sich der Onlinehandel auf Schwaben aus?

Einzelne Landkreise müssen sich auf bis zu 27 Prozent weniger Einzelhandelsumsatz einstellen, wie ein Trend-Szenario der Studie zeigt. Auch in Schwaben wird mit einem starken Umsatzrückgang im Einzelhandel gerechnet. Hier ergeben die Berechnungen der IFH einen Rückgang im Einzelhandelsumsatz von bis zu 15 Prozent im Vergleich zum Jahr 2014. Die größten Einschnitte wird es voraussichtlich in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen geben. „Dies liegt unter anderem daran, dass sich durch den erwarteten Bevölkerungsrückgang in diesen Regionen Versorgungslücken verstärken und diese durch den Online-Handel aufgefangen werden“, erklärt Boris Hedde, Geschäftsführer des IFH Köln.

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Kleinere Städte müssen umdenken, um attraktiv zu bleiben

Außerdem haben besonders ländlich geprägte Regionen Schwierigkeiten, mit dem Online-Handel zu konkurrieren. Denn aus Konsumentensicht führen besonders Defizite im Warenangebot zu Einbußen der Attraktivität. „Damit sich auch kleinere Städte für die Zukunft attraktiv aufstellen können, muss ein Umdenken erfolgen. Noch kann der Wandel aktiv gestaltet werden. Auch Kooperationen von Standorten oder ein strategisch angelegter prozessualer Rückbau können eine Chance sein“, rät Boris Hedde. Hingegen attraktive Innenstädte können mit Gestaltung, Ambiente, Erlebnischarakter und Angebots- beziehungsweise Sortimentsvielfalt punkten.

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