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Füssen ruht sich nicht auf Neuschwanstein aus
Füssen Tourismus und Marketing

Füssen ruht sich nicht auf Neuschwanstein aus

v.l.n.r. Ludwig Thieme, Jens Huwald und Stefan Fredlmeier auf der ITB 2013, Foto: Füssen Tourismus und Marketing
v.l.n.r. Ludwig Thieme, Jens Huwald und Stefan Fredlmeier auf der ITB 2013, Foto: Füssen Tourismus und Marketing

Auf der Tourismusmesse ITB in Berlin stellte Füssen seine neuen Angebote als attraktive Urlaubsdestination in Bayerisch-Schwaben vor. Besonders die Radrunde Allgäu und die Wandertrilogie Allgäu erlebten dabei großen Zuspruch – denn Neuschwanstein allein ist auf Dauer keine Rentenversicherung.

Die Urlaubsdestination Füssen stellte Tourismus-Direktor Stefan Fredlmeier nun auf der Tourismus-Messe ITB in Berlin vor. Am Bayernstand präsentierte er den Besuchern der ITB die Wanderveranstaltung „24 Stunden von Bayern“, die Füssen im Juni 2013 gemeinsam mit der Bayern Tourismus Marketing GmbH veranstaltet. „Derzeit sind Verbundprojekte von Regionen oder entlang touristischer Straßen leichter zu vermarkten als Angebote eines Ortes allein“, beurteilt Fredlmeier die Nachfrage seiner Gesprächspartner auf der ITB – er nutzte die ITB als Plattform für Gespräche mit Fachbesuchern aus Deutschland sowie dem Ausland. Im Auslandsmarketing werde Füssen daher gemeinsam mit weiteren Mitgliedsorten die Werbung für die Romantische Straße auf den Märkten USA und Japan intensivieren. Gleichzeitig stünden für Reiseveranstalter aus dem Ausland mit der Deutschen Alpenstraße und der Via Claudia Augusta attraktive Alternativen zum Klassiker Romantische Straße zur Verfügung. Dies wolle ebenfalls in Zusammenarbeit mit Partnerorten kommuniziert werden.

Schloss Neuschwanstein ist keine touristische Rentenversicherung

Generell seien internationale Medien und Reise-Industrie immer stärker auch auf der Suche nach Neuheiten. „Selbst das weltbekannte Schloss Neuschwanstein ist auf Dauer keine touristische Rentenversicherung, wenn es nicht mit Zusatzbausteinen kombiniert wird“, erklärt Fredlmeier. Die internationalen Einkäufer fragten immer häufiger nach Angebotsvarianten – über die übliche Schlösserbesichtigung hinaus. So seien beispielsweise Wandern oder Radeln auf königlichen Spuren, thematisch ausgerichtete kulinarische Erlebnisse oder Themenzimmer zunehmend gefragt. Auch im Inlandsmarketing seien Destinationskooperationen wie beim Lechweg oder auf Allgäuebene erfolgreich. Bei der ITB-Pressekonferenz zum „Gesundheitsgipfel Allgäu“ und zur Radrunde Allgäu sowie bei Einzelgesprächen habe Fredlmeier den Eindruck gewonnen, dass sich Füssen gemeinsam mit dem Allgäu und den neuen Leitprodukten durchaus konkurrenzfähig positioniere. Vor allem die Radrunde Allgäu und die Wandertrilogie Allgäu erlebten als eindeutige Erweiterung des bestehenden Angebotes schon in der Entstehung viel Aufmerksamkeit von Seiten der Reisejournalisten und -veranstalter.

ITB-Besuch ist für Füssen Tourismus und Marketing eine Pflichtaufgabe

Insgesamt nahmen 10.086 Aussteller aus 188 Ländern an der ITB 2013 teil. Rund 110.000 Fachbesucher kamen zur ITB nach Berlin, mehr als 43 Prozent von ihnen stammten aus dem Ausland. Darüber hinaus zog die ITB Messe an den beiden Messetagen rund 60.000 Privatbesucher an. „Der Besuch der ITB ist für Füssen Tourismus und Marketing eine Pflichtaufgabe, um bestehende Kontakte zu pflegen und neue Kontakte zur Reiseindustrie und zu den Tourismusmedien aufzubauen“, bewertet Stefan Fredlmeier die Bedeutung der ITB als der weltgrößten Tourismusmesse für die Destination Füssen.

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