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Heimatkunde auf der A7: Tourismus-Schilder für das Allgäu
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Abgeordnetenbüro Eric Beißwenger

Heimatkunde auf der A7: Tourismus-Schilder für das Allgäu

 Vier solcher braun-weißen Schilder sollen nun auch entlang der A7 und A96 aufgestellt werden. Foto: Burkard Vogt / pixelio
Vier solcher braun-weißen Schilder sollen nun auch entlang der A7 und A96 aufgestellt werden. Foto: Burkard Vogt / pixelio

Welcher Autofahrer kennt sie nicht, die braun-weißen Info-Tafeln entlang der deutschen Autobahnen? Die Hinweise auf naheliegende regionale Sehenswürdigkeiten sollen die Tourismuswirtschaft ankurbeln. Für das Allgäu gibt es jetzt vier neue solcher Schilder.

von Martina Lakotta, Online-Redaktion

Entlang den deutschen Autobahnen sind sie längst keine Seltenheit mehr: Braun-weiße Schilder weisen auf regionale Sehenswürdigkeiten wie die „Wacholderheiden Aichen“, den „Schwäbischen Barockwinkel“ oder den „Blautopf Blaubeuren“ hin. Jetzt erhält auch das Allgäu vier weitere solcher Autobahn-Hinweistafeln. Dafür hat sich der bayerische Landtagsabgeordnete Eric Beißwenger stark gemacht. Die Schilder sollen der regionalen Tourismus-Branche mehr Besucher verschaffen.

Beißwenger setzt „Ungleichbehandlung im Vergleich zu München“ ein Ende

Anfang des Jahres hatte Beißwenger auf eine „Ungleichbehandlung im Vergleich zur Metropolregion München“ hingewiesen. Jetzt stößt seine Kritik auf offene Ohren: Das staatliche Verkehrsministerium gab grünes Licht für vier weitere sogenannter „touristischer Unterrichtungstafeln“ im Allgäu. „Für die Menschen unserer Region ist das ein wichtiges Zeichen zur Identifikation unserer Region, auf die wir sehr stolz sind“, so der CSU-Politiker. Zwei der neuen Schilder sollen an der A7 aufgestellt werden. Zwei Weitere an der A96.

„Heimatkunde im Vorüberfahren“ mit braun-weißen Unterrichtungstafeln

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Die Idee der braun-weißen Infotafeln stammt ursprünglich aus Frankreich. Seit 30 Jahren gibt es auch bei uns immer mehr dieser Zwei mal Drei Meter großen Hinweistafeln. Von Kirchen und Klöstern, hin zu Tierparks und Naturlandschaften weisen die Schilder auf touristische Highlights unweit der Autobahnen hin. Sozusagen „Heimatkunde im Vorüberfahren“, wie es Thomas Hessling vom ADAC einst formulierte. Er bezeichnet sich selbst als Erfinder dieser Tafeln hierzulande.

Reiseführer für braun-weiße Schilder-Tour lockt Touristen

Im besten Falle sollen diese Unterrichtungstafeln die Autoinsassen dazu bringen, von der Autobahn abzufahren, um sich die ausgeschilderte Sehenswürdigkeit einmal aus der Nähe anzusehen. Inzwischen gibt es sogar schon Reiseführer zu genau jenen Schildern: Die Reihe „Entdeckungsreise Autobahn“ enthält weiterführende Informationen zu den auf den Schildern präsentierten Zielen.

Wirtschaftlicher Nutzen der touristischen Unterrichtungstafeln

Für die Finanzierung dieser Tafeln sind die Gemeinden zuständig. Für die Aufstellung so eines Schildes fallen Kosten zwischen 3.000 und 4.000 Euro an. Nach Angaben der meisten Tourismusverbände sei die Investition in solche Tafeln jedoch gut angelegtes Geld. Mehrere Millionen Autofahrer passieren jährlich die Schilder, an denen die Unterrichtungstafeln aufgestellt sind. Wenn von diesen Millionen nur ein Bruchteil das Schild als Anlass nehmen würde, die Sehenswürdigkeit zu erkunden, wären das schon einige 10.000 Besucher mehr, die durch einen Kurzurlaub oder einen Restaurantbesuch die Wirtschaft beleben würden. 

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